Leidet man an einer Fischallergie, sollte man auf den Verzehr der eigentlich gesunden Meeresbewohner komplett verzichten, zumindest ein paar Jahre lang. Danach könnte der Genuss von Fisch (vorerst) wieder möglich sein.

Wespen, Gräser, Koffein… Die Liste der potentiellen Allergieauslöser ist lang. Auch Fisch ist darauf vertreten.

Eine Fischallergie ist in Anbetracht von möglicherweise auftretenden Symptomen wie Schwellungen im Mund- und Halsbereich, Rötungen und Ausschlag nicht zu unterschätzen und kann böse enden. Deshalb gilt für Fischallergiker, sich konsequent von den eigentlich so gesunden Meeresbewohnern fernzuhalten – zumindest was den Speiseteller angeht.

Laut einem Artikel auf der Internetpräsenz von Ärztliche Praxis, der auf spanischen Forschungen basiert, kann es aber sein, dass nach einer mehrjährigen Meidung der Konsum von Fisch (zumindest vorerst) wieder möglich wird.

In Spanien, wo die Sensibilisierung auf Fisch eine recht häufig auftretende Form der Lebensmittelallergie darstellt, haben Studien mit von Fischallergie betroffenen Kindern ergeben, dass mehrere Jahre Fischverzicht eine Toleranz aufbauen könne. Demnach sei den Probanten der Verzehr von Fisch nach der mehrjährigen Meidung in der Regel – zumindest bis auf weiteres – wieder möglich gewesen. Nur bei manchen Kindern habe sich trotz langer fischfreier Diät gar keine oder eine nur sehr kurz anhaltende Toleranz aufgebaut.

Die oben genannte Seite hält weitere interessante Details zur Studie bereit.

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