Die wohl am häufigsten anzutreffende Allergie ist die Haselnussallergie. Sie kann in den verschiedensten Altersstufen ausbrechen. Sie ist weiter verbreitet als z.B. die Erdnussallergie.

Selbst die Auswirkungen sind absolut unterschiedlich und reichen von Juckreiz im Mund und pelzigem Gefühl bis zu Erstickungsanfällen. Bei anderen Patienten kommt es zu Hautrötungen oder es bilden sich stark juckende Quaddeln.

Irritierend ist, dass diese Erscheinungsformen nach dem Genuß von Haselnüssen manchmal ganz ausbleiben. Sind Allergien auch von der gegenwärtigen Konstitution abhängig?

Andererseits genügen geringe Mengen, um eine schwere allergische Reaktion auszulösen. Das ist deshalb sehr bedenklich, da in vielen Süßigkeiten versteckt Haselnussanteile verarbeitet und oftmals nicht angegeben sind.

Meist ist die Haselnußallergie bei Patienten in Verbindung mit einer Pollenallergie gegen Haselnusspollen, Pollen der Frühjahrsblüher, Kern- und Steinobst anzutreffen. Eine Apfelallergie wird in dieser Korelation ebenfalls zu bemerken sein. Auch Erdnüsse können Allergieauslöser sein.

Die Allergene der Haselnuss sind weitestgehend hitzebeständig. Trotzdem wird berichtet, dass Haselnüsse im Kuchen vertragen werden. Je nach der Schwere der Allergie können sich manche Patienten auch diesen Genuß nicht leisten.

Die sicherste Empfehlung, den Symptomen einer Haselnussallergie zu entgehen, ist, die Haselnüsse gegen Mandeln auszutauschen oder sie gänzlich zu meiden.

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