Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Allgemein

16. April 2009
Autor: Christophe

Wenn alles im Büro röchelt und niest, dann ist wieder Heuschnupfen-Zeit. Für Betroffene eine einzige Tortur. Es gibt inzwischen viele Mittel gegen Heuschnupfen, die allerdings die Symptome meist nur lindern und nicht wegzaubern können.

Die Pollenflug-Saison bringt viel Leiden mit sich. Wer eine Allergie hat, kann die ersten warmen Sonnenstrahlen kaum richtig genießen. Es bleibt nichts, als auf Anti-Allergika zur Symptom-Linderung zurückzugreifen.

Birke © flickr/martinroell

Anti-Allergika gibt es in folgenden Darreichungsformen:  Nasenspray, Augentropfen, Tabletten, Kapseln, Tropfen und Sirup. Außerdem unterscheidet man nach ihrer Wirkung Antihistaminika, Kortison und Mastzellstabilisatoren. Ein Allergikum gegen Heuschnupfen sollte die Augensymptome reduzieren, den  Nieß- und Juckreiz lindern und die verstopfte Nase frei machen.

Antihistaminika sind die am häufigsten verschriebenen Heuschnupfen-Arzneimittel. Viele kann man auch rezeptfrei in der Apotheke bekommen. Sie bewirken eine Blockade des aus den Mastzellen ausgeschütteten Histamins, indem sie die Histaminrezeptoren an den Blutgefäßen in den Schleimhäuten besetzen und das bereits angedockte Histamin von ihnen verdrängen.

Ein wichtiges rezeptfreies Allergikum gegen Gräser-Allergie ist Cetirizin (Tabletten, Tropfen). Weitere sind Loratadin (Tabletten, Saft) und Azelastin (Augentropfen). Rezeptpflichtig sind Fexofenadin (Tabletten), Emedastin (Augentropfen) und Mizolastin (Tabletten).

Ein Allergikum gegen Heuschnupfen sollte niemals ohne ärztliche Absicherung eingenommen werden. Wenn man den Verdacht hat an einer Allergie zu leiden, dann sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen, der einen entsprechenden Allergietest vornimmt.

Im übrigen, neueste Untersuchungen beweisen es: Akupunktur kann Heuschnupfen-Symptome effektiv lindern.


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1. April 2009
Autor: Christophe

Die winterliche Kälte zieht von dannen, die Tage werden länger und heller. Eigentlich ein Grund zur Freude. Allergikern allerdings graut es nun schon wieder vor den herumfliegenden Pollen. Nun gibt es aber endlich eine optimierte Pollenflugvorhersage.

Für Allergiker und Heuschnupfen-Geplagte sind Pollenflugvorhersagen die einzige Chance, sich auf vermehrte Belastungen einzustellen. Doch waren bis vor kurzem die Vorhersagen zeitlich und örtlich zu ungenau.

Pollen © flickr/Axel Bührmann

Ein neues, vollautomatisches Mess-System kann Allergikern nun hoffentlich das Leben leichter machen. Bundesweit gibt es 15 hochmoderne Stationen, die die aktuelle Pollenbelastung errechnen und die Daten an den Deutschen Wetterdienst funken. Das ermöglich dem DWD eine weitaus zuverlässigere Pollenwarnung ohne Zeitverzögerung.

Allergiker können somit frühzeitig vor dem Pollenflug in Sicherheit bringen und Schutzmaßnahmen treffen, indem sie sportliche Aktivitäten draußen vermeiden, die Fenster des Schlafraums schließen und sich mit Medikamenten versorgen.


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11. Februar 2009
Autor: Ariane

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) hilft Allergikern im Alltag, indem sie besonders taugliche Produkte mit einem Qualitätssiegel auszeichnet.

ECARF-Qualitätssiegel ©ECARF

Die ECARF will Allergikern so unter dem Motto “Lebensqualität trotz Allergie” besonders den Erwerb neuer Produkte oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen erleichtern, die möglicherweise Einfluss auf den Gesundheitszustand haben könnten. Das Qualitätssiegel steht somit für geprüfte Qualitätssicherheit und entspricht den Richtlinien und Stiftungszielen der ECARF.
Eine absolute Sicherheit gewährleistet das Siegel natürlich nicht. Jeder Allergieverlauf ist so individuell und von so vielen Faktoren abhängig, dass dies auch nicht zu bewerkstelligen ist.

Das ECARF-Qualitätssiegel wurde bereits mehrfach vergeben. Zuletzt für die Innenraumausstattung des Ford Fiesta. Die im Innenraum verbauten Materialien wurden vier Untersuchungen (dermatologischer Test, chemische Prüfung, Geruchstest, Untersuchung der Innenraumluft) unterzogen, in denen festgestellt wurde, dass die verwendeten Materialen das Risiko einer allergischen Reaktion minimieren. Zudem wurde der Pollenfilter des Fahrzeugs als besonders geeignet eingestuft.

Ebenfalls wurde das Maritim Hotel Berlin als besonders allergikerfreundliches Hotel mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Das Hotel hat für Allergiker neun haustierfreie Zimmer mit teppichfreien Böden, Betten mit milbendichten Schutzbezügen und Sets mit duftstofffreier Haut- und Körperpflege. Am Frühstücksbuffet und im hoteleigenen Restaurant finden Lebensmittelallergiker umfangreiche Alternativen und können jederzeit Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen.

Alle mit dem Qualitätssiegel ausgezeichneten Produkte und Dienstleistungen finden Sie auf der Website der ECARF.


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28. Januar 2009
Autor: Ariane

Ein allergischer Kreislaufzusammenbruch ist eine enorme Belastung für den Körper. Forscher haben nun einen Weg gefunden, wie man diesem Schock möglicherweise vorbeugen kann.

Eine Schlüsselrolle, um einer derartigen Überreaktion des Immunsystems vorzubeugen, haben Proteine inne, die in den Zellwänden kleiner Blutgefäße vorkommen.
Bei Versuchen mit Mäusen fand man heraus, dass man allergischen Schockreaktionen vorbeugen kann, wenn die Gene, die den Bauplan für diese Proteine beinhalten, ausgeschaltet werden. Diese Entdeckung kann hoffentlich dabei helfen, neue Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung des allergischen Schocks zu entwickeln.

Ein allergischer Schock (auch anaphylaktischer Schock genannt) bedeutet für Allergiker nicht selten Lebensgefahr. Dabei werden die Immunzellen im Blut durch die Allergene dazu veranlasst, verschiedene Stoffe wie zum Beispiel Histamine oder Leukotriene auszuschütten. Diese lassen Blutdruck und Körpertemperatur abfallen, bewirken Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden und oft auch akute Reaktionen im Magen, Darm und auf der Haut.

An der Forschungsstudie beteiligt waren die Universität Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum, veröffentlicht wurde sie in der Fachzeitschrift “The Journal of Experimental Medicine” (JEM Januar 26, 2009)


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25. Januar 2009
Autor: Ariane

Dank des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama, dessen Tochter allergisch auf Tierhaare ist, wird die Welt nun auf eine Hunderasse aufmerksam, die speziell für Allergiker gezüchtet wurde.

Labradoodle ©Stephen Witherden/ Flickr

Der Labradoodle ist eine Mischung aus Labrador und Pudel. Bereits seit 1989 wird diese Rasse gezüchtet und ist in vielen Ländern noch längst nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Ziel war es, die Eigenschaften des Labradors, der als sehr folgsamer und braver Hund gilt, mit denen des Pudels zu vereinen. Pudel haben sehr festes Haar, das kaum bis gar nicht ausfällt- ideal also für Menschen, die allergisch auf Tierhaare reagieren.
Dadurch, dass kaum ein Fellwechsel stattfindet, werden die Auslöser für eine Allergie auf Tierhaare reduziert. Zudem lässt sich das Fell des Labradoodle besonders gut pflegen- eine weitere Eigenschaft, die das Risiko auf eine Tierhaarallergie reduziert.
Eine 100prozentige garantie gibt es freilich nicht, denn sehr empfindliche Menschen können auch auf diese Hunderasse reagieren. Zudem steckt die Labradoodle-Zucht noch in den Kinderschuhen, sodass vereinzelte Tiere trotz aller Voraussetzungen durchaus haaren können. Dennoch ist dies ein bedeutender Schritt in Richtung eines nicht allergieauslösenden Hundes- Millionen Kinder auf der ganzen Welt wird es freuen.

Neben dem Labradoodle gibt es auch Goldendoodles, eine Mischung aus Goldenretriever und Pudel.


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22. Januar 2009
Autor: Ariane

So paradox es klingt: Allergien scheinen auch etwas Gutes an sich zu haben.

So gehen amerikanischer Forscher davon aus, dass Allergien jenes Körpergewebe vor Tumoren schützen, das Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt ist. Dazu zählen Haut, Lunge, Mund und Rachen, Magen und Darm sowie Gebärmutter und Gebärmutterhals.
Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der New Yorker Cornell University, nachdem sie zahlreiche Studien ausgewertet hatten (veröffentlicht im “The Quarterly Review of Biology”).

646 einzelne Studien über Allergien wurden dabei ausgewertet und ergaben, dass die meisten der Studien eine Schutzfunktion von Allergien bestätigten. Das gilt besonders für Heuschnupfen, Ekzeme, Nesselsucht sowie Allergien gegen Lebensmittel und Tiere.

Die Forscher vermuten, dass das Immunsystem mit der Abwehrreaktion bei Allergien auch solche Stoffe abstößt, die direkt oder indirekt Krebs auslösen, Giftstoffe beispielsweise.
Diese Erkenntnis deckt sich anscheinend auch mit Studien, die besagen, dass der Organismus von Allergikern im Vergleich zu anderen Menschen weniger mit Umweltgiften belastet ist. Dies legt den Schluss nahe, dass Allergien nicht einfach nur Störungen des Immunsystems sind, sondern den Betroffenen sogar einen Überlebensvorteil bieten.

Eine Ausnahme bildete das Verhältnis von Asthma und Lungenkrebs. Hierbei liegt die Schwierigkeit darin, Schleim aus der Lunge abzutransportieren, was bedauerlicherweise die Chancen auf Lungenkrebs zu steigern scheint.


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31. Dezember 2008
Autor: Ariane

Gas ist unsichtbar und für den Fall, dass es ausströmt, wird ihm daher ein Duftstoff beigesetzt, um Gasunfälle verhindern zu können.

Flamme Gasherd

Der Deutsche Allergiker- und Asthmabund (DAAB) empfiehlt allen Allergikern, die einen Gasherd besitzen, auf neuartige Allergieauslöser im unsichtbaren Brennstoff zu achten.

Der noch relativ neue Alarmduftstoff Gasodor-s-free, der seit letztem Jahr zum Beispiel vom Aachener Gasversorger Stawag verwendet wird, beinhalte, so der DAAB, hochallergene Inhaltsstoffe. Die enthaltenen Acrylate können Allergien begünstigen, Anfälle bei Asthmatikern auslösen, Ausschläge und Kopfschmerzen verursachen. Mit der Verbrennung des Gases werden diese allergieauslösenden Stoffe zwar unschädlich gemacht, doch zwischen dem Anschalten des Herdes und dem Entzünden der Flamme gelangt genügend Gas in die Luft, um Allergien auszulösen.

Bislang setzen die meisten Gasversorger auf das Geruchsmittel THC (Tetrahydrothiophen), das stark nach Schwefel riecht.Das neue Gasodor-s-free riecht dagegen eher nach Knoblauch-Klebstoff, was von den meisten Menschen als angenehmer empfunden wird.

Rund 20 Prozent der deutschen Gasversorger, darunter auch die Großen der Branche wie EON Hanse, setzen mittlerweile auf den neuen Alarmduftstoff, der von der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches als unbedenklich und ökologisch sinnvoll bezeichnet wird.


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12. Dezember 2008
Autor: Ariane

Wer den Verdacht hat, dass er an einer Nahrungsmittelallergie oder einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet, sollte unbedingt ein Ernährungstagebuch führen.

Allergie Tagebuch

Natürlich sollte man unbedingt einen Termin bei einem guten Allergologen vereinbaren, doch oft vergehen bis dahin Wochen oder sogar Monate. Diese Zeit kann man sinnvoll nutzen, indem man ein Ernährungstagebuch führt. In diesem wird akribisch notiert, wann was gegessen wurde und ebenso, welche Beschwerden wann auftreten. Schnell kann so auch ein Laie Zusammenhänge zwischen den Beschwerden und der Aufnahme bestimmter Lebensmittel herstellen und dem Arzt dank Ernährungstagebuch die Diagnose möglicherweise erleichtern.

Viele Menschen meiden auch bestimmte Nahrungsmittel, weil sie diese für ihre Beschwerden verantwortlich machen. Mithilfe eines Ernährungstagebuchs kann man auch hier ganz exakt Zusammenhänge nachvollziehen.
Empfehlenswert ist es, nicht allzu viele Lebensmittel auf einmal zu konsumieren, da eventuelle Beschwerden so besser zuzuordnen sind.

Das Ernährungstagebuch sollte mindestens 14 Tage akribisch und am Stück geführt werden. Auch ein Selbsttest für Zuhause kann einen ersten Hinweis neben dem Ernährungstagebuch liefern, um den Facharztbesuch kommt man jedoch nicht drumrum.


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7. Dezember 2008
Autor: Ariane

US-Wissenschaftlern ist es gelungen, Erdnüsse genetisch so zu manipulieren, dass sie für Allergiker verträglich sein können.

Erdnüsse

Zwei mitunter lebensgefährliche Proteine in den Erdnüssen wurden von den Forschern mit einem Trick praktisch “ausgeschaltet”. Dabei bediente man sich der RNA-Interferenz (RNAi). Dafür wurden kurze Stücke aus der Erbsubstanz RNA (Ribonukleinsäure) ins Genom der Erdnuss-Pflanzen gebracht. Diese sind so konstruiert, dass sie sich an die beiden am stärksten allergieauslösenden Proteine in der Erdnuss anlagern, “Ara h 2″ und “Ara h 6″.
Die Konzentration der Proteine in den Samen war daraufhin bis zu 16 Mal geringer als vorher, wird im “Journal of Agricultural and Food Chemistry” mitgeteilt. In den Keimblättern sei das Protein komplett ausgeschaltet worden. Diese Daten zeigen einen neuen Weg zur allergiefreien Erdnuss.

Bis zu 90 Prozent aller Erdnuss-Allergiker haben Antikörper gegen „Ara h 2″ und „Ara h 6″ im Blut. In Reagenzglas-Versuchen mit Antikörpern von Allergikern zeigte sich eine verringerte Bindung.

Allergologen sagen, in Deutschland sei bereits bei jedem zehnten Kind eine Sensibilisierung auf Erdnüsse feststellbar. Damit liegen Erdnüsse bei den Allergieauslösern ganz weit vorne. Die Reaktionen reichen von leichtem Hautausschlag bis hin zum lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock. Nun hofft die Wissenschaft, mit der neuen Entdeckung eine Basis für neue Produkte schaffen zu können, doch der Weg dahin ist noch lang.


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22. November 2008
Autor: Ariane

Wissenschaftler bestätigen erneut, dass zuviel Hygiene und Sauberkeit oftmals erst den Allergien den Weg ebnet.

Damit ist die sogenannte “Dschungeltheorie” weiter bekräftigt worden. Diese besagt,  dass Menschen, die in der Kindheit möglichst vielen Reizstoffen ausgesetzt waren, weniger zu Allergien neigen als Menschen, die in einem penibel sauberen Umfeld großwerden. Darauf wies der bekannte Allergologe Prof. Ulrich Wahn anlässlich des Fachkongresses “Allergien - kein Kinderspiel” der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland und der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hin.

Man nahm schon lange an, dass sich das Immunsystem besonders gut entwickelt, wenn es “herausgefordert” wird, also regelmäßig Bakterien, Viren und Co. ausgesetzt ist. Bei den KKH-Versicherten wurde zwischen 2004 und 2007 bei jedem dritten Säugling Neurodermitis festgestellt. Parallel nahm außerdem die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Asthma um ein Drittel zu.


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