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Tipps für Allergiker
Die Begriffe „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ sind mir trotz ihrer ziemlich wichtigen Bedeutungen und meines jahrzehntelangen Daseins als Pollenallergikerin – seltsamerweise – erst relativ spät begegnet.
Erst vor einigen Monaten sind mir die Bezeichnungen „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ zum ersten Mal untergekommen. Zuvor hatte ich (zumindest nicht genau in diesem Wortlaut) noch nie von ihnen gehört – und das obwohl ich bereits seit 20 Jahren an Heuschnupfen leide und schon verschiedene Therapieversuche hinter mich gebracht habe.
Da ich mir vorstellen kann, dass es anderen Allergikern ähnlich ergeht, möchte ich mir die Termini „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ – so wie es vor einiger Zeit mit dem Wort „hypoallergen“ geschehen ist – heute etwas näher anschauen: weiter Lesen »
. . . dachte ich mir neulich, als ich am Wegesrand ein hübsch anzusehendes, rotblättriges Etwas entdeckte. Und auch sonst fällt es mir oft recht schwer, die Bäume in meiner Umgebung beim Namen zu nennen.
Baumbestimmung – etwas, das ich (leider) gar nicht gut kann. Zwar könnte ich vielleicht gerade noch Weiden von Ahornbäumen unterscheiden. Doch damit wäre ich dann sicher auch schon am Ende meines Baum-Lateins angelangt. Dementsprechend kann ich den links abgebildeten Baum mit den schönen roten Blättern (der mir vor kurzem unterwegs begegnete) zum Beispiel nicht beim Namen nennen – obwohl ich es eigentlich recht gerne können möchte.
Würde ich mehr über die Baumbestimmung wissen, wäre das sicherlich auch nicht das Schlechteste in Anbetracht meiner pollenassoziierten Probleme (Heuschnupfen und Co.). Dann könnte ich ‚meine’ allergenen Bäume schon von weitem erkennen – und ihnen direkt aus dem Weg gehen. Bislang verlasse ich mich nämlich (noch?) ausschließlich auf die Angaben, die der Pollenflugkalender zu bieten hat bzw. bleibe – sofern das möglich ist – gleich ganz zu Hause. weiter Lesen »
Wer allergisches Asthma hat, muss seinen Garten auch im pollenreichen Sommer nicht vollends meiden. Allerdings sollten schon jetzt Vorsichtsmaßnahmen für die Gartensaison getroffen werden.
Wenn man allergisches Asthma hat oder an Heuschnupfen leidet, sollte man darauf achten, nicht mit Pflanzen in Kontakt zu kommen, auf deren Pollen man reagiert.
Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn man als Asthmatiker oder Allergiker einen Garten hat und diesen auch aktiv nutzen will.
Denn, wie ich zum Beispiel hier gelesen habe, müssen Menschen, die allergisches Asthma haben, nicht rigoros auf ein hübsch bepflanztes Grün verzichten. Jedoch sollten sie für den möglichst sicheren Aufenthalt in ihrer Gartenidylle auf die Einhaltung von bestimmten Vorsichtsmaßnahmen achten.
Die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) raten Menschen mit allergischem Asthma beispielsweise dazu, möglichst alle Pollen bildenden Bäume und Gewächse aus ihrer unmittelbaren Gartenumgebung zu verbannen. Außerdem können laut DLS auch stark duftende Pflanzen allergisches Asthma auslösen. Deshalb sollte auf Pflanzen wie Jasmin, Holunder, Liguster oder Wacholder verzichtet werden.
Als weniger problematisch für Asthmatiker werden hingegen Blumen wie Begonien, Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Petunien oder Sonnenblumen eingestuft.
Außerdem, so der Rat der DLS, seien Pflanzen zu bevorzugen, die von Insekten bestäubt werden und nicht durch den Wind. Sollten Menschen mit allergischem Asthma dennoch zu windbestäubten Exemplaren greifen, seien die weiblichen die bessere Wahl, da sie die Pollen der männlichen Artvertreter auffangen könnten.
Darüber hinaus sei es ratsam, die Arbeit im Garten an kühlen, feuchten Tagen und nicht etwa bei Hitze oder Wind zu verrichten. Auch wird häufiges Wässern des Gartens empfohlen, da sich dadurch weniger Pollen und Schimmelspilzsporen verbreiten könnten.
Insgesamt sei für Menschen, die allergisches Asthma haben, außerdem das regelmäßige und rechtzeitige Trimmen der Gräser wichtig. Allerdings sollten Rasenmäharbeiten möglichst anderen Personen überlassen werden bzw. sei während des Mähens für einen sicheren Augen-/Mund-/Nasen-Schutz zu tragen.
Bei einer Lebensmittelallergie vertragen die Betroffenen bestimmte Nahrungsmittel nicht. Manche Obst- und Gemüsesorten lassen sich jedoch durch kurzes Aufkochen bekömmlicher machen.
Eine Lebensmittelallergie kann den Speiseplan der Betroffenen ganz schön durcheinander wirbeln. Da die allergischen Reaktionen nicht selten auf gesunde Nahrungsmittel wie Obst oder Gemüse erfolgen, laufen sie dann unter Umständen sogar Gefahr, sich vitamin- und mineralstoffarm zu ernähren.
Je nachdem auf welches Lebensmittel die Allergie besteht, muss aber nicht unbedingt ganz darauf verzichtet werden – zumindest nicht, wenn man bereit ist, den Kochtopf herauszuholen und dem Essen ein kurzes Sprudelbad zu gönnen. Denn bestimmte Nahrungsmittel lassen sich durch kurzes Aufkochen für Allergiker unschädlich machen. Das Erhitzen verändert die Allergene, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind, macht sie für Menschen mit Lebensmittelallergie bekömmlicher. weiter Lesen »
Der Heuschnupfen macht mir nun doch wieder zunehmend zu schaffen. Ob meine Tabletten gegen die allergene Kraft der Pollen ankommen werden? – Ein Fall für mein Allergie-Tagebuch!
Mein Heuschnupfen war in den letzten Wochen erstaunlich inaktiv. Fast ohne Niesen und Augentränen konnte ich durchs Leben gehen. Das war schon ziemlich erstaunlich, da draußen – trotz relativ kühler Temperaturen und nur minimalem Sonnenschein – fast überall ganze Geschwader von dicken Pollenwolken durch die Gegend schwebten und anderen Allergikern anscheinend das Leben zur Hölle machten.
Nun ist es aber auch bei mir wieder soweit. Der Niesreflex ist zurückgekehrt. Zudem liegt ein hässlicher Reiz auf meinen Nasen- und Bronchien-Schleimhäuten. Und auch meine Augen tränen und jucken wieder häufiger. Also muss auch ich mein Augenmerk zukünftig wieder häufiger auf den Pollenflugkalender richten und bei besonders starkem Flug ‚meiner’ Pollen am besten gar nicht aus dem Haus gehen. weiter Lesen »
Von einer Kaffee-Allergie bin ich glücklicherweise verschont geblieben. Doch leider kann nicht jeder Mensch das koffeinhaltige Getränk vertragen. Schon die rohen Kaffeebohnen können allergische Beschwerden auslösen.
Kaffee-Allergie ist nicht gleich Kaffee-Allergie. Man unterscheidet hier vor allem zwischen der Koffeinallergie und der allergischen Reaktion auf die grünen, noch rohen Kaffeebohnen.
Besteht eine Allergie auf das im fertig gerösteten, also trinkbaren Kaffee – und natürlich auch in vielen anderen Getränken wie Cola oder Tee – enthaltene Koffein, kann es durch die Aufnahme eines koffeinhaltigen Lebensmittels zum Beispiel zu Urtikaria, tränenden Augen, Atemnot und / oder auch zu Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Krämpfen kommen. Die Koffeinallergie ist allerdings eher selten.
Bekannter ist die Allergie auf die frisch geernteten grünen Kaffeebohnen, unter der aber eigentlich nur Menschen leiden, die in unmittelbaren Kontakt mit den noch nicht gerösteten, frischen Bohnen kommen. Dazu zählen etwa Kaffeeröster oder Lagerarbeiter. Atmen Kaffee-Allergiker den Staub der grünen Bohnen ein, können bei ihnen zum Beispiel Niesanfälle oder allergisches Asthma auftreten.
Weitere interessante Informationen zum Thema Kaffee-Allergie bzw. Koffeinallergie sind zum Beispiel hier zu erfahren.
Ich selbst bin glücklicherweise nicht von einer Kaffee-Allergie betroffen. Während ich den koffeinhaltigen Extrakt der gerösteten Bohnen in meiner Jugend nur sehr schlecht und mit gehörigen Magenschmerzen vertragen habe, bin ich mittlerweile zu einer passionierten Kaffee-Trinkerin geworden, die täglich mindestens zwei Tassen des aromatischen Heißgetränks konsumiert. Allzu starken Kaffee mag mein sowieso recht sensibler Magen allerdings trotzdem (auch ohne Kaffee-Allergie) nicht – deshalb genieße ich meist nur milde oder koffeinfreie Sorten.
Die Raupen der Eichenprozessionsspinner können auch bei Nicht-Allergikern schlimme Hautreaktionen auslösen und schlimmstenfalls sogar zum lebensbedrohlichen Schock führen.
Wer in trockenen Sommertagen gerne im Wald – vor allem in Eichenwäldern – spazieren geht, sollte jetzt besonders auf der Hut sein. Denn in selbigen treiben derzeit – zum Beispiel in NRW – die Raupen der Eichenprozessionsspinner ihr Unwesen.
Die verpuppten Nachkömmlinge der Nachtfalter gelten nicht nur als Schädlinge für Bäume, sondern auch als gesundheitsschädlich für den Menschen. Schuld sind die gefährlichen Brennhaare der Raupen, welche sogar bei Nicht-Allergikern zu Symptomen führen können, die einer Kontaktallergie ähnlich sind. weiter Lesen »
Auf den RAST-Test greift man vor allem dann zurück, wenn für die Diagnostizierung von Allergieauslösern die Durchführung eines Hauttests nicht möglich ist.
Um den Auslösern von Allergien auf die Spur zu kommen, wird beim Facharzt ein Allergietest durchgeführt. In den meisten Fällen greift man auf gängige Hauttest-Verfahren wie den Pricktest zurück, mit denen sich die verursachenden Allergene von Heuschnupfen und Co. relativ schnell und ohne größeren Aufwand einkreisen lassen.
Doch nicht immer ist die Durchführung eines Hauttests möglich. Dies trifft etwa bei Säuglingen und Menschen mit schweren Hautkrankheiten zu. Bei diesen Patienten kann dann zum Beispiel ein RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) weitere Aufschlüsse bringen. weiter Lesen »
Mein Heuschnupfen und schlechtes Wetter – zwei, die sich wohl gar nicht ausstehen können. “Oh Glück!”, sollte man nun denken, doch Pustekuchen! Während ich derzeit zwar keine wiederkehrenden Niesattacken habe, macht mir etwas anderes zu schaffen.
Schlechtes Wetter – und das im sonst so satt-sonnigen Frühling!
Brr… das ist ungewohnt. Das ist irgendwie fast schon betrüblich und lässt Anflüge von schlechter Laune aufkeimen – zumindest bei mir.
Eigentlich sollte ich mich über die derzeit herrschenden kühlen Temperaturen und den Mangel an Sonne freuen, denn das miese Wetter drückt meinen (sonst schon längst wild pulsierenden) Heuschnupfen geradezu konsequent weg. Tatsächlich leide ich im Moment nur sehr selten unter Kribbelnase oder Tränaugen. Und wenn mir dann doch mal die Nase liefe, würde ich in diesen Tagen eher befürchten, mir abermals eine Erkältung eingefangen zu haben.
Kein Wunder: Es ist ganz schon kühl. Nur die besonders gut Abgehärteten kommen bei diesen niedrigen Temperaturen ganztags ohne Heizung aus. Und auch draußen läuft manches aus dem Ruder: So sah ich vor wenigen Tagen mehrere tote Hummeln am Boden liegen, während ich heute hier las, dass auch die Spargelstecher unter dem Wetter zu leiden haben.
Und es ist leider auch nicht so, dass mir das Wetter insgesamt gut bekommen würde. Zwar muss ich mich derzeit nicht um den Pollenflugkalender scheren. Stattdessen macht mir aber – wohl wegen der erneuten Kühle – wieder einmal die Aufnahme und Verarbeitung von Nahrung besondere Probleme, so ähnlich wie es seinerzeit bei meiner „Herbst-Allergie“ der Fall war.
Das Wetter: Einerseits mein bester Freund, andererseits mein größter Feind.
Eine Allergie macht den Betroffenen das Leben eigentlich schon schwer genug. Trinken Allergiker und Asthmatiker jedoch Alkohol, so kann dieser ihre Symptome sogar noch verstärken.
Die Heuschnupfen-Zeit macht Menschen mit Allergien und Asthma das Leben alles andere als leicht. Gerade bei schönem Wetter mit viel Sonnenschein häufen sich ihre Beschwerden – dann werden die typischen Symptome wie Niesreiz, Augentränen und Kopfschmerzen im Alltag schnell zur Belastungsprobe.
Doch auch fernab der Hochphasen, die der Pollenflugkalender zu bieten hat, kann es zu außergewöhnlich starken Beschwerdeschüben kommen – etwa dann, wenn Allergiker oder Asthmatiker Alkohol konsumieren. weiter Lesen »