Die fiesen kleinen Histamine im Essen machen mir derzeit das Leben wieder einmal recht schwer. Was ich herausgefunden habe: Je schlechter mein allgemeiner Gesundheitszustand ist, umso empfindlicher reagiere ich auf Nahrung, vor allem auf die eher üppigeren Mahlzeiten.

Meine Güte, was hat das in meiner Region in den vergangenen Tagen viel geregnet! Es schüttet gar aus Kübeln. Kaum eine Minute ist regenfrei. Und wenn es dann doch einmal ein paar Augenblicke trocken war, plätschert es im nächsten Moment umso mehr. Mich würde interessieren, ob das überall in Deutschland so ist oder ob nur meine Region dermaßen von Regen geflutet wird.

Histamine: Bloß aufpassen beim Rationieren!

Vor allem wenn es draußen dermaßen schüttet, dreht mein Körper am Rad. Ich friere dann schnell und kränkle ständig vor mich hin. Selbst wenn die Heizung an ist, neige ich zum Frösteln. Und mit dem Frieren stellen sich dann schnell gesundheitliche Beschwerden wie ein rauer Hals, eine verstopfte Nase und ein hässlicher Hustenreiz ein. Und wenn ich dann schon so anfällig vor mich hinfröstle und -kränkle, wird auch die Nahrungsaufnahme zu einem waghalsigen Balanceakt. Vor allem Süßes und Deftiges bereitet mir in dieser Zeit Symptome wie einen roten Kopf, hitzige Wangen, Herzrasen und Unruhe. Es ist wohl so, dass ich vor allem bei nasskaltem Wetter und bei angeschlagenem Gesundheitszustand unter einer Histamin-Intoleranz leide. Teilweise sind die Beschwerden, die infolge der Zufuhr von vielen Histaminen auftreten, sogar so beklemmend, dass ich mich manchmal frage, ob es im Zuge einer Histamin-Intoleranz schlimmstenfalls sogar zu einem anaphylaktischen Schock kommen könnte.

Aber immerhin: Der Heuschnupfen ist weg!

Na ja, auch wenn der Herbst wegen all seiner Begleiterscheinungen nervt, hat er auch etwas Gutes an sich: Mein Heuschnupfen ist weg! Jetzt, beim Dauerregen, wird die Luft sowieso von Pollen freigespült. Wobei: So viel Regenmassen erhöhen andererseits natürlich auch die Gefahr von besonders viel Schimmelpilzsporen in der Luft.