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Im Rahmen einer Fischallergie können bereits minimale Mengen von Fisch gefährliche Beschwerden auslösen.
Wir wissen nun schon, dass bei einer Fischallergie aggressive Allergene eine große Rolle spielen. Die häufig im Muskelfleisch anzutreffenden allergieauslösenden Eiweiße von Fisch sind so stark, dass sie schon in Kleinstmengen heftige Reaktionen des Immunsystems von Sensibilisierten bewirken können. Davon abgesehen können auch die in Fisch enthaltenen Histamine allergische Symptome hervorrufen.
Die Beschwerden bei einer Fischeiweißallergie in Folge des Verzehrs von Fisch können von Magen-Darm-Problemen über Nesselsucht bis hin zu einem oralen Allergiesyndrom oder einem Angioödem reichen. Auch das Auftreten von Asthmaanfällen ist möglich.
Atmet man die Allergene ein statt sie oral aufzunehmen, können neben Hautreaktionen vor allem asthmatische Beschwerden oder auch Symptome, die an Heuschnupfen erinnern, im Vordergrund stehen.
Kommt man beruflich mit Fisch in Kontakt, kann sich durch den hierbei oft notwendigen Hautkontakt eine Allergie ausbilden, die zunächst äußerliche Beschwerden wie eine allergische Kontakturtikaria hervorruft und bei Fortführung des Kontakts auch Schleimhautreaktionen des Mund-Rachen- und Verdauungstraktes sowie asthmatische oder schnupfenartige Beschwerden auslösen kann.
Die Therapie der Fischallergie basiert insbesondere auf strikter Karenz. Zusätzlich sollten Allergiker ein Notfall-Set besitzen, um auch für den Fall der unbeabsichtigten Aufnahme von Fischbestandteilen gut gerüstet zu sein. Darüber hinaus sind bestehende Symptome medikamentös zu behandeln.
Eine ursächliche Therapie der Fischallergie gibt es (noch) nicht. Hierzu sind jedoch bereits Forschungen im Gange.
Mehr Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
2 Kommentare zu “Fischallergie: Symptome und Therapie”
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Februar 1st, 2010 at 10:42
Teilweise oder oft ist eine Fischallergie eine Histamin Intoleranz (HIT). Alternder Fisch bildet Histamine die Dünndarm und Blinddarm entzünden lassen. Das gibt ein wohliges brennen bis zum Gefühl eine Blinddarmentzündung zu haben die der Arzt aber nicht bestätigen wird. Der Darm wird durchlässig (Leaky Gut) und das Histamin feuert das gesamte Immunsystem an. Es ist sehr schwer Histaminhaltige Lebensmittel zu meiden. Als Gegenmittel ist mir nur eine Meidung von Histaminen und Okoubasan D2 in Tablettenform geläufig. Oder ein Blocker wie das recht teure Allergoval vor einer solchen Mahlzeit einzunehmen.
Februar 7th, 2010 at 18:06
Sehr interessant. Wie ich finde, ist und bleibt das ein Thema, das vertiefungswürdig ist.