Nachdem uns das Thema Nebel in diesem Herbst bereits schon des Öfteren begegnet ist, möchte ich dem Wesen des dichten Dunsts heute ein wenig näher auf die Spur kommen.

Der Nebel – er begleitet uns durch den Herbst wie ein milchig-feuchter Mantel und stellt die Atemwege von Asthmatikern und Allergikern auf eine harte Belastungsprobe.

Da ich selbst Probleme mit Asthma und Allergien habe, fragte ich neulich schon recht entnervt: ‚Wo ist der Hebel gegen Nebel?’ Doch leider konnte mir bislang niemand eine Antwort darauf geben. Es ist also an der Zeit, sich mit der ‚dicken Suppe’ abzufinden und den Nebel mal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen:

In der kalten Jahreszeit, wenn die Temperaturen unter den so genannten „Taupunkt“ fallen, passiert es. Dann kondensiert die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit, die bis dahin als unsichtbarer Wasserdampf enthalten war. D.h. das bis zu dem Zeitpunkt nicht sichtbare Gas wird flüssig – wir sehen dies dann als Nebel.

Bei Nebel handelt es sich also um unzählige feinste Wassertröpfchen, die in der Luft schweben und nicht wie Wasser auf den Boden fallen.

Von Nebel spricht man übrigens erst, wenn man nicht weiter als einen Kilometer sehen kann. Besteht hingegen mehr Sichtweite, so wird das (in der Seefahrt auch: „diesige“) Wetter als Dunst bezeichnet. Geht man das Ganze aus physikalischer Sicht an, dann handelt es sich bei gesättigter Luft um Nebel und bei ungesättigter Luft um Dunst.
Nebel und Dunst haben auch eine Gemeinsamkeit: Anders als Wolken haben beide stets Bodenkontakt.

Apropos Wolken: Die sind – abgesehen vom fehlenden Bodenkontakt – fast dasselbe wie Dunst und Nebel. In Wolken treten allerdings größere Wassertröpfchen als in Dunst oder Nebel auf.

Viele weitere Informationen zu dem doch sehr komplexen Thema Nebel sind zum Beispiel hier einsehbar.

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