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Etwa 20% der Deutschen werden vom Heuschnupfen und dessen typischen Symptomen wie Niesattacken, einer ständig laufenden Nase und juckenden, tränenden Augen geplagt. Der Heuschnupfen ist eine Form der Allergie.
Der Allergiker, der Pollen von Blüten und Gräsern aus der Luft einatmet, hat mit einer Überreaktion seines Immunsystems zu kämpfen: der Körper setzt vermehrt Histamin frei, was zu den oben genannten lästigen Symptomen des Heuschnupfens führt.
Viele Menschen sind heut zu Tage allergisch gegen die unterschiedlichsten Substanzen, und Allergien. Sie nehmen in unserer Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung zu. Ihre Ausprägungen sind unterschiedlich stark, sie reichen von einfachen Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, zum Beispiel durch Juckreiz oder Niesen, bis hin zu lebensbedrohlichen Kreislaufproblemen, die bei einem allergischen Schock auftreten können.
Tritt ein allergischer Schock auf, ist es sehr wichtig, sofort erste Hilfe zu leisten. Doch es ist nicht immer einfach, einen allergischen Schock auch als solchen zu erkennen und den Vorfall richtig einzuordnen. Deshalb sind die zu treffenden Erste Hilfe Maßnahmen dieselben, die die Grundlagen der Erstversorgung vorsieht. In keinem Fall sollte der Laie zu medizinischen Behandlungsmethoden greifen, sondern besser sofort einen Arzt oder Notarzt verständigen.
Allergische Schocks werden häufig durch Insektengifte verursacht, wenn bei der gestochenen Person eine Allergie gegen Insektengift vorliegt. Die Diagnose ist relativ eindeutig, vor allem dann, wenn man Zeuge des Vorgangs wird, oder der Patient noch selbst Auskunft geben kann.
Wichtig ist es dann, den Patienten in eine den Kreislauf unterstützende Position zu bringen. Ist der Patient noch bei Bewußtsein und ansprechbar, kann es genügen, ihn bequem zu lagern und die Beine hochzulegen. In jedem Fall sollte man ihn in der kühleren Jahreszeit mit einer Decke vor Kälte schützen oder im Sommer in den Schatten bringen. Dann sollte man den Notarzt verständigen. Wichtig ist es, in der Wartezeit mit dem Patienten zu sprechen und zu beobachten, ob sich sein Zustand verschlechtert. Der Patient kann versuchen, etwas Wasser zu trinken. Sollte der Patient ohnmächtig sein, muss man ihn in die stabile Seitenlage bringen und auf den Notarzt warten.
Manche Substanzen, die in bestimmten Lebensmitteln enthalten sind, können eine Verwandtschaft mit den Allergieauslösern von Pollen aufweisen.
Jahrelang hielten Ärzte und Allergologen meine heftige Reaktion auf Zimt für Einbildung, niemand man meine Beschwerden ernst, selbst dann nicht, als mir der Magen ausgepumpt werden musste. Zum Glück ist die Forschung heute etwas schlauer und weiß, dass eine Kreuzallergie an meinen Symptomen Schuld war. Letzten Endes müssen wir Allergiker selbst jedoch die Fachleute sein, denn WIR sind es, die die Beschwerden ertragen müssen. Und wir sind es, die die auslösenden Stoffe meiden müssen wie der Teufel das Weihwasser.
Nun ist beispielsweise die Verwandtschaftsbeziehung bei den Pollen des Haselnussstrauches und den Haselnüssen für jeden nachvollziehbar.
Weniger bekannt und weitaus überraschender: Wer gegen Beifuss allergisch ist, verträgt häufig auch Sellerie, Kamille, Anis, Paprika, und Kartoffeln nicht. weiter Lesen »
Beifuß gehört zur Gruppe der hochwirksamen Kräuter, doch leider machen seine Pollen uns Allergikern schwer zu schaffen. Und jetzt, im August, ganz besonders.
Beifuß ist eine unserer heimischen Pflanzen und schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. So wurde Beifuß beispielsweise den Pilgerern mitgegeben und sollte so zum einen ihre Füße heilen, zum anderen vor Gefahren schützen.
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht bei ungebremstem Wuchs eine Höhe bis zu 2 Metern, die Blattoberseite ist grün, die Unterseite auf Grund von Behaarung grau-weißlich.
Beim Beifuß handelt es sich um eines der wichtigsten Inhalationsallergene, die Beifußpollenallergie ist die wichtigste Kräuterpollenallergie. weiter Lesen »