Eine orale Immuntherapie kann bei Kindern mit Erdnussallergie das Risiko einer schweren anaphylaktischen Reaktion senken. In einer Studie der Charité Berlin wurden erste Erfolge verzeichnet.

Wer an einer Erdnussallergie leidet, der lebt gefährlich. Erdnüsse gelten als starke Allergieauslöser, können schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche Anaphylaxie provozieren. Tückisch: Auch in vielen Fertigprodukten, Backwaren und Snacks sind Spuren von Erdnüssen enthalten. Sind Betroffene also unachtsam, kann dies verheerende Folgen für sie haben, weil bereits kleinste Mengen des Allergens schlimme Reaktionen nach sich ziehen können.

Eine Studie der Charité Berlin lässt nun hoffen. Wie hier auf Ärztezeitung.de nachzulesen ist, führen Wissenschaftler der Charité momentan eine Studie durch, in welcher sie die Möglichkeiten einer Desensibilisierung in Gestalt einer oralen Immuntherapie an Kindern mit Erdnussallergie erforschen wollen.

Die bisherigen Ergebnisse geben Grund zu der Annahme, dass die orale Immuntherapie das Risiko einer Anaphylaxie bei Erdnussallergie senken kann:
Die Hälfte der 22 Patienten hat die Studie bereits erfolgreich fertig gestellt. Im zweiten Provokationstest stieg bei ihnen die maximal tolerierbare Menge an Erdnüssen von 0,25 Gramm auf 4 Gramm an. Während sich das erdnussspezifische IgE (Immunglobulin E) nicht veränderte, erhöhte sich bei den Teilnehmern das erdnussspezifische IgG (Immunglobulin G) und IgG4.

Weitere Details zur Studie können unter dem o. a. Link zur Quelle eingesehen werden.

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