Der Pollenflug geht in die nächste Runde und schickt Beifuß in die Richtung unserer empfindlichen Nasen. Das weit verbreitete Kraut macht mittlerweile schon jedem vierten Pollenallergiker zu schaffen.

Ein Blick auf den Pollenflugkalender gibt uns brisante Dinge preis, denn: „Artemis vulgaris“ ist wieder da! Das Kraut, dessen weitaus populärere Bezeichnung Beifuß lautet, treibt vor allem jetzt, in den Monaten Juli und August, wieder auf ganzer (Pollenflug-)Linie sein Unwesen und geht Allergikern nicht nur auf den Geist, sondern schlägt ihnen auch auf die Nase, die Atemwege und die Augen, kurzum auf das gesamte Wohlempfinden.

Beifuß: Weit verbreitet und viel gefürchtet

Während Beifuß für manche Küchenchefs eine durchaus nützliche Zutat darstellt und bei dem einen oder anderen Fan von Naturkosmetik auch in manchem Pflegeprodukt seine positiven Eigenschaften unter Beweis stellen dürfte, verursachen die Pollen des Krauts nun wieder bei Unmengen von Betroffen gereizte Schniefnasen und rote Augen. Wie zum Beispiel hier erwähnt wird, reagiert mittlerweile sogar bereits jeder vierte Mensch mit Heuschnupfen allergisch auf Beifuß.

Beifuß: Kreuzallergie-Warnung und Therapie-Empfehlung

Doch auch bei Gewürzen wie zum Beispiel Pfeffer, Sellerie und Petersilie sollten Beifußallergiker laut der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) wegen des hohen Kreuzallergie-Potentials von Artemis vulgaris vorsichtig sein.
Da der Beifuß in Deutschland weit verbreitet ist und selbst auf anspruchslosen Böden gedeiht, sei es für Allergiker ferner schwierig, den Pollen des Krauts komplett aus dem Weg zu gehen. Deshalb rät die DGAKI den Betroffenen zu einer Hyposensibilisierung gegen Beifuß.

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