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Eure Meinung

Fischallergie: Symptome und Therapie

10. Januar 2010
Autor: Nadine

Im Rahmen einer Fischallergie können bereits minimale Mengen von Fisch gefährliche Beschwerden auslösen.

Fischsuppe © flickr.com / JimReevesWir wissen nun schon, dass bei einer Fischallergie aggressive Allergene eine große Rolle spielen. Die häufig im Muskelfleisch anzutreffenden allergieauslösenden Eiweiße von Fisch sind so stark, dass sie schon in Kleinstmengen heftige Reaktionen des Immunsystems von Sensibilisierten bewirken können. Davon abgesehen können auch die in Fisch enthaltenen Histamine allergische Symptome hervorrufen.

Die Beschwerden bei einer Fischeiweißallergie in Folge des Verzehrs von Fisch können von Magen-Darm-Problemen über Nesselsucht bis hin zu einem oralen Allergiesyndrom oder einem Angioödem reichen. Auch das Auftreten von Asthmaanfällen ist möglich.

Atmet man die Allergene ein statt sie oral aufzunehmen, können neben Hautreaktionen vor allem asthmatische Beschwerden oder auch Symptome, die an Heuschnupfen erinnern, im Vordergrund stehen.

Kommt man beruflich mit Fisch in Kontakt, kann sich durch den hierbei oft notwendigen Hautkontakt eine Allergie ausbilden, die zunächst äußerliche Beschwerden wie eine allergische Kontakturtikaria hervorruft und bei Fortführung des Kontakts auch Schleimhautreaktionen des Mund-Rachen- und Verdauungstraktes sowie asthmatische oder schnupfenartige Beschwerden auslösen kann.

Die Therapie der Fischallergie basiert insbesondere auf strikter Karenz. Zusätzlich sollten Allergiker ein Notfall-Set besitzen, um auch für den Fall der unbeabsichtigten Aufnahme von Fischbestandteilen gut gerüstet zu sein. Darüber hinaus sind bestehende Symptome medikamentös zu behandeln.

Eine ursächliche Therapie der Fischallergie gibt es (noch) nicht. Hierzu sind jedoch bereits Forschungen im Gange.

Mehr Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.

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13 Kommentare zu “Fischallergie: Symptome und Therapie”


  1. Eric schreibt:

    Teilweise oder oft ist eine Fischallergie eine Histamin Intoleranz (HIT). Alternder Fisch bildet Histamine die Dünndarm und Blinddarm entzünden lassen. Das gibt ein wohliges brennen bis zum Gefühl eine Blinddarmentzündung zu haben die der Arzt aber nicht bestätigen wird. Der Darm wird durchlässig (Leaky Gut) und das Histamin feuert das gesamte Immunsystem an. Es ist sehr schwer Histaminhaltige Lebensmittel zu meiden. Als Gegenmittel ist mir nur eine Meidung von Histaminen und Okoubasan D2 in Tablettenform geläufig. Oder ein Blocker wie das recht teure Allergoval vor einer solchen Mahlzeit einzunehmen.

  2. Nadine Says:

    Sehr interessant. Wie ich finde, ist und bleibt das ein Thema, das vertiefungswürdig ist.

  3. Doris schreibt:

    Mich würde interessieren, ob die fermentierte Fischsoße, die in vielen asiatischen Gerichten enthalten ist, ohne gekennzeichnet zu sein, durch die Fermentation für Fischallergiker ungefährlich geworden ist.

  4. Nadine Says:

    Hallo Doris, leider finde ich zu diesem Thema keine eindeutigen Informationen. Deshalb kann ich Ihnen nicht mitteilen, ob die Fischsoße ihr Allergierisiko durch die Fermentation tatsächlich verloren hat. Viele Grüße, Nadine

  5. Eric schreibt:

    Fermentierung erhöht auf jeden Fall die Histaminwerte drastisch, es hängt dann davon ab ob man auf das Fischeiweiß, das Histamin oder gleich beides reagiert.

  6. adam Says:

    mei sohn ist 3jahre alt und hat starke fisch allagie.ich weiss nicht was ich machen sol

  7. Nadine schreibt:

    Hallo Adam, ich kann Ihnen nur dazu raten, einen Allergologen aufzusuchen, um die Allergie abklären zu lassen. Generell gilt bei einer Fischallergie aber vor allem die strikte Meidung von Fisch und Fischeiweiß. Alles Gute für Ihren Sohn! Viele Grüße, Nadine

  8. Sebastian Says:

    Hallo Ihr,

    ich weiss nicht gneau ab wann, hatte aber nicht immer eine Fischallergie. Seit dem leide ich unter dieser da ich eigentlich Fisch suuuper lecker finde. Wenn ich Fisch esse habe ich schwellungen im Gesicht, meist anfangend bei den Lippen, mit kribbeln/jucken in den Ohren und im Hals und letztendlich Atemprobleme. Gibt es denn iwelche Ideen was ich tun kann? Ich habe früher doch Fisch essen können :( .

    Vielen Dank und mit freundlichem Gruss

    Sebaszian

  9. Nadine schreibt:

    Hallo Sebastian, das ist wirklich ärgerlich, dass Sie früher Fisch essen konnten und nun darauf verzichten müssen. Leider ist mir selbst – ich bin allerdings keine medizinische Expertin! – nur die Meidung von Fisch als erstes Mittel der Wahl bei Fischallergie bekannt. Vielleicht sollten Sie Ihren Allergologen / Facharzt mal konkret dazu befragen? Vielleicht weiß dieser eine Alternative. Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute. Viele Grüße, Nadine

  10. Eric Says:

    Möglicherweise können die Allergovit Tabletten vor Fischmahlzeiten helfen. Allerdings sind die auch exorbitant teuer um sie zur Gewohnheit werden zu lassen. Ich hatte sie mal ausprobiert und kam ganz gut damit klar, sie kosten aber um 1 Euro pro Tablette und 1-2 braucht man vor jeder Mahlzeit.

  11. Eric schreibt:

    Korrektur: Die Tabletten heissen Allergoval, ihr Preis liegt aktuell um 50ct pro Kapsel.

  12. Sebastian Says:

    Hi,

    Danke euch für die Antworten! Super, hab ich jetzt nicht mehr mit gerechnet.
    Ich werde mal das mit den Allergovol Tabletten ausprobieren, will einfach diesbezüglich nichts auslassen. Total toller Tip! VIELEN VIEL DANK dafür.

    ich halte euch auf dem laufenden wie und ob sie geholfen haben.

    bis dahin,
    der Basti

  13. Nadine schreibt:

    Hallo ihr Beiden! Es ist interessant, dass es so ein Mittel gibt. Das wusste ich gar nicht. Man lernt eben nie aus. Ich wünsche Ihnen, Sebastian, dass es Ihnen hilft und würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrung damit schildern könnten. Danke. LG, Nadine

 

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