Die Ambrosia macht Allergikern jetzt wieder schwer zu schaffen. Wer ursächlich gegen die Allergie vorgehen will, kann eine Hyposensibilisierung durchführen lassen. Laut Experten kann sogar eine SIT gegen Beifuß dabei helfen, der Ambrosia-Allergie auf den Leib zu rücken.

Pollenallergiker kommen erst einmal nicht zur Ruhe, denn im Moment haben die Kräuter Hochsaison. Als wäre es nicht schon belastend genug, dass Menschen mit Heuschnupfen laut Pollenflugkalender 2011 derzeit noch der Beifuß kräftig zu schaffen macht, da bahnt sich in Gestalt der Ambrosia schon das nächste allergene Übel an.

Ambrosia: Hoch allergenes Kraut mit vielen Namen

Tatsächlich handelt es sich bei dem Beifußblättrigen Traubenkraut (wissenschaftlicher Name: Ambrosia artemisiifolia), dessen Pollen vor allem in den Monaten August und September ihre Bahnen ziehen, sogar um eine besonders aggressive und hoch allergene Pflanze. Sie ist anderswo unter Bezeichnungen wie „Asthma-Pflanze“ oder „Ragweed“ (Fetzenkraut) bekannt und kann Kreuzallergien gegen Gewürzpflanzen wie z.B. Sellerie, Pfeffer oder Petersilie mit sich bringen. Wie es aussieht, macht die Ambrosia mittlerweile schon jedem vierten Menschen mit Heuschnupfen zu schaffen.

SIT gegen Beifuß kann helfen

Ob man allergisch auf den krautigen Korbblütler reagiert, kann durch einen Allergietest beim Facharzt ermittelt werden. Liegt eine Allergie gegen die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze vor, können Antihistaminika dabei helfen, die Symptome zu lindern. Will man ursächlich gegen die Ambrosia-Allergie vorgehen, sollte man die Durchführung einer Hyposensibilisierung, auch als Spezifische Immuntherapie (SIT) bekannt, in Betracht ziehen. Laut Experten kann – wie zum Beispiel hier nachzulesen ist – bei einer Allergie auf Ambrosia auch eine SIT gegen Beifuß helfen, da die Allergene der beiden Krautpflanzen zu 80 Prozent gleich sind.

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