Der Pollenflug ist derzeit erfreulich gering. „Schuld“ daran dürfte das derzeit herrschende, schlechte Wetter mit viel Regen und kühleren Temperaturen sein.

So schnell kann’s also gehen! Am letzten Sonntag habe ich mich noch über die hohen Temperaturen und meinen dabei auftretenden, ausgeprägten Fließschnupfen aufgeregt.
Jetzt schaut die Sache schon wieder ganz anders aus. Ein Blick aus dem Fenster offenbart uns – bereits seit gestern – anhaltenden Regen. Ab und zu prassen sogar heftige Schauer auf uns hinab.
Dementsprechend sieht es in Sachen Heuschnupfen bei mir persönlich – endlich! – überaus mau aus.

Pollenflug: Derzeit fliegt nicht viel

Auch wenn die ergiebigen Regenfälle vielen Sonnenanbetern aufs Gemüt schlagen werden: Für uns Pollenallergiker bringen sie doch den erfreulichen Umstand mit sich, dass kaum Pollen in der Luft sind. Der Regen wäscht die Luft praktisch pollenfrei. Allerdings bergen die üppigen Regenmassen eine andere Gefahr: Das Risiko, dass viele, ebenfalls allergieauslösende, Schimmelpilzsporen verbreitet sind, ist zur Zeit besonders hoch.

Konkreter Blick auf den Pollenflugkalender

Und wie sieht es genau mit der Belastung durch die verschiedenen Pollen aus? Werfen wir doch mal einen Blick auf den Pollenflugkalender 2012 bzw. auf die verschiedenen, aktuellen Pollenvorhersagen. Diese verkünden uns, dass beispielsweise Gräserpollen am heutigen Tag kaum noch eine Rolle spielen, während sie morgen vieler Orten in geringer Konzentration ihr Unwesen treiben werden. Relevanter sind da schon die Beifußpollen, die heute, vor allem aber in den kommenden, sonnigeren Tagen, je nach Region, eine mäßige, mitunter sogar hohe Belastung für Heuschnupfen-Patienten darstellen können. Ebenfalls erwähnenswert sind die Ambrosiapollen, die gebietsweise bedrohlich häufig vertreten sind und zu besonders schweren allergischen Reaktionen führen können.