Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Dezember, 2009

30. Dezember 2009
Autor: Nadine

Das Jahr geht mit einem Knall zu Ende. Mit einem? Na ja, eigentlich gleich mit einigen. Mit einigen vielen. Mit etlichen! Leider schmerzen all die Böller nicht nur in den Ohren, sondern können auch die Atemwege reizen.

Feuerwerk © flickr.com / majorvolsMorgen ist es soweit – dann ist Silvester!

Unglaublich, wie schnell das Jahr vorüberging. Mir selbst ist es diesmal besonders kurz vorgekommen.
Aber ehrlich gesagt: Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit an mir vorbeizufliegen. Ein merkwürdiges Phänomen.

Jedenfalls: Morgen ist Silvester, was in der Regel auch jede Menge Knabberei, Sektgenuss und Feuerwerk bedeutet.

Und für uns Allergiker heißt es einmal mehr vorsichtig zu sein, denn zum Jahreswechsel sind die Gefahren mal wieder gehäuft anzutreffen: weiter Lesen »


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27. Dezember 2009
Autor: Nadine

Die Erdnuss bleibt erst einmal mein Thema. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass man auch ganz gut ohne sie leben kann.

Erdnusshörnchen © flickr.com / Gilles GonthierWeihnachten ist vorüber. Alle Geschenke wurden überreicht. Viele Mägen sind überfüllt – das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Nachdem ich erst vor kurzem darüber berichtete, dass die Erdnuss eigentlich gar keine Nuss ist und mich auch schon davor mit dem Thema Erdnussallergie auseinandergesetzt hatte, habe ich die Lebensmittel, die mir während der Festtage begegnet sind, geradezu automatisch auf Erdnüsse ‚gescannt’.

Und siehe da: Etliche Fertigprodukte (insbesondere bei Paniertem fiel es mir auf) kamen mir unter, die laut Aufdruck möglicherweise Spuren von Erdnuss enthielten. – Meine Meinung dazu: Ganz schön gefährlich für die Erdnussallergiker unter uns!

Dabei ist es doch eigentlich gar nicht notwendig, auf die Erdnuss als Nahrung zu setzen. Na ja, zugegeben: weiter Lesen »


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25. Dezember 2009
Autor: Nadine

Sulfite und Schwefeldioxid sind in Lebensmitteln wie Trockenfrüchten, getrocknetem Gemüse oder Wein enthalten und können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen.

Weisswein © flickr.com / quinn.anya

Konservierungs- und Antioxidationsmittel sind uns bereits im Zusammenhang mit den Themen Karneval und Nickelallergie begegnet. Während diese Zusatzstoffe im Allgemeinen einen großen Nutzen haben, können sie bei einigen Menschen schwere Überempfindlichkeiten provozieren.

Auch Schwefeldioxid (SO2) und Sulfite, die Salze der Schwefligen Säure, zählen zu den Konservierungs- und Antioxidationsstoffen und werden seit langem bei der Produktion von Lebensmitteln verwendet. Dabei sind sie als Zusatzstoffe mit E-Nummern auszuweisen und belegen die Positionen E 220 bis E 228. weiter Lesen »


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23. Dezember 2009
Autor: Nadine

Sie thront auf den vorderen Plätzen in der Liste der größten Allergieauslöser, ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit in zahlreichen Backwaren und Leckereien enthalten und gehört eigentlich einer ganz anderen Familie an, als ihr Name vermuten lässt – die Erdnuss.

Erdnuss © flickr.com / EuroMagicNur noch wenige Stunden bis zum Fest! Die Vorfreude wächst – auch bei mir. In freudiger Erwartung fiebern nun viele von uns dem gemütlichen Beisammensein beim Familienessen und der Festlichkeit der nachfolgenden Bescherung entgegen.

Für uns Allergiker gilt jetzt aber, besondere Vorsicht walten zu lassen und vor allem bei Festessen außer Haus äußerst aufmerksam zu sein. Denn die Gefahr lauert, wie wir bereits festgestellt haben, nicht nur in Weihnachtsgebäck und Co., sondern möglicherweise auch in Hauptgerichten, Vorspeisen oder Desserts bzw. in dazu gereichten Saucen, Marinaden, Dressings, Gewürzen etc.

Insbesondere Nussallergiker sollten derzeit auf der Hut sein, da bereits Spuren von Haselnüssen und Erdnüssen ausreichen, um schlimmste allergische Reaktionen auszulösen.

Apropos Erdnüsse: Es ist sicherlich bekannt, dass sie auf der Liste der Allergieauslöser ziemlich weit vorn liegt und man bei Vorliegen einer Erdnussallergie stets sämtliche zubereitete Lebensmittel (insbesondere Fertiggerichte, Snacks, etc.) auf eventuelle Spuren von ihnen abklopfen sollte.

Aber ist eigentlich genauso weit verbreitet, dass die Erdnuss (Arachis hypogeae) botanisch gesehen gar keine Nuss ist, sondern vielmehr zur Familie der Hülsenfrüchte gehört? Die Erdnuss ist also eher mit Bohnen und Linsen verwandt als mit Haselnuss, Walnuss und Co. Wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, sind wegen dieser speziellen Familienangehörigkeit in Einzelfällen auch allergische Reaktionen auf andere Hülsenfrüchte möglich.

Also, meine lieben Mit-Allergiker: Augen auf beim Festmahlschmaus!

Ich wünsche allen Lesern eine wundervolle und beschwerdefreie Weihnacht.


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20. Dezember 2009
Autor: Nadine

Im Zusammenhang mit der Therapie ihrer Sensibilisierung werden Allergiker manchmal mit dem Begriff „Karenz“ konfrontiert. Was aber verbirgt sich eigentlich hinter dem Fremdwort?

Stop © flickr.com / loop_ohKarenz. Karenzkost. Karenzzeit. – Wurden Sie von Ihrem Allergologen oder Dermatologen, vielleicht aber sogar von Ihrem Hausarzt, auch schon einmal mit Begriffkombinationen behelligt, die das Wort „Karenz“ enthielten?
Ging es Ihnen dann vielleicht so, wie es mir damals ging, als ich den Terminus zum ersten Mal hörte - wussten auch Sie rein gar nichts mit all diesen Begrifflichkeiten anzufangen, eben weil man es versäumt hatte, Ihnen mitzuteilen, was „Karenz“ denn überhaupt bedeutet?

Nun, eigentlich ist alles ganz simpel: „Karenz“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „Entbehrung“ oder auch „Verzicht“.

Spricht man im Zusammenhang mit Allergien also von Karenz, meint man damit die ursächliche Behandlung der Sensibilisierung, die darin besteht, dass man die bestmöglichste Meidung der jeweiligen Allergieauslöser sicherstellt. weiter Lesen »


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18. Dezember 2009
Autor: Nadine

In der Weihnachtszeit locken die Geschäfte wieder mit speziellen Leckereien wie Stollen, Lebkuchenherzen und Nussplätzchen. Und auch daheim wird gebacken, was das Blech hält. Für Allergiker gilt es deshalb, nun ganz besonders achtsam zu sein.

Weihnachtsleckerei © flickr.com / Loren JavierIn der (Vor-)Weihnachtszeit werden uns in Geschäften und auf Märkten wieder allerlei besondere saisontypische Gebäckspezialitäten wie Christstollen, Zimtplätzchen, Lebkuchenherzen oder Nusskuchen offeriert. Und auch daheim wird so manche Küche derzeit von dem anregenden Duft einer Weihnachtsbackstube durchzogen, so dass die Verlockung groß ist, das ein oder andere Teilchen zu vernaschen.

Menschen mit Lebensmittelallergie, aber auch welche, die im Sommer an Heuschnupfen leiden, müssen jetzt allerdings genau aufpassen, von welcher Leckerei sie sich verführen lassen, da der Biss in das falsche Plätzchen böse Folgen haben kann.

Nussallergiker sollten momentan besonders auf der Hut sein, da in vielen Plätzchen und Kuchen zumindest Spuren von Nüssen enthalten sein können – und schon diese minimalen Anteile genügen bekanntlich, um bei Allergikern schwere Reaktionen auszulösen. Menschen mit Mandel- oder Haselnussallergie müssen zusätzlich bedenken, dass auch Nugat häufig aus Mandeln oder Haselnüssen hergestellt wird.

Auch Menschen mit Zimtallergie sollten vorsichtig sein, da in den meisten Weihnachtsbackwaren auch dieses saisontypische, aromatische Gewürz vorkommt.

Doch nicht nur eine bekannte Lebensmittelallergie kann den Verzehr von Weihnachtsgebäck zu einer gefährlichen Angelegenheit machen, sondern auch eine Pollenallergie. Denn wie unter anderem hier nachzulesen ist, können Kreuzallergien dazu führen, dass man bei bestehender Sensibilisierung gegen Pollen auch gegen ähnliche Eiweiße in Lebensmitteln reagiert. Demnach sollten Birkenallergiker Nüsse, Nougat und Marzipan meiden, während Menschen mit Beifußallergie besser einen Bogen um Anis, Zimt und Chilipfeffer machen. Wer Milch und Eier nicht verträgt, sollte auf Alternativen mit Mürbe-, Hefe- oder Strudelteig zurückgreifen.


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16. Dezember 2009
Autor: Nadine

Nun ist es also definitiv soweit – die Eiszeit ist über uns hereingebrochen! Und wie sollte es auch anders sein: Kaum ist sie da, schon habe ich - prompt! - meine empfindlichen Probleme mit ihr.

Eis © flickr.com / laszlo-photoWie ich es vor kurzem schon ‚angekündigt’ habe: Eis und Schnee sind über uns gekommen; Frost überzieht die Umgebung und bringt Autofahrer zur Weißglut; kurzum: Kältere Zeiten sind angebrochen.

Okay, okay. Eigentlich ist das nichts Besonderes. Eigentlich kommt die Kälte sogar relativ spät, denn schließlich steht Heiligabend so gut wie vor der Tür. Und zum Weihnachtsfest gehört irgendwie auch das Winterwetter – eigentlich logisch.

Aber trotzdem kann ich der neuen Eisigkeit persönlich rein gar nichts abgewinnen. Ganz im Gegenteil! Warum nicht? Nun: Entweder bin ich in diesem Winter besonders wetterfühlig oder einfach noch nicht ausreichend akklimatisiert, jedenfalls kommen mir bereits Temperaturen um den Nullpunkt wie sibirische -20 °C vor. Ich frage mich deshalb ernsthaft: Wie soll ich denn jemals mit noch niedrigeren Temperaturen klarkommen? weiter Lesen »


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13. Dezember 2009
Autor: Nadine

Bei Menschen die an einer Nickelallergie leiden und eine Brille tragen, tritt an den Auflagestellen des Gestells oft ein Ekzem auf. Betroffene sollten deshalb bei der Wahl ihrer Brille Vorsicht walten lassen.

Brille © flickr.com / Mr. T in DC

Leidet man an einer Nickelallergie, reagiert man auf den Hautkontakt mit nickelhaltigen Schmuckstücken, Uhren, Jeansknöpfen, Türgriffen äußerst sensibel – ein schmerzhafter, juckender Ausschlag kann die Folge sein.

Was den Betroffenen manchmal aber gar nicht richtig bewusst ist: Auch die eigene Brille kann beim Vorliegen der Kontaktallergie ein allergisches Kontaktekzem auslösen. Oder genauer gesagt: Der Nickel in ihrem Gestell.

Wie beispielsweise hier zu erfahren ist, leiden circa 2 % aller Brillenträger an einem so genannten “Brillen-Ekzem”, das meistens auf eine Sensibilisierung gegen den in Metallgestellen enthaltenen Nickel zurückzuführen ist. Bei den Betroffenen tritt insbesondere an den Auflagestellen der Brille ein schmerzhafter Ausschlag auf. Auch im Bereich der Augenlider kann es zu Hautreizungen kommen.

Eigentlich dürften diese Probleme gar nicht auftreten, da gesetzlich vorgeschrieben wird, dass Bügel, Nasensteg und Nasenauflage von Metallgestellen aus nichtallergenen Materialien gefertigt sein müssen. Da aber selbst diese häufig nicht nickelfrei sind, sollten Allergiker darauf achten, dass ihre Brillen an den Auflagestellen speziell ummantelt oder beschichtet sind.

Alternativ können Brillengestelle aus Holz, Horn oder Kunststoff mit nickelfreien Scharnieren getragen werden. Allerdings - wie z.B. zusätzlich auch hier nachzulesen ist - können Kunststoffgestelle, die Beimengungen wie Farbstoffe, Weichmacher oder Antioxidantien enthalten, wiederum Allergien auslösen. Die Nasen- und Bügelauflagen sollten deshalb mit Silikon überzogen sein.


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11. Dezember 2009
Autor: Nadine

Bislang war das Wetter in meiner Region erstaunlich mild und peinigte mich höchstens mit ein paar unerbittlich langen, kühlen Regengüssen. Das soll sich nun komplett ändern.

Schnee © flickr.com / D. Sharon PruittIn den letzten Wochen wirkte das Wetter teilweise so lasch, dass ich zwischendurch schon ernsthaft überlegte, ob ich nicht doch mal wieder einen Blick auf den Pollenflugkalender werfen sollte. Das kann ich mir nun aber wohl sparen, denn wie es scheint, kündigt sich in Kürze deutschlandweit ein harscher Wetterwechsel an.

Während wir bisher (zumindest in weiten Teilen Deutschlands) höchstens mit Sturm und Regen klarkommen mussten und die Schneeschieber noch im Keller lassen durften, sieht es so aus, dass der Winter nun (endlich?) über uns hereinbricht – und zwar mit Eis, Schnee und teilweise bitterkalten Temperaturen (mehr dazu kann unter anderem hier nachgelesen werden).

Tja, und was soll ich dazu sagen? Soll ich mich freuen? Müsste ich eigentlich, da ich in den vergangenen Wochen ziemlich oft über das seltsame ‚Übergangswetter’ abgelästert habe. Tue ich aber nicht. Warum nicht? Nun: weiter Lesen »


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9. Dezember 2009
Autor: Nadine

Es war mir bislang schleierhaft, dass beispielsweise Pecannüsse vor Nickel nur so strotzen. Und auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln ist das Spurenelement, das als häufigster Auslöser von Kontaktallergien bekannt ist, enthalten.

Pecannuss © flickr.com / FotoosVanRobinEine Nickelallergie kann die Betroffenen ziemlich belasten – das haben wir erst kürzlich festgestellt. Denn schließlich kommt das Metall nicht nur in Modeschmuck, sondern auch in Hosenknöpfen, Reißverschlüssen, Brillen, Uhren, Essbesteck, Kochtöpfen und zahlreichen Lebensmitteln vor.

Es ist also schwierig, Nickel aus dem Weg zu gehen und unmöglich, es vollständig zu vermeiden – zumal unser Körper es als Spurenelement auch benötigt. Da allerdings der Verzehr von nickelhaltigem Essen die Beschwerden der Kontaktallergie noch verstärken kann, sollte man zumindest um jene Nahrungsmittel einen Bogen machen, die besonders viel Nickel enthalten.

Generell gilt: weiter Lesen »


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