Nächtliche Schleimattacken sorgen bei mir derzeit für ein stark erhöhtes Taschentuch-Aufkommen. Die extremen Temperaturschwankungen der vergangenen Tage könnten möglicherweise dafür verantwortlich sein.

Im Moment benötige ich ein Taschentuch nach dem anderen! Ach was, ich brauche Multipack um Multipack, um meine nächtlichen Schleimattacken in Zaum zu halten . . .

Nächtliche Schleimattacken: Ist das Wetter schuld?

Was der Grund für den verstärkten Sekret-Fluss ist? – Ich habe leider selbst keine Ahnung! Zumindest keine wirkliche. Ich bin der Meinung, dass meinen Bronchien vor allem das feuchte, drückende Wetter zu schaffen macht und gemacht hat. Erst war es draußen sengend heiß, dann hing eine maßlose Schwüle in der Luft, nun ist es plötzlich viel kühler und (mal wieder) total verregnet (zumindest in meiner Region). Derartige Wetterschwankungen bewirken bei mir oft zweierlei: Nächtliche Schleimattacken sowie üble Kreislaufprobleme.

Waren es etwa die Gräserpollen?

Ach ja, und dann die Gräserpollen! Laut dem Pollenflugkalender bzw. gemäß einem Pollenwarndienst, den ich irgendwo im TV aufgespürt hatte, düsten die Dinger vor allem gestern in potenten Schwaden durch die Gegend – und gelangten wohl durch das (aufgrund der schwül-warmen Nacht weit aufgerissene) Fenster in hässlicher Üppigkeit in meine Behausung, um meinen Heuschnupfen nochmal so richtig anzustacheln. Diesmal zwar nicht in Gestalt von posaunenartigen Niesbrüllern, dafür aber in Form einer rotgescheuerten Rinn-Nase.

Und mal ehrlich: Nächtliche Schleimattacken kann ich überhaupt nicht gebrauchen! Denn die verebben selbst dann noch nicht, wenn ich meinen Kopf längst auf das Kissen gebettet habe. Liegt man auf dem Rücken, fühlt man sich nach ein paar Minuten wie sein eigener Zimmerbrunnen . . .