Ob mein Heuschnupfen von nun an langsam in die komplett beschwerdefreie Herbstzeit übergeht? Zumindest könnte man dies in Anbetracht der kalten Temperaturen und der massiven Regenfälle doch eigentlich annehmen . . .

Uih, wie unbehaglich: Es wird kühler und kühler. Selbst innerhalb der eigenen vier Wände ist man schon fast geneigt, die Heizung wieder anzuwerfen. Heute empfinde ich es draußen sogar als richtig herbstlich. Die Temperaturen übersteigen kaum noch die 10°C – Marke. Anscheinend müssen wir uns allmählich vom Sommer verabschieden . . .

Der baldige Herbst-Einbruch wird die meisten Pollenallergiker unter uns kräftig aufatmen lassen – und unseren furchtsamen Blick allmählich vom Pollenflugkalender wegdirigieren. Denn während vielen von uns derzeit noch einige hartnäckige Gräserpollen sowie der allergikerfeindliche Blütenstaub von Beifuß und Ambrosia zu schaffen machen, dürfte sich unser Heuschnupfen in den nächsten Wochen so langsam förmlich in Luft auflösen.

Allerdings: Ich persönlich habe bei dem jetzigen, kühleren Wetter sogar mehr Beschwerden als während der heißen Sommerzeit. Erst vorhin ist mir das noch einmal richtig bewusst geworden, und zwar in einem Moment, in dem es mir richtig kühl wurde und ich fast schon fror – urplötzlich musste ich in dieser frostigen Situation mehrmals hintereinander heftig niesen. Da mir genau dies in den vergangenen Tagen schon öfters passiert ist und ich keine weiteren Symptome eines Infektes aufweise, schließe ich eine Erkältung aus und ziehe eher die feuchte Luft als förderndes Umfeld für diese Niesattacken in Betracht.

Wundern würde es mich nicht, denn mit feuchter Luft haben wir Allergiker ja immer wieder unsere Probleme . . . 🙁