Vor einigen Tagen erreichte mich die Anfrage von dot-friends, ob ich mir den Salivent Aerosolinhalator einmal testen möchte, um darüber in meinem Blog zu schreiben. dot-friends arbeitet im Auftrag der Schäfer Produkte GmbH, die das Produkt Salivent vertreibt.

Bei dem Produkt handelt es sich um einen Aerosolinhalator, der besonders bei Erkältungen und Allergien helfen soll. Ich öffnete also die Verpackung und las mir zunächst die Anleitung durch. Sie war sehr detailliert beschrieben und bebildert, so dass man schwer etwas falsch machen konnte. Man beginnt damit Produktteile wie Schwamm und Mundstück abzukochen um Hygiene zu bewahren.

Durch die sehr ausführliche Beschreibung ist das Zusammensetzen der Einzelteile kein Problem. Man streut Das Inhalationssalz auf den angefeuchteten Schwamm, steckt diesen auf den Verschluss an dem auch das Mundstück befestigt wird und verschließt das Gerät bevor man es an den Strom anschließt. Dann wartet man 20 Minuten. In dieser Zeit heizt sich das Gerät auf ca. 38 Grad Celsius auf, was mich zunächst irritierte, da ich Inhalationen eher mit sehr heißem Dampf verband. Die Verpackung warb jedoch mit „Atemluft wie am Meer“ und die ist ja bekanntlich auch nicht heiß.

Beim ersten Mal las ich zwar, dass man darauf achten muss, dass der Schwamm den Boden des Einfüllkörpers berühren muss, setzte ihn aber scheinbar doch zu hoch an. Der erste Inhalierversuch war also eher weniger erfolgreich. Ich wiederholte den Vorgang. So gut der Zusammenbau beschrieben wurde, so schlecht wurde einem leider gesagt wie man am besten zu Atmen hat. Das war für mich ein grundlegendes Problem, denn man fühlt sich als bekäme man zu wenig Luft und weiß nicht wohin man ausatmen soll. Nach einer Weile wurde mir auch etwas schwindlig. Nach einem weiteren Versuch jedoch bekam ich schon eher ein Gefühl dafür. Ich stelle mir das sehr problematisch für Menschen mit einem größeren Lungenvolumen als meinem vor, da man auch, wenn man zu viel oder schnell atmen leicht Wasserspritzer hoch befördert, die besonders an einer entzündeten Nase aufgrund des Salzgehalts brennen.

Aber genau der scheint wirklich gut auf die Schleimhäute zu wirken. Ich hatte eine Erkältung und meine verstopfte Nase war durch die Inhalation eine gewisse Zeit frei und ich konnte etwas Abhusten. Da man den Inhalator ohne Probleme öfter anwenden kann, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er gerade Allergikern die Pollenzeit erleichtert. Das Gerät ist auch handlich und klein und angenehmer nebenbei beim Fernsehen anzuwenden als beispielsweise eine Inhalation über kochendem Wasser mit Handtuch über dem Kopf. Ich würde mir trotzdem Tipps zum besseren Atmen wünschen, weil genau das ja auch sehr beeinträchtigt ist, wenn man verschleimte Atemwege hat.

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