Hochwertiges Olivenöl ist gesund, kann den Cholesterinspiegel senken und die Abwehrkräfte stärken. Doch immer mehr Allergiker müssen nach dem Genuss von Olivenöl mit allergischen Reaktionen kämpfen.

Im Süden Europas und allen sonstigen Regionen, in denen Olivenbäume wachsen, können die Pollen des Olivenbaums eine Erklärung dafür sein. Diese können allergische Reaktionen auslösen, am häufigsten treten dabei Heuschnupfen und Atembeschwerden auf. Laut Allergologen reagieren etwa 36 Prozent aller Pollenallergiker auf die Pollen des Olivenbaums.
Nicht wenige von ihnen reagieren dann auch auf das Produkt des Baums, nämlich die Oliven oder sogar deren Öl. Die Reaktionen reichen hierbei von Durchfall bis hin zum anaphylaktischen Schock. Nicht selten sind dabei auch kontaktallergische Reaktionen, zum Beispiel, wenn Olivenöl als kosmetisches Mittel eingesetzt wird.

In Regionen, in denen jedoch keine Olivenbäume wachsen und entsprechend auch keine Olivenbaumpollen den Allergiker sensibilisieren, sind derartige Reaktionen deutlich seltener anzutreffen und manchmal steckt ein anderer Übeltäter hinter einer allergischen Reaktion als das Olivenöl selbst. Einige Olivenöle bestehen nicht zu 100 Prozent aus Olivenöl, sondern beinhalten auch einen kleinen Bestandteil an Nussölen- problematisch für viele Menschen mit Lebensmittel-Allergien. Und genau diese können bei Allergikern zu Reaktionen führen. Für Allergiker ist es also enorm wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten und sollten diese nicht eindeutig deklariert sein, sollte lieber zu einem alternativen Produkt gegriffen werden.

Wer auf Olivenöl, olivenölhaltige Lebensmittel und Olivenbaumpollen reagiert, sollte auf jeden Fall auch bei Esche und Flieder vorsichtig sein, denn hier bestehen oft Kreuzallergien.

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