Für Allergiker kann sich die Devise „Augen auf bei der Berufswahl!“ in besonderem Maße bewahrheiten. Denn nicht wenige Berufe können für Menschen mit Heuschnupfen, Neurodermitis und Co. zu einem gefährlichen Problem werden.

Jeder Mensch muss sich irgendwann für einen Beruf entscheiden. Meist wirkt sich diese eine Wahl auf das gesamte weitere Leben auf. Hat sich ein Mensch einmal für einen bestimmten Beruf entschieden, bleibt er diesem in der Regel lebenslang treu. Nur wenige wagen einen Wechsel. Und nur wenige fühlen sich tatsächlich von Anfang an für eine ganz bestimmte Tätigkeit berufen.

Besonders problematisch kann das Thema der Berufswahl allerdings für Allergiker werden. Ihnen könnte es nicht nur passieren, dass sie sich für eine Tätigkeit entscheiden, die letzten Endes doch nicht ihren Interessen und Begabungen entspricht, sondern ist es darüber hinaus möglich, dass sie jenen Beruf, für den sie sich tatsächlich wie geschaffen fühlen, aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht ausführen können.

Allergiker: Nicht in Backstube und Co.

Geht zum Beispiel ein Mensch mit Heuschnupfen das Risiko ein, in einer Backstube zu arbeiten, kann es beim Kontakt mit Mehl und Co. zu Kreuzreaktionen kommen. Setzt man sich dieser Allergen-Flut fortwährend aus, kann sich die Allergie sogar dramatisch verschlimmern. Ähnliches gilt, wenn Pollenallergiker Berufe in der Tierpflege, Floristik, Landwirtschaft oder im Lackier- und Malgewerbe ergreifen. Als ungefährliche Berufe gelten indes vor allem Bürojobs oder auch Lehrtätigkeiten.

Auch bei anderen Allergien: Augen auf bei der Berufswahl!

Doch nicht nur Menschen mit Heuschnupfen müssen vorsichtig bei der Berufswahl sein. So lassen sich zum Beispiel auch mit Neurodermitis Berufe im Friseurbereich, Maurerhandwerk, Malergewerbe, etc. nicht ohne gesundheitliche Gefahren bewältigen.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind beispielsweise hier zu finden.

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