Asthmatiker und Allergiker sollten den Alkoholkonsum lieber einschränken. Der Grund: Die in alkoholischen Getränken wie Sekt, Wein und Bier enthaltenen Histamine können allergieähnliche Beschwerden hervorrufen bzw. bestehende Symptome verstärken.

Vor allem in der nächsten Zeit, wenn Festtage wie Weihnachten und Silvester anstehen, werden in vielen Haushalten vermehrt alkoholische Getränke wie zum Beispiel Wein und Sekt ausgeschenkt. An sich ist es auch durchaus nachvollziehbar, dass man derlei besondere Abende mit einem exklusiven Trunk anschließen möchte. Problematisch kann der Griff zum Wein- oder Sektglas bzw. zur Biertulpe allerdings dann werden, wenn man Asthmatiker oder Allergiker ist.

Allergiker sollten Alkoholkonsum einschränken

Die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin raten Patienten mit Asthma und/oder Allergien deshalb dazu, während der Feiertage nicht zu viel Alkohol zu sich zu nehmen. Diese Empfehlung sollte man nun aber nicht falsch verstehen, denn: Die alkoholischen Getränke – wie etwa Wein, Sekt oder Bier – können den Betroffenen in der Regel nicht etwa wegen des Alkohols, sondern vielmehr aufgrund der ebenfalls enthaltenen Histamine gefährlich werden – diese können allergieähnliche Beschwerden hervorrufen bzw. bestehende allergische Symptome verstärken.

Alkohol birgt noch mehr Problempotential

Doch die Histamine sind nicht der einzige Faktor, der insbesondere für Asthmatiker und Allergiker zu einem Problem werden kann. In Wein und Sekt enthaltene Sulfite und Schwefeldioxid können beispielsweise ebenfalls unangenehme Beschwerden verursachen. Außerdem kann der Genuss von Wein zum Beispiel die hierzulande eher unbekannte Allergie gegen Lipid-Transfer-Proteine auslösen. – Weitere Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.

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