Bei Asthma im Kinderalter kann sich die regelmäßige Nutzung von Blasinstrumenten positiv auf die Atemwege auswirken.

Kinder, die an Asthma leiden, werden von ihren besorgten Eltern aus Angst vor Überanstrengung häufig von körperlich fordernden Aktivitäten abgeschirmt – eine Entscheidung, die den Betroffenen leider pauschal die Möglichkeit nimmt, auf spielerische Weise und im Zusammensein mit Gleichaltrigen ihre Atemwege zu stärken.
Denn manche Aktivitäten scheinen tatsächlich zur Kräftigung der Atemmuskulatur und damit zur Linderung der asthmatischen Beschwerden beizutragen – wie zum Beispiel das Musizieren mit Blasinstrumenten.

Asthma: Blasinstrumente können lindern

Insbesondere hohe Blasinstrumente wie die Trompete, die Oboe oder die Klarinette sind laut Studien für das Training der asthmatischen Lungenmuskulatur geeignet – das kann zum Beispiel hier nachgelesen werden. Demnach können Kinder, die endogenes oder allergisches Asthma haben, durch regelmäßiges Training mit Blasinstrumenten ihre Lungenfunktion im Vergleich zu nicht musizierenden Asthmakranken desselben Alters signifikant verbessern.
Durch die gestärkte Atemmuskulatur treten weniger Atemnotanfälle auf. Außerdem kann die Verschlechterung des Asthmas verzögert und der Verbrauch von Medikamenten reduziert werden. Zudem ist durch das regelmäßige Spiel der Blasinstrumente mit einer Stärkung des Selbstvertrauens und einer Rückbildung der so genannten „Trichterbrust“ zu rechnen.

Es muss aber nicht immer ein „großes Instrument“ sein: Bereits das regelmäßige Musizieren mit einer Mundharmonika kann positive Effekte auf die Lungenfunktion haben – wie zum Beispiel hier nachgelesen werden kann.

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