Handys sind heutzutage ganz normale Gebrauchsgegenstände, fast jeder besitzt eins. Jetzt fand man heraus, dass Allergiker bei der Wahl ihres Handys vorsichtig sein sollten.

Wissenschaftler aus Dänemark und Amerika fanden heraus, dass manche Handys soviel Nickel beinhalten, dass bei Benutzung eine Kontaktallergie ausgelöst werden kann. Das größte Problem besteht hierbei darin, dass es bei Handys keinen europaweit gültigen Grenzwert für Nickel gibt, anders als zum Beispiel bei Schmuck.

Das dänische Allergiezentrum in Gentofte hat 41 Handymodelle getestet und dabei an jedem fünften Nickel nachgewiesen. Amerikanische Forscher der Brown- University in Providence stießen in 10 von 23 getesteten Handy-Modellen auf Nickel. Nachzulesen ist das im „Canadian Medical Association Journal“ (Bd. 178, S. 23).

Auslöser für all die Untersuchungen war ein Patient, der unter ständigem Hautausschlag litt. Als dieser nun kurzzeitig sein Handy wechselte, verschwand der Ausschlag- und kehrte parallel mit dem alten Handy wieder zurück.
Die Testergebnisse sind im Internet einzusehen: www.cmaj.ca/cgi/content/full/178/1/23)

In Deutschland haben rund 15 Prozent aller Frauen und fünf Prozent der Männer eine Nickelallergie.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich in der Apotheke einen Nickeltest besorgen und sein eigenes Handy damit testen.

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