In der Fachsprache werden Allergieauslöser als Allergene bezeichnet, die wohl Bedeutendsten sind neben Rindfleisch und Milchprodukten insbesondere Fisch, Ei, Weizen, Soja sowie Geflügel-, Pferde- und Schweinefleisch. Allergene lösen im Immunsystem des Menschen eine Überempfindlichkeit gegen zumeist harmlose Stoffe aus, dies wird allgemein als allergische Reaktion bezeichnet. Die wohl bekanntesten Allergien sind Heuschnupfen, Tierhaarallergie und Neurodermitis.

Allergene besitzen keine chemische Gemeinsamkeiten, wodurch eine Zerstörung durch bestimmt Chemikalien unmöglich ist. Sei es kochen, braten, backen oder dünsten, die meisten Allergene verlieren durch eine Behandlung nicht ihre Eigenschaften.

Bei Eiern können bereits 5 Gramm genügen um eine allergische Reaktion in Schwung zu bringen, insbesondere bei Kindern stellt Eiweiß den Auslöser Nr. 1 bei Lebensmittelallergien dar. Auch Milch birgt einen enormen Eiweißanteil, dieser besteht zu 75% aus dem Allergen Kasein. Durch Fleisch können zwar vereinzelt Allergien ausgelöst werden, der größte Teil der aus Fleisch entstehenden Allergien sind allerdings auf das Futter der Tiere und die darin enthaltenen Allergene zurückzuführen. Auch der Verzehr von Fisch kann Allergien auslösen, das Hauptallergen ist dabei das Parvalbumin.

Hülsenfrüchte sind ebenfalls Allergieauslöser, die stärksten sind Erdnüsse welche etlichen Lebensmitteln versteckt sind.

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