Insbesondere in mediterranen Ländern spielen im Zusammenhang mit einer Unverträglichkeit von Wein oft Lipid – Transfer – Proteine eine Rolle. Die Allergene können schwere Symptome auslösen und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.

Wein, Schaumwein, Sekt und Co. – Als ich mich vor kurzem mit dem Thema Sulfite und Schwefeldioxid beschäftigt habe, sind mir all diese alkoholischen Getränke, die allesamt auf Weintrauben basieren, bereits wegen ihres Schwefelgehalts als potentiell problematisch aufgefallen.

Doch auch jenseits einer Schwefel-Unverträglichkeit kann der Genuss von Wein unerwünschte Reaktionen nach sich ziehen – beispielsweise wenn man auf Lipid – Transfer – Proteine (kurz: LTP) allergisch reagiert.

Die Allergie auf LTP, welche hierzulande nur wenig bekannt zu sein scheint, ist vor allem im Mittelmeer-Raum anzutreffen.

Sie tritt mit Symptomen wie juckenden Handflächen, Schwellungen im Gesicht- und Mundbereich, Schluckproblemen, Atemnot und Kreislaufbeschwerden auf. Schlimmstenfalls kann sogar ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock die Folge sein.

Wichtig zu wissen ist weiterhin, dass die Lipid – Transfer – Proteine nicht etwa erst während des Herstellungsverfahrens von Wein entstehen oder in Form von Zusatzstoffen beigemengt werden, sondern vielmehr bereits in den Weintrauben zu finden sind.
Darüber hinaus kommen die Allergene beispielsweise auch in Pfirsichen, Mais, Kirschen, Spargel und Salat vor. Außerdem können sie Kreuzreaktionen, etwa mit diversen Pollen, verursachen.

Ob eine Allergie gegen LTP vorliegt, kann per Allergietest beim Facharzt ermittelt werden.

Mehr zu den Themen Wein und LTP kann zum Beispiel hier nachgelesen werden.

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