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Tipps für Allergiker
Nachdem uns das Thema Nebel in diesem Herbst bereits schon des Öfteren begegnet ist, möchte ich dem Wesen des dichten Dunsts heute ein wenig näher auf die Spur kommen.
Der Nebel – er begleitet uns durch den Herbst wie ein milchig-feuchter Mantel und stellt die Atemwege von Asthmatikern und Allergikern auf eine harte Belastungsprobe.
Da ich selbst Probleme mit Asthma und Allergien habe, fragte ich neulich schon recht entnervt: ‚Wo ist der Hebel gegen Nebel?’ Doch leider konnte mir bislang niemand eine Antwort darauf geben. Es ist also an der Zeit, sich mit der ‚dicken Suppe’ abzufinden und den Nebel mal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen:
In der kalten Jahreszeit, wenn die Temperaturen unter den so genannten „Taupunkt“ fallen, passiert es. Dann kondensiert die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit, die bis dahin als unsichtbarer Wasserdampf enthalten war. D.h. das bis zu dem Zeitpunkt nicht sichtbare Gas wird flüssig – wir sehen dies dann als Nebel.
Bei Nebel handelt es sich also um unzählige feinste Wassertröpfchen, die in der Luft schweben und nicht wie Wasser auf den Boden fallen.
Von Nebel spricht man übrigens erst, wenn man nicht weiter als einen Kilometer sehen kann. Besteht hingegen mehr Sichtweite, so wird das (in der Seefahrt auch: „diesige“) Wetter als Dunst bezeichnet. Geht man das Ganze aus physikalischer Sicht an, dann handelt es sich bei gesättigter Luft um Nebel und bei ungesättigter Luft um Dunst.
Nebel und Dunst haben auch eine Gemeinsamkeit: Anders als Wolken haben beide stets Bodenkontakt.
Apropos Wolken: Die sind – abgesehen vom fehlenden Bodenkontakt – fast dasselbe wie Dunst und Nebel. In Wolken treten allerdings größere Wassertröpfchen als in Dunst oder Nebel auf.
Viele weitere Informationen zu dem doch sehr komplexen Thema Nebel sind zum Beispiel hier einsehbar.
Tags: Kontaktallergie
4 Kommentare zu “Was ist Nebel?”
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November 9th, 2009 at 10:02
Unschön ist vor allem das Viren und Dreck am Neben haften und lange oben schweben um eingeatmet zu werden. Ich nehme meist einene Schal mit und binde mir den dann vor Mund und Nase, das sieht zwar autonom aus aber hilft. Durch Nebel bekomme ich leicht Husten oder eine akute Bronchitis. Habe schon überlegt ob man sich mal eine Sauerstoffmaske holt und mit einem Stück Schlauch Luft von irgendwo in der Jacke holt. Käufliche Lösungen kenne ich leider auch nicht.
November 11th, 2009 at 22:52
Lieber Eric!
Danke für die plastische, hilfreiche Beschreibung.
Allerdings vertrage ich selbst jede Art von Schals nur sehr schlecht, meist ist das auf deren Material zurückzuführen. Brr, Wolle geht gar nicht, Synthetik auch nicht, Baumwolle nur unter bestimmten Umständen…
An das Tragen einer Sauerstoffmaske habe ich auch schon oft gedacht – aber eher in Hinblick auf H1/N1 und nicht ‘bloß’ wegen Nebel. Wobei ich sagen muss, dass ich bei Nebel – glücklicherweise – eigentlich selten vor die Tür muss.
Viele Grüße
Nadine
Oktober 1st, 2010 at 11:49
Hallo,
was die Nebelallergie betrifft, so hätte ich eine Lösung auf Zeit, ich hab dasselbe Problem, und gehe jetzt jedes Jahr zu einer Heilpraktikerin, die heilt dann die Allergie durch eine Bioresonanztherapie. Funktioniert garantiert. Dauert 6-10 Minuten, in 3 Tagen ist man wieder ohne Hustenanfälle, nur man muss jedes Jahr hin.
Grüsse aus Luxemburg
Erny
Oktober 3rd, 2010 at 20:29
Hallo Erny,
vielen Dank für den Kommentar! Klingt sehr interessant.
Ich wünsche alles Gute und übersende viele Grüße,
Nadine