Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Heuschnupfen

7. März 2010
Autor: Nadine

Untersuchungen haben ergeben, dass Bauernkinder weitaus seltener an Allergien leiden als die Nachkommen von Stadtmenschen. Dies ist möglicherweise auf Mikroben in der Luft zurückzuführen.

Landluft © NadineDer Blick auf den Pollenflugkalender bereitet schon jetzt vielen Allergikern das pure Grausen bzw. animiert sie frühzeitig, ein schützendes Pollenschutzgitter zu installieren. Denn bald geht es so richtig los – dann wird der Heuschnupfen wieder vielen Menschen kräftig zu schaffen machen. Zumindest denen, die in der Stadt wohnen.

Denn wie Studien ergeben haben, sind Menschen aus Städten häufiger von Allergien betroffen.

Auf dem Land Lebende, vor allem Bauernleute, werden hingegen seltener von immunologischen Beschwerden wie Heuschnupfen heimgesucht.

Das Phänomen beginnt bereits im Mutterleib und führt sich über das Dasein als Kind in mikrobenreichen Umgebungen wie Kuhstalldreck und Co. bis ins Erwachsenenalter fort: Tatsächlich scheint es beispielsweise ratsam zu sein, als werdende Mutter auf einem Bauernhof zu wohnen, ebenso wie das frühe Zusammensein mit Tieren und der Verzehr von unpasteurisierter Milch das spätere Allergierisiko senken können soll.

Anders als es in der Stadt der Fall ist, zirkuliert in der Luft auf dem Land eine besondere Vielfalt an unterschiedlichen Umweltmikroben wie etwa Lactobacillus lactis und Acinetobacter lwoffii. Diese Mikroorganismen helfen anscheinend dabei, das menschliche Immunsystem von frühauf zu stärken und abzustumpfen.

Forscher haben sich dem Phänomen bereits angenommen und erkunden, ob man es sich für die Behandlung von Allergien zunutze machen kann.

Weitere Details zu diesem Thema sind zum Beispiel hier nachzulesen.


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5. März 2010
Autor: Nadine

Die Pappel könnte Allergikern bald zur Last fallen. Die Pflanze ist fernab des Pollenkalenders nicht nur wegen ihrer auffälligen, schmalen Wuchsform, sondern auch aufgrund ihres vielseitig verwendbaren Holzes bekannt.

Pappel © flickr.com / nautical2kAuch wenn der Winter derzeit noch einmal schneegewaltig an die Türe klopft, haftet mein Blick schon lauernd auf dem Pollenflugkalender, nach welchem wir in absehbarer Zeit wieder Probleme mit so manchen Baumpollen bekommen werden. Nachdem ich kürzlich einen kleinen Überblick zur Erle präsentiert habe, möchte ich heute ein paar Worte über die Pappel verlieren:

Von der Pappel (Populus) existieren etwa 40 verschiedene Arten, die sich über die Nordhalbkugel erstrecken und meist an Flussläufen und in Wäldern zu finden sind. In Mitteleuropa sind die Schwarz-Pappel, die Silber-Pappel und die Zitter-Pappel beheimatet.

Pappeln stammen aus der Familie der Weidengewächse und treten meist als sommergrüne Bäume mit relativ dicker Borke auf. Sie bilden einen geraden Stamm aus, wachsen sehr schnell, können Wuchshöhen bis zu 40 Metern erreichen und bis zu 400 Jahre alt werden. Charakteristisch ist ihre hohe, schmale Form.

Ferner sind Pappeln zweihäusig, was typisch für Weidengewächse ist, d.h. sie bilden männliche und weibliche Pflanzen aus. Hängende Kätzchen stellen die Blütenstände dar. Eine kapselartige Frucht trägt die flauschigen Flugsamen, die vom Wind verbreitet werden.

Pappeln weisen weiches Holz mit einem hohen Zelluloseanteil auf, lassen sich einfach vermehren und werden gerne als Nutzholz, Brennstoff, Tiereinstreu, Schutzbepflanzung und zur Landschaftspflege verwendet. Napoléon war von den Pflanzen derart begeistert, dass er seinerzeit ganze Straßen damit bepflanzen ließ. Darüber hinaus werden Pappeln - wie zum Beispiel hier näher ausgeführt wird - auch als Heilpflanzen genutzt.

Die Blütezeit der Pappeln lässt sich grob von Februar bis April eingrenzen. Wer auf Pappelpollen allergisch reagiert, kann auch eine Kreuzallergie auf Weiden ausbilden.


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3. März 2010
Autor: Nadine

Draußen tut sich was! Und ich meine gewiss nicht den hektisch brausenden Autoverkehr. Nein, vielmehr scheint es, als ob der Frühling auf der Matte stünde – eine Beobachtung für mein Allergie-Tagebuch.

Frühling © Nadine

Warme Strahlen durchfluten die noch kahlen Wälder, deren Schatten sich auf sonnengeküsster Straße spiegeln.

Wirklich, ich staunte nicht schlecht, als ich heute - völlig nichtsahnend bzw. eher auf Verhangenheit spekulierend - aus dem Fenster blickte und mir ein geradezu strahlender Sonnenschein entgegenlachte. Und natürlich folgte sofort etwas für mich ganz Typisches: Ich musste niesen. Warum auch immer. Vielleicht war einfach nur der photische Niesreflex dafür verantwortlich. Möglicherweise hatten sich aber auch schon ein paar Pollen durch den Fensterspalt gezwängt und mein empfindliches Näschen gereizt. weiter Lesen »


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28. Februar 2010
Autor: Nadine

Die Erle ist einer jener Bäume, die bei Pollenallergikern schon besonders früh im Jahr empfindliche Probleme verursachen können. Außerdem ist das Gewächs, von dem zahlreiche verschiedene Arten existieren, zum Beispiel auch ein beliebter Lieferant von Nutzholz.

Erle © flickr.com / MarilynJaneDer Pollenflugkalender 2010 hat es ans Licht gebracht: Die Erle kann Pollenallergikern - neben der Hasel und der Birke - schon jetzt ganz schön lästig werden. Grund genug, sich den Laubbaum einmal etwas näher anzusehen:

Die Erle (Alnus) stammt aus der Familie der Birkengewächse und ist auf der Nordhalbkugel mit circa 35 verschiedenen Arten vertreten, von denen in Mitteleuropa die Grün-, Grau- und Schwarzerle angesiedelt sind.

An der Erle, die bis zu 20 Meter hoch werden kann, wachsen in Kätzchen die Blütenstände beider Geschlechter heran. Jedes Kätzchen enthält dabei im Normalfall nur Blüten von einem Geschlecht, die männlichen sind deutlich größer als die weiblichen. Ungewöhnlich für einen Laubbaum: Während der Reife werden die weiblichen Kätzchen so holzig, dass sie verzapfen und später kleine Nussfrüchte ausbilden.

Manche Erlenarten wie etwa die Schwarz-Erle entwickeln rissige Borken. Anders verhält es sich zum Beispiel mit der Grau-Erle, die borkenfrei bleibt.

Das in Wasser beständige Holz der Erle findet vielfache Verwendung, beispielsweise als Brennholz oder bei der Herstellung von Platten sowie als Blindholz und Edelholz-Imitat für Möbel.

Die Erle kann Pollenallergikern von Januar bis Mai lästig werden. Kreuzallergien können zum Beispiel mit anderen Frühblühern wie der Birke und der Hasel sowie auch mit Lebensmitteln wie etwa Haselnüssen, Äpfeln, Birnen, Kirschen, etc. bestehen.


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24. Februar 2010
Autor: Nadine

Kaum lächeln die ersten kleinen Sonnenstrahlen vom Himmel herab, geht es bei mir auch schon mit der nervtötenden Nieserei los. – Ein neuer Fall für mein Allergie-Tagebuch.

Birke schon da? © flickr.com / uzvardsSo schnell kann’s gehen:

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich noch darüber berichtet, wie ich eine Stunde schmerzhaftes Eiskratzen - unter der kaum abwendbaren Gefahr in meterhohe Schneehügel einzusinken - hinter mich bringen musste.
Und heute - na sowas! - lachte mir die Sonne plötzlich derartig kräftig entgegen, dass es sich schon fast wie im Frühling anfühlte.

Pünktlich meldete sich - natürlich - auch meine Nase und sandte die ersten kraftvollen Nieser in die Welt hinaus. Wie mir scheint, sollte ich den neuen Pollenflugkalender von nun an ruhig mal etwas genauer im Blick behalten und rechtzeitig, spätestens vor dem Losfliegen der mich besonders heftig reizenden Pollengruppe, mit meinem Stamm-Antihistaminikum gegenhalten.

Ob es heute wohl schon die Birke war, die mich derart stark in der Nase kitzelte? Schon möglich. Denn laut Pollenflugkalender scheint sie langsam aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. – Auch wenn es zum Beispiel hier ein wenig anders nachzulesen ist. Gemäß den dort erwähnten Forschern werden uns die Pollen wohl erst ab März peinigen – dann aber, wie es scheint, besonders kräftig.

Na, das sind ja tolle Aussichten für sensible Näschen…


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21. Februar 2010
Autor: Nadine

Jedes Jahr aufs Neue - spätestens dann, wenn die Natur erwacht und ihren Staub abwirft - erweist er sich für Menschen mit Heuschnupfen als enorm wichtig und hilfreich: Der aktuelle Pollenflugkalender.

Pollen © flickr.com / OliBacAuch wenn es draußen im Moment noch recht winterlich und frostig ist, sollte der Pollenflug nicht komplett außer Acht gelassen werden.

Denn bereits jetzt sind ein paar Pollen - wie etwa die der Hasel und der Erle - unterwegs. Und auch der Blütenstaub der Birke wird Pollenallergikern schon bald wieder sehr stark zusetzen. Denn die Forschung kündigte schon vor ein paar Wochen an, dass in diesem Jahr ein besonders kräftiger Birkenpollenflug äußerst wahrscheinlich ist.
Gegen Ostern wird es darüber hinaus aufgrund von erhöhten Feinstaubwerten zu einer weiteren starken Belastung für die Atemwege von Allergikern und Asthmatikern kommen. Schuld sind die traditionellen Osterfeuer sowie die Hinterlassenschaften von Silvester.

Wer wissen möchte, wann die verschiedenen Pollen in Deutschland unterwegs sind, erhält zum Beispiel mit dem gesamtdeutschen Pollenflugkalender der „Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst“ einen Überblick – der Pollenkalender ist hier einzusehen. Auf derselben Seite, unten, sind außerdem auch noch unterschiedliche Pollenflugkalender für die einzelnen Regionen Deutschlands zu finden.

Tagesgenaue Informationen zum Pollenflug liefert beispielsweise die Seite vom „Deutschen Wetterdienst“ (DWD) – hier kann die aktuelle Vorhersage für einzelne Pollen entweder tabellarisch oder grafisch abgerufen werden.


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31. Januar 2010
Autor: Nadine

Mit einer im “Uni-Zentrum Naturheilkunde” der Uniklinik Freiburg durchgeführten speziellen Form der Elektroakupunktur können Heuschnupfen-Beschwerden schon nach einmaliger Anwendung für mehrere Wochen deutlich gelindert werden.

Akupunktur © flickr.com / Thunderchild tmAuch wenn uns im Moment noch ein kalter Wind um die sonst so arg von Heuschnupfen geplagten Nasen und Augen weht, sollten wir uns der Tatsache bewusst sein, dass der nächste Pollenflug ganz gewiss (bald) kommt und uns dann wieder mit heftigen Beschwerden plagt.

Allerdings muss man sich nicht ohne Gegenwehr in sein Heuschnupfen-Schicksal ergeben. Denn schließlich gibt es verschiedene Methoden, mit denen man gegen die Symptome der lästigen Pollenallergie vorgehen kann. Eine davon ist die Akupunktur.

Auch in der Universitätsklinik Freiburg wird - wie hier nachgelesen werden kann - seit längerem erfolgreich eine ganz bestimmte Akupunktur-Methode angewandt, mit der Heuschnupfen-Symptome meist bereits nach einer einzigen Anwendung merklich reduziert werden können.

Die im „Uni-Zentrum Naturheilkunde“ des Klinikums durchgeführte Elektroakupunktur, die sich „augmentierte Akupunktur“ nennt und bei welcher zwei Punkte im Verlauf des Blasenmeridians im Nacken mit Reizstrom behandelt werden, soll gemäß der obigen Pressemitteilung schon nach einmaliger Anwendung bei etwa 70 % der Patienten eine deutliche Linderung der Beschwerden für circa sechs bis acht Wochen herbeiführen.

Voraussetzung für den Erfolg der „augmentierten Akupunktur“ sei, dass man zu Therapiebeginn bereits unter schweren allergischen Beschwerden leide.

Weitere Informationen sind unter dem o.a. Link bei der Universitätsklinik Freiburg abrufbar.


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24. Januar 2010
Autor: Nadine

Wer den hierzulande überwinternden Vögeln in der kalten Jahreszeit etwas Gutes in Gestalt von Futter tun will, sollte dafür sorgen, dass sich an den Fütterungsplätzen keine Ambrosia-Pflanzen breitmachen können.

Meise © flickr.com / OliBacDie Ambrosia haben wir auf Allergiewelle.de bereits an mehreren Stellen als besonders hartnäckiges Kraut mit enorm aggressiven Allergenen kennengelernt. Hierbei sind wir auch schon mit der Problematik bekannt geworden, dass Ambrosia im Vogelfutter vorkommen kann – ein Thema, was gerade jetzt im Moment wieder aktuell ist.

So wird beispielsweise hier auf den Webseiten des Brandenburger Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) zur Vorsicht bei der Verwendung von Vogelfutter aufgerufen.

Zwar werde für Vogelfutter im Vergleich zur Kost für daheim gehaltene Tiere verhältnismäßig wenig Geld ausgegeben, jedoch würden Meisenknödel, Saaten und Co. dafür auch stets die Gefahr bergen, dass sich darin Samen der hochallergenen Ambrosia, die auch als Traubenkraut bekannt ist, verstecken. weiter Lesen »


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17. Januar 2010
Autor: Nadine

Auch wenn die herbe Kälte viele von uns ordentlich frösteln lässt, mag sie doch ihren Nutzen haben. Denn schließlich hält sie uns die ungeliebten Pollen etwas länger vom Leib.

Frost © flickr.com / doug88888

Eis, Schnee, Frost und überhaupt alles, was irgendwie mit dem kalten Winterwetter zu tun hatte, setzte mir in dieser Saison besonders arg zu und bescherte mir (unter anderem) nicht nur mysteriöse Pusteln, sondern auch ein fieses Kälteekzem.

Zwar hat sich mein Körper mittlerweile an die frostigen Zeiten bzw. das nun etwas mildere, dafür aber unangenehm nasskalte Wetter gewöhnt, dennoch kann ich mich im Gesamten einfach nicht mit diesem, in meinen Augen recht harschen, Winter anfreunden.

Und das obwohl er mir - als Pollenallergikerin - doch so viel Gutes tut! weiter Lesen »


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3. Januar 2010
Autor: Nadine

Eine vor kurzem durchgeführte US-amerikanische Studie hat offen gelegt, dass das Sexleben von Allergikern offenbar durch deren Sensibilisierungen eingeschränkt wird.

Paar © flickr.com / Steve Punter

Allergiewelle.de hat bereits mehrfach das etwas heikle, aber nicht minder komplexe Thema ‚Allergien und Sex’ angeschnitten. So wurde beispielsweise die äußerst problematische Sperma-Allergie zur Sprache gebracht, während auch die Allergie gegen Latex, die im Zusammenhang mit Kondomen und Sex-Spielzeug von Relevanz ist, oder das ‚Kuss-Dilemma’, das im Zuge einer Erdnussallergie auftreten kann, nicht außer Acht blieben.

Auch die Wissenschaft scheint sich dem Thema zukünftig verstärkt zuwenden zu wollen, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie aus den USA anklingen lässt. Die Untersuchung, deren Ergebnisse in der medizinischen Publikation „Allergy and Asthma Proceedings“ erschienen sind, ergab:

83 % der an Heuschnupfen leidenden Studienteilnehmer sind der Überzeugung, dass ihre sexuellen Aktivitäten zumindest manchmal durch ihre Allergie beeinflusst würden, während 18% dieser Patienten meinen, dass sich ihre Sensibilisierung sogar fast immer negativ auf ihr Sexleben auswirke.

Wie sich der Heuschnupfen der Studienteilnehmer im Detail als einschränkend auf ihr Sexleben auswirkt, scheint nicht genau ermittelt worden zu sein. Jedoch wurde die Vermutung angestellt, dass sich die Betroffenen aufgrund von Symptomen, wie sie zum Beispiel eine laufende Nase, rote, tränende Augen und Niesattacken darstellen, als unattraktiv und wenig begehrenswert empfinden und sexuellen Kontakten deshalb aus dem Wege gehen.

Außerdem wurde ermittelt, dass Heuschnupfenkranke anscheinend häufiger an Schlafproblemen leiden als Nicht-Allergiker, was wiederum ein Faktor für das eingeschränkte Sexleben sein könnte.

Die Forscher raten dazu, die Allergie gezielt mit Medikamenten zu behandeln, anstatt die Aktivitäten im Schlafzimmer ausschließlich auf allergiefreie Phasen zu verlegen. Mehr Informationen zur Studie sind beispielsweise hier einzusehen.


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