Der Regen macht mir derzeit keine Freude! Er verdüstert nicht nur meine Stimmung, sondern scheint auch daran teilzuhaben, dass meine Allergie verstärkt wird und mir Halsjucken und Ohrenkribbeln zu schaffen machen.

Meine Güte, ist das ein verregneter und kühler Sommer! Zwar bin ich nicht unbedingt eine große Freundin von sattem Sonnenschein (da während gutem Wetter in der Regel besonders viele Allergie verursachende Pollen herumdüsen), doch schlagen das andauernde Grau und die ausgiebigen Regengüsse langsam aber sicher selbst mir aufs Gemüt.

Doch der Mangel an Helligkeit ist nicht einmal das größte Problem, welches das Regenwetter mit sich bringt. Was mir vor allem zu schaffen macht, ist vielmehr der Umstand, dass mein Heuschnupfen bei Regen besonders stark ausfällt. Allerdings ist dieser Heuschnupfen ganz anders als jene Pollenallergie, die sonst bei strahlend gutem Sonnenschein auftritt.

Zwar leide ich wie gewohnt unter den üblichen Niesanfällen. Doch fällt das für Heuschnupfen typische Tränen und Jucken meiner Augen in dieser regnerischen Zeit so gut wie flach. Stattdessen kribbelt es leider an anderen Stellen, um genau zu sein in meinem Hals und in meinen Ohren. Überhaupt ist mein Hals im Moment äußerst empfindlich, manchmal sehr trocken und dann plötzlich stark verschleimt. Das führt dazu, dass ich den Verzehr von scharfen und/oder sauren Speisen als schmerzhaft empfinde. Darüber hinaus habe ich manchmal auch das Gefühl, schlechter Luft als sonst zu bekommen. Dann fühlt es sich an, als laste ein Druck auf meiner Brust. Morgens sind die Beschwerden noch nicht wahrnehmbar. Erst im Tagesverlauf tauchen sie auf und sind dann abends besonders stark.

Wo diese Beschwerden genau herrühren, ist mir leider schleierhaft. Ich gehe aber stark davon aus, dass es sich um irgendeine Form von Allergie handelt. Womöglich macht mir der ‚ganz normale‘ Heuschnupfen zu schaffen, vielleicht fallen die Symptome derzeit einfach etwas anders aus.