Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Nützliche Tipps

1. September 2010
Autor: Nadine

Tss, von wegen Pollen adé! Nachdem es erst letzte Woche für mich noch so aussah, als ob bereits ultimativ der kalte Herbst eingebrochen wäre, wurde ich gestern Zeuge einer verdammt dichten Pollenwolke . . .

Pollenfenster © NadineWas für ein unstetes Wetter! - Während es in meiner Region heute wieder ganz (un)schön düster aussieht und ich bereits unter den leidigen Symptomen meiner ‘Herbst-Allergie‘ leide, strahlte erst gestern noch die sommerlichste Sonne vom Himmel herab und animierte einige ungeliebte ‘Gesellen’ auch gleich dazu, ganz ungehemmt durch die Gegend zu schwirren . . .

Natürlich ist von Pollen die Rede! Ich hatte es - ehrlich gesagt - gar nicht mehr für möglich gehalten, dieses Jahr noch einmal Zeuge von derart dichten ‘Pollenwolken’ werden zu dürfen (bzw. zu müssen). Doch gestern war es tatsächlich soweit. Das Folgende geschah:

Während die Kraft der Sonne mich schnell an meiner Kleidungswahl (lange Ärmel und gefütterte Jacke) zweifeln ließ, dauerte es nicht lange, bis ich - nicht ohne Schrecken - den massiven Pollenflug entdeckte: Die flauschigen Blütenstaub-Flöckchen schwebten derart dreist an meinem Fenster vorbei, dass ich das Kalenderblatt - rein intuitiv - beinahe zwei Monate zurückgeblättert hätte . . .

Glücklicherweise waren aber allen Anscheins nach nicht vorwiegend ‘meine’ Pollen dabei. Denn trotz des regen ‘Flugverkehrs’ merkte ich kaum Anzeichen von Heuschnupfen, verspürte keinerlei Niesreiz und auch sonst kein verräterisches Kribbeln in den Bronchien. Allerdings: Meine Augen tränten recht aufgelöst dahin (was aber wohl eher dem plötzlich wieder so kräftig scheinenden Sonnenlichts zuzuschreiben war), so dass ich während des Autofahrens erst einmal eine Pause machen und meine mit Pollen besudelte Fensterscheibe fotografieren musste. :-)


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29. August 2010
Autor: Nadine

Ob mein Heuschnupfen von nun an langsam in die komplett beschwerdefreie Herbstzeit übergeht? Zumindest könnte man dies in Anbetracht der kalten Temperaturen und der massiven Regenfälle doch eigentlich annehmen . . .

Herbst © Nadine

Uih, wie unbehaglich: Es wird kühler und kühler. Selbst innerhalb der eigenen vier Wände ist man schon fast geneigt, die Heizung wieder anzuwerfen. Heute empfinde ich es draußen sogar als richtig herbstlich. Die Temperaturen übersteigen kaum noch die 10°C - Marke. Anscheinend müssen wir uns allmählich vom Sommer verabschieden . . . Weiterlesen »


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27. August 2010
Autor: Nadine

Eine Neurodermitis bricht oft bei Menschen mit einer ganz bestimmten genetischen Veranlagung aus. Und auch Kinder von Rauchern leiden häufiger an Ekzemen.

Rauch © NadineBei einer Neurodermitis, die auch als atopisches oder endogenes Ekzem bezeichnet wird, leiden die Betroffenen unter einer besonders trockenen Haut, die über einen verminderten Schutzmantel gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen verfügt und deshalb zu entzündlichen Schüben neigt.

Das Erscheinungsbild der erkrankten Haut ist meist rau und schuppig. Tritt ein akuter Entzündungsschub auf, kann es zum Beispiel zu geschwollenen Hautpartien mit geröteten Bläschen und Juckreiz kommen.

Neurodermitis: Gründe und Auslöser

Die Gründe für eine Neurodermitis sind vielfältig. Die Krankheit kann vor allem durch eine vererbte Veranlagung, die zu einer fehlerhaften Regulation des Immunsystems führt, verursacht werden. Außerdem gilt das Vorliegen einer Allergie wie Heuschnupfen oder Hausstauballergie als begünstigender Faktor. Darüber hinaus werden äußere Einflüsse wie etwa das Wetter oder innere Zustände wie Stress als Auslöser des atopischen Ekzems vermutet.

Neurodermitis: Bei Rauchern gleich doppelt problematisch

Davon abgesehen erweist sich bei Neurodermitis auch Rauchen gleich in doppelter Hinsicht als problematisch. Zum Einen leiden bereits erkrankte Neurodermitiker deutlich mehr unter den Symptomen ihrer Erkrankung, zum Anderen kann der Qualm auch dem Nachwuchs schaden - und zwar schon im Mutterleib.

Letzteres wurde erst kürzlich in einer schwedischen Studie bestätigt. Hierbei ermittelte man, dass das Risiko an Neurodermitis zu erkranken sowohl bei jenen Kindern erhöht ist, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, als auch bei jenem Nachwuchs, der in den ersten Lebensmonaten dem Zigarettenqualm ausgesetzt wird.

Weitere Details zu der betreffenden Studie sind zum Beispiel hier zu finden.


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25. August 2010
Autor: Nadine

Achtung Allergiker: Roggen kann durch Ozon allergener werden. - Das fanden Wissenschaftler vor kurzem im Zuge von Forschungen heraus.

Roggen © flickr.com / arpent nourricierEin Blick auf den Pollenflugkalender 2010 zeigt zwar, dass die Blütezeit des Roggen mittlerweile vorbei ist. Das Thema Roggen ist aber auch fernab seines Treibens als direkte Pollenschleuder - wie ich finde: im Grunde jederzeit - aktuell.
Denn schließlich spielt das Getreide, welches in etlichen Brotsorten und anderen Backwaren vorkommt, zum Beispiel auch bei der Glutenintoleranz eine gewichtige Rolle.

Roggen und hohe Ozon-Werte

Und wenn sich darüber hinaus an heißen Sommertagen auch noch Ozon zum Roggen hinzu gesellt, heißt es für Pollenallergiker: Nase zu und durch!
Denn österreichische Wissenschaftler der Medizinischen Unversität Wien haben vor kurzem herausgefunden, dass hohe Ozonwerte den Roggen zu einem noch größeren Allergieauslöser werden lassen. Die kompletten Untersuchungsergebnisse finden sich im “Journal of Allergy Clinical Immunology”. Weiterlesen »


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22. August 2010
Autor: Nadine

Wer Asthma hat und auf Medikamente angewiesen ist, sollte gut für Sonn- und Feiertage vorsorgen. Denn an diesen Tagen kann es in den Apotheken zu problematischen Lieferengpässen kommen.

Asthma-Inhalator © flickr.com / Robert Brook

Leidet man unter Asthma, sollte man stets mit ausreichend Medikamenten ausgestattet sein. Denn ein asthmatischer Anfall kann ohne die rechtzeitige Versorgung mit den notwendigen Therapie-Maßnahmen zur lebensbedrohlichen Gefahr werden.

Asthma an Sonn- und Feiertagen

Insbesondere für die Überbrückung von Sonn- und Feiertagen sollten sich Asthmatiker gut mit Medikamenten eindecken. Denn wenn die Inhalatoren und Co. zu diesen Zeiten knapp werden, kann es passieren, dass es in den Apotheken zu Lieferengpässen der lebensnotwendigen Präparate kommt und die Betroffenen nicht damit versorgt werden können.

Dies ist, wie zum Beispiel hier erwähnt wird, unter anderem wohl darauf zurückzuführen, dass der pharmazeutische Großhandel an Sonn- und Feiertagen keine Medikamente an die Apotheken liefert. Während Medikamente an anderen Tagen sonst dreimal täglich ausgeliefert werden, wird zu diesen speziellen Zeiten nicht für medikamentösen Nachschub gesorgt. Als problematisch erweist sich das spätestens dann, wenn ein bestimmtes Mittel gleich mehrmals hintereinander ausgegeben wird und schließlich ausverkauft ist.

Spezieller Vermerk vom Arzt kann helfen

Etwas mehr Handlungsspielraum erhalten die Apotheker dann, wenn auf dem Rezept vom Arzt das “Aut-idem”-Kästchen angekreuzt worden ist. In diesem Fall kann dem Betroffenen möglicherweise auch mit einem Medikament, das sich aus vergleichbaren Wirkstoffen zusammensetzt, geholfen werden.

Alles in allem ist es für Menschen mit Asthma aber wohl gesünder und sicher auch stressfreier, sich schon im Vorfeld gut auszurüsten und für Sonn- und Feiertage vorzusorgen.


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20. August 2010
Autor: Nadine

Nicht mein Heuschnupfen hat mich in den vergangenen Tagen doch wieder zu meinen Allergie-Medikamenten greifen lassen. Vielmehr hat mich meine Haut wissen lassen: Ohne Tabletten geht’s wohl (noch) nicht!

Doch wieder Tabletten © NadineGenau vor einer Woche verkündete ich in meinem letzten ‘Allergietagebuch-Eintrag’ noch ganz stolz, dass ich meine Allergie-Medikamente abgesetzt hätte, da mir mein Heuschnupfen in den vergangenen Wochen nur noch äußerst geringfügig zu schaffen mache.

Und tatsächlich bin ich auch einige Tage ganz gut ohne die Tabletten ausgekommen. Dann aber das: Kaum 24 Stunden nach der freudvollen Verkündigung meiner Loratadin-Abstinenz fing das Elend an. Noch während des Frühstücks machte sich an der Außenseite meiner rechten Hand ein verdächtiger Juckreiz breit, kurz darauf war an besagter Stelle eine Quaddel zu sehen. Weiterlesen »


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18. August 2010
Autor: Nadine

Die Nickelallergie gilt als eine der häufigsten Kontaktallergien. Neue Forschungserkenntnisse geben Grund zur Hoffnung, dass die Erkrankung zukünftig besser behandelt werden kann.

Münzen © flickr.com / xJasonRogersx

Nickel ist weiter verbreitet, als man denken könnte. Das Metall wird nicht nur als Legierung verwendet, sondern kann auch in Schmuck, Brillen und Münzen vorhanden sein. Problematisch wird Nickel, wenn beim Menschen eine Sensibilisierung gegen den Stoff auftritt - dann sind Symptome wie Rötungen, Quaddeln, Ekzeme und Juckreiz die Folge.

Die Nickelallergie ist kein seltenes Phänomen, sondern gilt sogar als diejenige Kontaktallergie, die besonders häufig zu Entzündungsreaktionen der Haut führt. Trotz der Tatsache, dass die Allergie dermaßen weit verbreitet ist, war die genaue Art und Weise, wie Nickel zu den schweren Hautreaktionen führt, bisher noch nicht entdeckt worden. Weiterlesen »


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15. August 2010
Autor: Nadine

Liegt eine Aromastoff-Allergie vor, kann es passieren, dass sie zunächst im Verborgenen bleibt. Ein Symptom für die Sensibilisierung könnte ein anderweitig nicht zu erklärender Hautausschlag sein.

Zimt © flickr.com / VvillamonSie kommen uns öfter unter, als man denken mag. Insbesondere Fertigprodukten werden sie zur ‘Aufpolierung’ des Geschmacks zugesetzt, egal ob es sich dabei um manche abgepackte Süßspeisen, genussvolle Kaugummis oder geschmacksreiche Fertig-Limos handelt. Und auch in Naturprodukten wie Zimt, Muskat oder Perubalsam sind sie enthalten. - Die Rede ist von Aromastoffen.

Aromastoff-Allergie geht ‘unter die Haut’

Problematisch werden Aromastoffe - wie es beispielsweise auch für Duftstoffe gilt - dann, wenn der Konsument allergisch auf sie reagiert. Allerdings ist den Betroffenen oft gar nicht so richtig bewusst, dass sie unter einer Aromastoff-Allergie leiden könnten, da sich die Beschwerden eher uneindeutig äußern:
Ein sonst nicht zu erklärender Hautausschlag kann ein Symptom für eine Aromastoff-Allergie sein. Die Probleme treten dabei nicht unbedingt an einer einzigen spezifischen Körperstelle auf, sondern können z.B. in Gestalt von Pusteln und Rötungen im Bereich des Mundes vorkommen. Ferner sind bei der Lebensmittelallergie Hautausschläge rund um die Augenlider und Gelenke möglich.

Hautausschlag vom Allergologen abklären lassen

Tritt ein solcher vermeintlich nicht zu erklärender Hautausschlag auf, sollten die Betroffenen einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann dann gezielte Tests auf eine eventuell vorliegende Allergie gegen Aromastoffe durchführen.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.


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13. August 2010
Autor: Nadine

Da mein Heuschnupfen mir mittlerweile so gut wie keine Beschwerden mehr bereitet, habe ich beschlossen: Ich lasse die Tabletten jetzt weg!

Keine Tabletten © NadineIch hatte das Thema schon mehrmals angeschnitten: Mein Heuschnupfen tritt in diesem Sommer nur sehr schwach bei mir auf. Im Frühjahr war es - wenn ich das jetzt mal ganz genau bedenke - im Grunde noch am Schlimmsten mit den Niesanfällen und dem Augentränen. Doch seitdem die große Hitze durch unser Land gezogen ist, hat sich meine Pollenallergie fast komplett verzogen. Nur noch ganz selten muss ich niesen und / oder mir durch die Augen reiben.

Gut, ich sollte an dieser Stelle hinzufügen, dass ich schon seit dem Auftreten der ersten Beschwerden im Frühjahr mit meinem Antihistaminikum erster Wahl einem eventuell besonders schlimmen Heuschnupfen entgegensteuern wollte. Da ich dieses Medikament aber - sicher auch gerade wegen der geringfügigen Beschwerden - über große Strecken immer wieder vergaß einzunehmen, bin ich kürzlich zu dem Entschluss gekommen: Ich lasse die Tabletten jetzt weg! Weiterlesen »


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12. August 2010
Autor: Nadine

Nun - nach der Schweinegrippe - ist es Zeit für einen kurzen Blick zurück. Denn es ist schon erstaunlich: Während mich die Möglichkeit einer Infektion in Anbetracht meiner Allergien zunächst in Angst und Schrecken versetzte, habe ich die Grippe irgendwann einfach ‘vergessen’.

Grippeimpfung © NadineDas Thema fällt zwar nicht unmittelbar in den Bereich der Allergien, dennoch möchte ich noch einmal kurz auf die Schweinegrippe zurückkommen - auch deshalb, weil die WHO die Pandemie vor kurzem für beendet erklärt hat.

Die Zeit der großen Schweinegrippe-Gefahr ist also vorbei. Und ehrlich gesagt: Ich habe schon seit einigen Monaten nicht mehr an eine mögliche Erkrankung gedacht - und das obwohl ich sie zuvor quasi ständig im Kopf hatte und andauernd damit beschäftigt war abzuwägen, ob eine Schweinegrippe-Impfung für mich in Frage kommt oder nicht.

Letzten Endes hatte ich mich übrigens nicht impfen lassen, da die Angst vor eventuellen allergischen Reaktionen doch überwog. Na ja, und irgendwann hatte ich die Gefahr einer möglichen Infektion mit der Schweinegrippe dann sowieso ‘vergessen’ - quasi nach dem Motto: Aus den Medien, aus dem Sinn.

Interessant ist, dass sich anscheinend ein Großteil der Bevölkerung nicht zu einer Impfung durchringen konnte. Wie zum Beispiel hier erwähnt wird, entschieden sich etwa in Bayern gerade einmal fünf Prozent für eine Immunisierung gegen die Schweinegrippe. Und auch sonst schien die Nachfrage eher gering zu sein.

Das führt mich persönlich zu den Fragen: Hatten die anderen Menschen auch Bedenken aufgrund von bestehenden Allergien und eventuellen Impf-Nebenwirkungen? Oder empfanden sie eine mögliche Infektion mit der Grippe vielleicht gar nicht als übermäßige Bedrohung? Oder aber: Haben auch sie die Schweinegrippe irgendwann einfach vergessen?


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