Die Ambrosia ist mal wieder in aller Munde, oder besser gesagt: In aller Nasen. Offenbar breitet sich die allergene Bedrohung auch fortwährend weiter aus, denn Forscher fanden heraus, dass immer mehr Menschen allergisch auf das Beifußblättrige Traubenkraut reagieren.

Auch wenn es draußen immer düsterer und herbstlicher wird, bleibt die Ambrosia, die auch als Beifußblättriges Traubenkraut bekannt ist, wegen ihrer späten Blüte wohl noch längere Zeit ein heikles Thema für uns Allergiker.

Nachdem erst kürzlich berichtet wurde, dass für Menschen mit einer Allergie gegen die Ambrosia auch der Beifuß ein Problem sein kann, ist anhand von Forschungen der TU München nun ersichtlich geworden, dass mittlerweile immer mehr Menschen auf das aggressive Traubenkraut allergisch reagieren.

Ambrosia: Immer mehr Menschen allergisch

Während vor einigen Jahren noch eine relativ geringe Anzahl von Menschen auf die Ambrosia reagierte, sind in Bayern nun mittlerweile 40 Prozent aller Heuschnupfen-Kranken auf die Allergene der Pflanze sensibilisiert. Jeder Vierte der Sensibilisierten zeigt bereits allergische Reaktionen. Detaillierte Informationen zu den Forschungen sind zum Beispiel hier einzusehen.

Aggressive Allergene

Jedoch nicht alleine die Tatsache, dass sich die Ambrosia immer weiter in Deutschland ausbreitet, dürfte für uns Allergiker zu einem immer größeren Problem werden. Die Pflanze wird auch deshalb als gefährlich angesehen, weil sie über besonders aggressive Allergene verfügt, von denen bereits eine geringe Menge gravierende Allergiesymptome oder sogar Asthma herbeiführen kann.

Gerade weil die Ambrosia dermaßen aggressive Allergene aufweist, bietet sich gemäß Allergologen neben der Therapie mit Antihistaminika und lokal anwendbaren Kortison-Präparaten auch eine Desensibilisierung an.

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