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Es gibt sie öfter, als man denkt: Eine Allergie gegen Zimt. Besonders in der Vorweihnachtszeit bedeutet dies für Betroffene wenig Vergnügen.
Häufig handelt es sich zwar “nur” um eine Unverträglichkeit oder eine Kreuzallergie (Stichwort Beifuß), das ändert jedoch nichts daran, dass sich Menschen, die auf Zimt reagieren, besonders von Oktober bis Januar in Acht nehmen müssen.
Kaum eine Weihnachtsleckerei, ob nun Gebäck, Kakao, Tee, Glühwein oder weihnachtliche Gemüsebeilagen wie Rotkohl, kommt ohne Zimt aus und oft ist dieser Stoff auf den Inhaltsangaben nicht exakt deklariert und versteckt sich hinter der simplen Bezeichnung “Gewürze”. Es ist erstaunlich, wieviele Gewürzmischungen für Backwaren oder Tees Zimt enthalten und in wie vielen Küchen Zimt verwendet wird. weiter Lesen »
4.000 Milben leben in einem Gramm Bettstaub. Mit bloßem Auge kann man sie zwar nicht sehen, aber dennoch können sie schlimme Beschwerden auslösen.
Der Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (ÄDA) schätzt, dass 10 bis 15 Prozent der Deutschen auf Milbenallergene reagieren. Schuld daran ist nicht Unsauberkeit, sondern das, was die winzig kleinen Tierchen in unseren Textilien und Möbeln hinterlassen. Wenn man nicht unbedingt oberhalb von 1500 Metern lebt, hat man grundsätzlich immer und überall mit Milben zu tun. Problematisch ist deren Kot. Der zerfällt an der Luft, verbindet sich mit Hausstaub und wenn er dann beim Allergiker in die Atemwege gelangt, nimmt das Elend seinen Lauf: Tränende Augen, Ausschlag, Husten, Juckreiz usw..
Vor allem in den Sommermonaten vermehren sich Milben sehr stark, dabei ernähren sie sich beispielsweise von abgestorbenen Hautpartikeln und Schuppen, die jeder Mensch im Schlaf verliert.Wenn im Winter dann eine andere Luftfeuchtigkeit herrscht, macht der Milbenkot dem Allergiker besonders zu schaffen.
Wer an einer Allergie leidet, kann einige Maßnahmen gegen die Milben ergreifen, um die Symptome in Schach zu halten. Hilfreich ist auch eine Hyposensibilisierung bzw. eine Desensibilisierung, doch die ist langwierig: Mindestens drei Jahre braucht man, um wirklich milbenresistent zu werden.
Es kratzt, es beißt, es juckt - Neurodermitis… Ein Aushalten ist kaum möglich. Doch was hilft, wenn man in der Situation erst einmal ist?
Das Problem bei dieser Krankheit ist, dass es so viele Behandlungsmöglichkeiten wie Ursachen gibt. Doch die Symptome lassen sich - zumindest kurzzeitig - lindern.
Grundsätzlich lassen sich einige Punkte zur akuten Behandlung verallgemeinern: Eine Beruhigung der Haut, Antientzündungs-Therapien, Vermeidung der Auslöser von Neurodermitis. Der erste Punkt soll hier näher betrachtet werden.

Neurodermitis hat verschiedene Ursachen
Mit einigen Pflegeprodukten kann man die Haut beruhigen. Das Prinzip der Cremes betrifft den Säure-Schutz der Haut, dabei kommen vor allem Öl-Emulsionen in Betracht. Darüber hinaus können auch wärmende oder kühlende Umschläge gemacht werden um eine positive Wirkung zu erreichen.
Um die Feuchtigkeit in der Haut zu stabilisieren werden meist Harstoffhaltige Salben verwendet. Als Hausmittelchen werden Cremes mit Johanniskraut-Extrakt, Zink oder Dexpanthenol aufgetragen.
Bei bakteriellen Entzündungen und Pilzen sind infektionshemmende Cremes wichtig. Sollte das nicht ausreichen, sollte man dringend zum Arzt gehen. Darüberhinaus wirkende Cremes bedürfen eines Rezepts.
Grad im Herbst, wenn es immer früher dunkel wird, verfallen viele Menschen in Depressionen.
Daran ist oft nicht zuletzt der Mangel an Sonnenlicht und Helligkeit schuld, an dem fast jedermann im Herbst leidet. Um nicht gleich auf schwere Psychopharmaka zurückgreifen zu müssen, versuchen es viele Menschen dann mit den vermeintlich harmloseren Johanniskraut-Präparaten, die niedrig dosiert freiverkäuflich sind. Doch Vorsicht!
Wer zu Allergien neigt, sollte es sich lieber zweimal überlegen, ob Johanniskraut das Mittel der Wahl sein sollte. Denn schon bei leicht dosierten Präparaten kann die Haut photosensibilisiert werden. Ist dies der Fall, kann schon normales Tageslicht zu einer Lichtallergie führen, die von leichtem Ausschlag bis hin zu starkem Sonnenbrand reichen kann.Auch Kontaktallergien werden auf diese Weise begünstigt. So berichten einige Betroffene im Internet davon, dass auch Monate nach Absetzen des Präparates licht- oder kontaktallergische Reaktionen auftreten, die zuvor unbekannt waren.Verantwortlich ist vermutlich das in Johanniskraut-Präparaten enthaltene Hypericin.
Unabhängig von diesen allergischen Reaktionen weist Johanniskraut soviele Wechselwirkungen auf (unter anderem kann es sich negativ auf die Darmflora auswirken, die Wirkung der Pille oder andere Medikamente beeinträchtigen), dass man eine Einnahme unbedingt mit einem Arzt abklären sollte.
Handys sind heutzutage ganz normale Gebrauchsgegenstände, fast jeder besitzt eins. Jetzt fand man heraus, dass Allergiker bei der Wahl ihres Handys vorsichtig sein sollten.
Wissenschaftler aus Dänemark und Amerika fanden heraus, dass manche Handys soviel Nickel beinhalten, dass bei Benutzung eine Kontaktallergie ausgelöst werden kann. Das größte Problem besteht hierbei darin, dass es bei Handys keinen europaweit gültigen Grenzwert für Nickel gibt, anders als zum Beispiel bei Schmuck.
Das dänische Allergiezentrum in Gentofte hat 41 Handymodelle getestet und dabei an jedem fünften Nickel nachgewiesen. Amerikanische Forscher der Brown- University in Providence stießen in 10 von 23 getesteten Handy-Modellen auf Nickel. Nachzulesen ist das im “Canadian Medical Association Journal” (Bd. 178, S. 23).
Auslöser für all die Untersuchungen war ein Patient, der unter ständigem Hautausschlag litt. Als dieser nun kurzzeitig sein Handy wechselte, verschwand der Ausschlag- und kehrte parallel mit dem alten Handy wieder zurück.
Die Testergebnisse sind im Internet einzusehen: www.cmaj.ca/cgi/content/full/178/1/23)
In Deutschland haben rund 15 Prozent aller Frauen und fünf Prozent der Männer eine Nickelallergie.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich in der Apotheke einen Nickeltest besorgen und sein eigenes Handy damit testen.
Allergiker sind bei kosmetischen Produkten oft besonders vorsichtig und greifen auf Naturkosmetik zurück. Doch Vorsicht, auch hier lauern Gefahren.
Naturkosmetika und vergleichbare Körperpflegemittel sind zwar weitaus reizärmer als herkömmliche Produkte, aber trotzdem bergen sie Allergierisiken. Denn auch natürlich vorkommende Stoffe können mögliche Allergieauslöser sein, es gilt also, die Etiketten gründlich zu studieren. Die bekanntesten Allergene in Naturkosmetik sind: weiter Lesen »
So ein Termin beim Allergologen kann oft weit in der Zukunft liegen. So muss man beispielsweise rund ein Jahr warten, bis man seinen Vorstellungsbesuch in der Allergologie der Charité in Berlin antreten kann. Wer so lange nicht warten will und keine Lust auf den Hausarzt hat, der hat die Möglichkeit, zuhause einen Selbsttest auf Heuschnupfen zu machen.
Der ersetzt natürlich definitiv keine fundierte Diagnose des Facharztes, kann aber erste Informationen liefern.
Die Milenia Biotec GmbH in Bad Nauheim hat jetzt einen solchen Test auf den Markt gebracht.
Der Allergie-Selbsttest macht es Betroffenen viel leichter, eine Allergie zu erkennen und gegebenenfalls mit dem Facharzt etwas dagegen zu unternehmen. Nach einem kleinen Pieks in den Finger und rund 30 Minuten Wartezeit zeigt ein Blick auf das Testfeld, ob mindestens einer der neun häufigsten Heuschnupfen-Auslöser wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaar oder Schimmelpilz, die Ursache für die Beschwerden sind. Mit 93 Prozent Zuverlässigkeit ist der Milenia Allergie-Selbsttest so genau wie ein Bluttest im Labor. Außerdem kommt der Patient mit den Allergenen nicht in Berührung. Der Test ist daher frei von Risiken und Nebenwirkungen und mit rund 15,- Euro Kosten erschwinglich.
Weitere Informationen gibt es unter www.allergie-selbsttest.de
Allergien treten nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Haustieren immer öfter auf. Da braucht es natürlich aufmerksame Herrchen und Frauchen, um sie festzustellen und dem Mitbewohner Linderung zu verschaffen.
Wer sein Tier aufmerksam beobachtet, dem wird rasch auffallen, wenn etwas mit ihm nicht stimmt. Wenn sich der Hund zu einer bestimmten Jahreszeit stark kratzt oder die Katze niest, könnte es sich tatsächlich um eine Allergie gegen Pollen handeln. Bei Allergien gegen Futtermittel oder Allergene, die das ganze Jahr vorhanden sind, wirds dann schwieriger.
Wenn das Tier allergisch auf sein Futter reagiert, können ganz verschiedene Symptome auftreten. Breiiger Kot oder Erbrechen von unverdautem Futter kommen ja nun mal öfter vor und sind nicht immer gleich Anlass, auf eine Allergie zu untersuchen. Zudem wechseln gerade Katzenbesitzer häufig die Futtersorten, sodass die Symptome immer mal variieren. weiter Lesen »
Es geht hierbei nicht um die gewöhnlich Kälteempfindlichkeit, was man liebevoll auch Frostbeutel nennt. Nein, Kälte kann zur Allergie führen. Dies nennt man im Fachjargon der Medizin Kälteurtikaria.
Die Kälteallergie ist eine Reaktion des Körpers auf die externe Kälte, was auch gelegentlich als Pseudoallergie genannt wird.

Wenn Kälte nicht nur unangenehm ist, sondern zum Problem wird…
Allein der Kontakt mit kalten Gegenständen, kaltem Wasser oder kaltem Wind löst die Freisetzung von Histamin aus. Genau an dieser Stelle, wo es mit dem Kalten zum Kontakt kommt, entstehen Schwellungen und Juckreiz. Das Dramatische ist, dass sich diese Kontaktstelle ausbreiten kann und die Rötungen werden zu hässlichen Flächen auf der Haut. weiter Lesen »
Werden bei einem Patienten - egal welchen Alters - durch eine genaue Diagnostik beim Spezialisten in Form eines Allergietestes auf der Haut und auch im Blut Allergene festgestellt, dann empfiehlt sich je nach Ausprägung der Beschwerden eine Desensibilisierung oder auch Hyposensibilisierung vorzunehmen. Wenn alles gut verläuft, ist der Patient am Ende der Therapie nach ca. 3 Jahren beschwerdefrei oder die Beschwerden sind zumindest auf einen erträglichen Rahmen zurück gestuft. Die Hyposensibilisierung erfolgt durch Tabletten, Tropfen und durch die häufigste Verfahrensweise, der Spritze.
Allerdings können bei einer Desensibilisierung auch Nebenwirkungen auftreten, die dazu führen können, dass die Therapie vorzeitig abgebrochen werden muss. Es können so zum Beispiel ein extremer Juckreiz am ganzen Körper auftreten oder an den Stellen, an denen die jeweiligen Einstichstellen der Spritze liegen. Es kann zu massiver Luftnot kommen oder es kommt zu Knötchenbildungen an den Einstichstellen. Die schlimmste Nebenwirkung überhaupt im Rahmen einer
Desensibilisierungstherapie ist der anaphylaktische Schock, der lebensgefährlich bzw. lebensbedrohend sein kann. Damit dies nicht passiert, muss der Patient in der Praxis des behandelnden Arztes nach der Injektion noch mindestens eine halbe Stunde warten und sollte auch später unbedingt auf Reaktionen seines Körpers achten, damit bei einer auftretenden Reaktion sofort der Arzt konsultiert werden kann, der dann ein Gegenmittel spritzen kann.
Bei mir und bei meinem Sohn hat eine Desensibilisierung vor vielen Jahren zu einer gravierenden Verbesserung unserer allergischen Erkrankung geholfen.