Wissenschaftler bestätigen erneut, dass zuviel Hygiene und Sauberkeit oftmals erst den Allergien den Weg ebnet.

Damit ist die sogenannte „Dschungeltheorie“ weiter bekräftigt worden. Diese besagt,  dass Menschen, die in der Kindheit möglichst vielen Reizstoffen ausgesetzt waren, weniger zu Allergien neigen als Menschen, die in einem penibel sauberen Umfeld großwerden. Darauf wies der bekannte Allergologe Prof. Ulrich Wahn anlässlich des Fachkongresses „Allergien – kein Kinderspiel“ der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland und der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hin.

Man nahm schon lange an, dass sich das Immunsystem besonders gut entwickelt, wenn es „herausgefordert“ wird, also regelmäßig Bakterien, Viren und Co. ausgesetzt ist. Bei den KKH-Versicherten wurde zwischen 2004 und 2007 bei jedem dritten Säugling Neurodermitis festgestellt. Parallel nahm außerdem die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Asthma um ein Drittel zu.

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