Bei Menschen die an einer Nickelallergie leiden und eine Brille tragen, tritt an den Auflagestellen des Gestells oft ein Ekzem auf. Betroffene sollten deshalb bei der Wahl ihrer Brille Vorsicht walten lassen.

Leidet man an einer Nickelallergie, reagiert man auf den Hautkontakt mit nickelhaltigen Schmuckstücken, Uhren, Jeansknöpfen, Türgriffen äußerst sensibel – ein schmerzhafter, juckender Ausschlag kann die Folge sein.

Was den Betroffenen manchmal aber gar nicht richtig bewusst ist: Auch die eigene Brille kann beim Vorliegen der Kontaktallergie ein allergisches Kontaktekzem auslösen. Oder genauer gesagt: Der Nickel in ihrem Gestell.

Wie beispielsweise hier zu erfahren ist, leiden circa 2 % aller Brillenträger an einem so genannten „Brillen-Ekzem“, das meistens auf eine Sensibilisierung gegen den in Metallgestellen enthaltenen Nickel zurückzuführen ist. Bei den Betroffenen tritt insbesondere an den Auflagestellen der Brille ein schmerzhafter Ausschlag auf. Auch im Bereich der Augenlider kann es zu Hautreizungen kommen.

Eigentlich dürften diese Probleme gar nicht auftreten, da gesetzlich vorgeschrieben wird, dass Bügel, Nasensteg und Nasenauflage von Metallgestellen aus nichtallergenen Materialien gefertigt sein müssen. Da aber selbst diese häufig nicht nickelfrei sind, sollten Allergiker darauf achten, dass ihre Brillen an den Auflagestellen speziell ummantelt oder beschichtet sind.

Alternativ können Brillengestelle aus Holz, Horn oder Kunststoff mit nickelfreien Scharnieren getragen werden. Allerdings – wie z.B. zusätzlich auch hier nachzulesen ist – können Kunststoffgestelle, die Beimengungen wie Farbstoffe, Weichmacher oder Antioxidantien enthalten, wiederum Allergien auslösen. Die Nasen- und Bügelauflagen sollten deshalb mit Silikon überzogen sein.

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