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Tipps für Allergiker
Die Festtage sind vorbei, ich habe gut gegessen und deshalb noch immer mit unangenehmen Beschwerden zu kämpfen. Nachdem zunächst mein Magen lauthals herum zickte, klagt jetzt auch meine Haut ihr Leid.
Weihnachten war wieder einmal schön, eben etwas ganz Besonderes. Und weil ich mich stets dazu angetrieben fühle, diese seltene Besonderheit in möglichst alle Bereiche des Lebens einfließen zu lassen, musste natürlich auch ein außergewöhnlicher Speiseplan her. Süßer, fettiger und vor allem mehr als gewöhnlich sollte es sein, was da auf dem Esstisch logierte (und kurz darauf in meinem Magen verschwand).
Die fetten Festtage sind vorbei – Magen und Haut ‘jaulen auf’
Die Quittung der ungestümen Weihnachtsvöllerei war – natürlich – eine heftige Magenturbulenz, die ein wildes Durcheinander von Völlegefühl, Blähungen, Krämpfen und Durchfall für mich bereit hielt. Die Magen-Darm-Beschwerden, die mich an meine „Herbst-Allergie“ erinnerten, hatte ich aber eingeplant (und ein paar milde Magentabletten zur Hand). Doch leider blieb es nicht nur beim Magengrummeln. Nein, am nächsten Tag gesellten sich noch einige fiese Pusteln dazu – rosafarbene bis glühend-rote Pickel, teilweise an den unpassendsten Stellen gelegen.
Mit Prickeln zu Pickeln?
Tja, aber ich muss mich eigentlich gar nicht beschweren. Schließlich habe ich während der Festtage in Sachen Essen über die Stränge geschlagen. Na ja, und auch das ein oder andere Glas Sekt ist geflossen. Denn schließlich sollte das eh schon so besondere Essen durch das gewisse Prickeln noch ein klein wenig außergewöhnlicher werden – Sulfite und Schwefeldioxid waren mir in dem Moment egal. Dabei hatte ich doch erst neulich noch darüber berichtet, dass Allergiker ihren Alkoholkonsum lieber einschränken sollten…
Asthmatiker und Allergiker sollten den Alkoholkonsum lieber einschränken. Der Grund: Die in alkoholischen Getränken wie Sekt, Wein und Bier enthaltenen Histamine können allergieähnliche Beschwerden hervorrufen bzw. bestehende Symptome verstärken.
Vor allem in der nächsten Zeit, wenn Festtage wie Weihnachten und Silvester anstehen, werden in vielen Haushalten vermehrt alkoholische Getränke wie zum Beispiel Wein und Sekt ausgeschenkt. An sich ist es auch durchaus nachvollziehbar, dass man derlei besondere Abende mit einem exklusiven Trunk anschließen möchte. Problematisch kann der Griff zum Wein- oder Sektglas bzw. zur Biertulpe allerdings dann werden, wenn man Asthmatiker oder Allergiker ist.
Allergiker sollten Alkoholkonsum einschränken
Die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin raten Patienten mit Asthma und/oder Allergien deshalb dazu, während der Feiertage nicht zu viel Alkohol zu sich zu nehmen. Diese Empfehlung sollte man nun aber nicht falsch verstehen, denn: Die alkoholischen Getränke – wie etwa Wein, Sekt oder Bier – können den Betroffenen in der Regel nicht etwa wegen des Alkohols, sondern vielmehr aufgrund der ebenfalls enthaltenen Histamine gefährlich werden – diese können allergieähnliche Beschwerden hervorrufen bzw. bestehende allergische Symptome verstärken.
Alkohol birgt noch mehr Problempotential
Doch die Histamine sind nicht der einzige Faktor, der insbesondere für Asthmatiker und Allergiker zu einem Problem werden kann. In Wein und Sekt enthaltene Sulfite und Schwefeldioxid können beispielsweise ebenfalls unangenehme Beschwerden verursachen. Außerdem kann der Genuss von Wein zum Beispiel die hierzulande eher unbekannte Allergie gegen Lipid-Transfer-Proteine auslösen. – Weitere Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
Typischer Herbst macht uns nun zu schaffen – und das am ersten Adventstag! Das nasskalte Wetter, das uns zudem noch stramme Winde ins Gesicht bläst, bereitet mir mal wieder jenen Beschwerdekomplex, den ich selbst als „Herbst-Allergie“ bezeichne.
Der erste Advent hat heute festlichen Kerzenschein und besinnliches Vorweihnachtsflair in die Häuser gebracht. Das Wetter passte meiner Meinung nach aber nicht unbedingt zum ersten Advent: Statt frostiger Adventskälte oder gar ersten Schneeflocken, stürmten mir typische Herbstwinde ins Gesicht. Darüber hinaus nieselte es ab und zu, was alles in allem zu einem Gefühl von unangenehmer Nass-Kälte führte.
Na ja, zugegeben: Die Tage zuvor war das Wetter – zumindest an weiten Teilen des Tages – auch nicht viel besser. Dichte Nebelbänke führten nicht nur zu einer erhöhten Belastung der Atemwege, sondern auch zu Auffahrunfällen. Außerdem brachte der Nebel eine unangenehme Kühle mit sich. weiter Lesen »
Würziges Weihnachtsgebäck ist oft nicht nur kalorienhaltig, sondern auch histaminreich. Bei Menschen mit Histamin-Intoleranz kann der Verzehr der reichhaltigen Backware unangenehme Folgen wie Kopfschmerzen und Hitzewallungen oder auch Übelkeit und Erbrechen nach sich ziehen.
Allerlei süße Versuchungen locken zur Vorweihnachtszeit. Dabei handelt es sich vor allem um würziges Weihnachtsgebäck in vielfacher Variation sowie einige typisch winterliche Schokoladenspezialitäten. Doch auch duftender Glühwein verführt auf Weihnachtsmärkten zum gemütlichen Verbleib. – An sich könnte der Gaumen umschmeichelnde Reigen so schön sein, wären da nur nicht die vielen Kalorien und Histamine, die in den Leckereien stecken.
Weihnachtsgebäck ist kalorien- und histaminreich
Während man den Kalorienreichtum der Weihnachtsleckereien in Anbetracht der festlichen Atmosphäre der Adventszeit vielleicht noch hinnehmen bzw. kompensieren kann, macht die Fülle an Histaminen vor allem Menschen mit einer entsprechenden Intoleranz schwer zu schaffen. Ähnlich wie bei einer Lebensmittelallergie (wie etwa der „Lebkuchen-Allergie“) äußerst sich eine Histamin-Intoleranz bei Betroffenen, bei denen nur ein geringer Anteil des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) im Blut zu finden ist, über relativ diffuse Symptome: Kopfschmerzen, übermäßige Hitze, Juckreiz und Atemnot können auftreten, ferner sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall möglich.
Worin steckt besonders viel Histamin?
In der Vorweihnachtszeit begegnet uns Histamin zum Beispiel in Gestalt von Rotwein. Gleichzeitig handelt es sich bei dem alkoholhaltigen Getränk, wie es beispielsweise auch für Sekt gilt, auch um einen Histamin-Liberator, der zusätzlich die Freisetzung von DAO hemmt. Weitere Lebensmittel, die in der Adventszeit problematisch für Menschen mit Histamin-Intoleranz werden könnten, sind Schokolade, Nüsse, Zitrusfrüchte und Hülsenfrüchte. Darüber hinaus sind große Mengen von Histamin zum Beispiel in eingelegter oder konservierter Nahrung, in leicht verderblichen tierischen Lebensmitteln wie Fisch und Fleisch sowie in Wurst und Käse zu finden. – Weitere Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
Wein und Sekt vertragen sich für gewöhnlich nicht mit Histamin-Intoleranz. Spezieller histaminarmer Wein soll den beschwerdefreien Genuss eines guten Tropfens nun auch für Menschen mit Histaminose möglich machen.
Wenn besondere Ereignisse anstehen, möchte man gemeinsam mit seinen Lieben darauf anstoßen – gerne auch mit einem Glas guten Wein oder mit prickelndem Sekt. Doch leider können alkoholische Getränke wie Wein und Sekt Allergien nach sich ziehen, was dazu führt, dass sich die Genussmittel nicht wirklich wie ein Genuss anfühlen.
Wein und Sekt – Allergien und Abbaustörungen möglich
Wer zum Beispiel an einer Allergie gegen Lipid-Transfer-Proteine leidet, sollte lieber die Finger von dem gegorenen Traubensaft lassen, da der Genuss bei Betroffenen im schlimmsten Fall bis zum lebensbedrohlichen allergischen Schock führen kann. In Sachen Wein und Sekt ist außerdem eine Überempfindlichkeit gegen Sulfite und Schwefeldioxid möglich, welche ebenfalls gefährliche Auswirkungen haben könnte. weiter Lesen »
Herbstlich, herbstlich geht es zu. Aber nicht unbedingt in Hinblick auf das Wetter, sondern eher, was bei mir das Thema Allergien angeht.
Da ich in Sachen Allergien derzeit leider nur selten auf interessante News stoße, möchte ich an dieser Stelle noch einmal ein paar Einblicke in meine persönliche Allergie-Situation geben:
Also, es ist Herbst und hin und wieder ist mittlerweile sogar das Wetter herbstlich. Zwar ist es alles in allem noch immer ziemlich mild, doch weht ab und an doch eine recht steife Brise. Mein Heuschnupfen ist weg. Wenn ich nun mal niesen muss, habe ich zuvor entweder zu ausschweifend gewürzt oder zu lange im Kühlen gesessen. Doch in Sachen Allergien zählt natürlich nicht nur die Pollenallergie. Auch andere allergische bzw. allergieähnliche Beschwerden sind nicht ohne – so in meinem Fall zum Beispiel die lästige „Herbst-Allergie“ (deren exakte Bezeichnung ich leider selbst nicht kenne).
Diese in der Regel bei herbstlichem, also kühl-feuchtem Wetter auftretende ‘Verstimmung’ äußert sich bei mir vorwiegend in Gestalt von Verdauungsbeschwerden, die mir in der Folge buchstäblich zu Kopf steigen: Mein Magen kann größere Mahlzeiten nur noch schwer verdauen – es ‘rumpelt’. Zusätzlich erröten meine Wangen, werden hitzig und es fühlt sich so an, als würde mein Herz rasen. All diese Symptome treten nur eine begrenzte Zeit lang auf. In der Regel sind sie nach einer Stunde wieder verflogen.
Was der Herbst bzw. herbstliche Temperaturen mit ‘meiner „Herbst-Allergie’ zu tun haben, weiß ich leider selbst nicht genau. Was ich aber weiß: Ich kann mich darauf verlassen, dass mein Körper spätestens Ende Oktober zu ‘spinnen’ anfängt und nach dem Verzehr von Hauptmahlzeiten der vorgenannte Symptom-Komplex auftritt.
Von „Histaminose“ – oder auch Histamin-Intoleranz – spricht man, wenn das über die Nahrung oder andere Quellen aufgenommene Histamin vom Körper nicht richtig abgebaut werden kann.
Unter dem Begriff „Histaminose“ versteht man jene Unverträglichkeitsreaktion, die in Folge der Aufnahme von Histamin – das dem Körper zum Beispiel über die Nahrung oder durch die Einnahme von Medikamenten zugeführt wird – ausgelöst wird. Andere Bezeichnungen für die Unverträglichkeit, die sich zugleich auch in das Feld der Pseudoallergien einordnen lässt, sind Histamin-Intoleranz (kurz: HIT) oder auch Histamin-Unverträglichkeit.
Histaminose – Keine „echte“ Allergie
Die Histaminose ist keine Allergie, sondern eine im Verlauf des Lebens erworbene Abbau-Störung. Zwar ähneln die dabei auftretenden Symptome jenen Beschwerden, die im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen auftreten. Jedoch ist bei der HIT – im Gegensatz zu einer Allergie – das Immunsystem nicht direkt involviert. weiter Lesen »
Zu Allergien kam es bei mir während der Feiertage glücklicherweise nicht. Stattdessen leide ich JETZT an Beschwerden nach der Nahrungsaufnahme. – Handelt es sich etwa um eine späte Rache der Feiertage?
Die Feiertage sind zwar vorbei, doch flutet die schöne Lichterszenerie der Weihnachtsdekoration erst einmal auch weiterhin unsere Räume und verleiht ihnen noch ein paar Tage einen ganz besonderen Schein.
Ebenso ‘nachhaltig’ wirken diesmal wohl auch jene Lebensmittel, die ich während der Weihnachts- und Neujahrstage zu mir genommen habe, auf meinen Organismus ein. Das besagte Essen war recht üppig und enthielt nicht wenig Fett – eine Art von Essen, die für gewöhnlich eher selten und erst recht nicht in diesem Umfang auf meinem Teller landet.
Deshalb ist es eigentlich gar nicht so verwunderlich, dass meine Verdauung derartig viele und fettige Lebensmittel nicht ohne das eine oder andere Problem verarbeiten kann. Allerdings hatte ich eher vermutet, die Rechnung für mein ausuferndes Geschlemme direkt am nachfolgenden Tag zu erhalten. Tatsächlich stellte sich das Beschwerde-Echo aber erst knapp eine Woche später – also erst vor ein paar Tagen – ein.
Zu meinem Unmut beschränken sich die Probleme aber nicht ausschließlich auf Beschwerden des Verdauungsapparates, sondern gehen auch mit den fiesen Symptomen jenes ‘Phänomens’ einher, das ich in der Vergangenheit als “Herbst-Allergie” bezeichnet hatte. Konkret bedeutet das: Zu Magendruck, Völlegefühl und Durchfall gesellen sich auch heiße Wangen, eine leichte Kurzatmigkeit und ein Gefühl der Unruhe. – Unangenehm!
Vielleicht beschert mir aber ‘einfach’ das plötzlich viel mildere und leider auch feuchtere Wetter diese seltsamen, an eine Allergie oder Unverträglichkeit erinnernden, Beschwerden. Verwundern würde es mich jedenfalls nicht.
In Sachen Allergien 2010 war es für mich ein einigermaßen erträgliches Jahr. Seltsamerweise machte mir der starke Birkenpollenflug im Sommer weniger zu schaffen als die Probleme mit der Nahrung im Herbst.
Heute ist Silvester! Und wieder ist ein Jahr zu Ende…
Das ist Grund genug, mal kurz Bilanz zu ziehen. Was ist in Sachen Allergien 2010 bei mir persönlich passiert? Nun, zusammengefasst sah es so aus:
Die größten Probleme mit meinem Heuschnupfen hatte ich im Frühjahr. Im April waren die Beschwerden richtig schlimm und schlugen mir sogar auf den Hals und die Bronchien. Zeitweilig vermochte ich in dieser Zeit gar nicht genau zwischen Allergie und Erkältung zu unterscheiden.
Glücklicherweise klangen meine pollenassozierten Allergien 2010 ab, als es in Richtung Sommer ging, es immer wärmer wurde und ich über einige Wochen hinweg Antihistaminika genommen hatte. Zwar ereignete sich auch in dieser Zeit noch die eine oder andere Niesattacke – glücklicherweise aber ohne mich großartig einzuschränken.
War der Sommer in Sachen Allergien 2010 erstaunlicherweise die angenehmste Zeit des Jahres gewesen, kam ich in der darauf folgenden Herbst-Saison leider kaum zur Ruhe: Eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit nach der anderen machte mir zu schaffen! Letzten Endes, so denke ich, waren die Auslöser für meine Beschwerden verschiedene Lebensmittel, die besonders viele Histamine enthielten.
Jetzt in der Winterzeit zeigt mein Körper – glücklicherweise – kaum noch Reaktionen auf Nahrung. Nur besonders histaminreiche Kost sollte ich lieber meiden, beispielsweise Rotwein. (Ein Glas Sekt gibt’s heute aber auf jeden Fall.
)
Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch in das Jahr 2010, welches hoffentlich mit viel Glück und Gesundheit und möglichst wenigen allergischen Beschwerden aufwarten wird!
Getränke wie Wein und Sekt füllen in der nächsten Zeit wieder besonders häufig die langstieligen Gläser. Dadurch steigt auch das Risiko von Allergien und Unverträglichkeiten.
Die festlich-schöne Vorweihnachtszeit verführt nicht selten dazu, es sich abends bei einem Gläschen Wein auf dem Sofa gemütlich zu machen. Und auch zu Silvester wird sicherlich wieder der eine oder andere Korken knallen und der Sekt in Strömen fließen.
Wein und Sekt: Glanzvoller Genuss . . .
An sich ist das auch alles nichts Verwerfliches. Denn schließlich lässt es sich mit einem Glas guten Wein in der Regel tatsächlich besonders gemütlich abschalten, während man mit exquisitem Sekt traditionell gut auf das Neujahr anstoßen kann. Problematisch wird der Genuss von Wein, Sekt und Co. aber dann, wenn es in Folge des Konsums der beliebten Gärgetränke zu allergischen Reaktionen kommt.
. . . mit dem Risiko von Allergien und Unverträglichkeiten
Im Zusammenhang mit dem Genuss von Wein und Sekt können gleich mehrere Allergien und Unverträglichkeiten auftreten. So kann es zum Beispiel zu einer allergischen Reaktion auf die Sulfite in den Getränken kommen. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass der Konsument auf die Lipid-Transfer-Proteine im Wein reagiert. Davon abgesehen ist es außerdem nicht auszuschließen, dass durch den Genuss von Alkohol die Symptome von bestehenden Allergien verstärkt werden.