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Tipps für Allergiker
Wurmparasiten könnten Patienten mit einer Allergie vom Typ 4 helfen. Forscher machten interessante Entdeckungen bezüglich ihrer Wirkung auf das Immunsystem.
An sich ist es keine Neuigkeit, dass man mit Würmern gegen die Allergie vorgehen kann. Zwar ist bisweilen noch nicht genau geklärt, wie sich die Tiere auf das menschliche Immunsystem auswirken, doch ist man teilweise so sehr von ihren positiven Eigenschaften überzeugt, dass Parasiten gegen Allergien – manchmal sogar in einem bereits infizierten Körper – gezüchtet und zum Verkauf angeboten werden.
Darüber hinaus steht auch die Forschung nicht still und fahndet weiterhin nach der genauen Art und Weise, wie die Wurmparasiten auf das Immunsystem einwirken. Erst kürzlich haben Erlanger Infektionsforscher entdeckt, dass die Parasiten einen positiven Einfluss auf T-Zellen haben. weiter Lesen »
Da die Gefahren der E-Zigarette noch wenig erforscht sind, sollten insbesondere Asthmatiker und Allergiker lieber die Finger von dem neuartigen Utensil lassen.
Rauchen ist und bleibt ein großes Thema unserer Gesellschaft. Ein Thema, das polarisiert und die Industrie in den letzten Jahren mehrfach dazu animiert hat, neue Erfindungen auf den Markt zu bringen. Vor ein paar Wochen sorgte zum Beispiel noch die Einführung der selbstverlöschenden Zigarette, die durch zwei bandförmige Verstärkungen im Zigarettenpapier vor Wohnungsbränden schützen soll, für Gesprächsstoff. Noch hitzigere Diskussionen löst jedoch seit einiger Zeit die so genannte E-Zigarette aus. weiter Lesen »
Wer Neurodermitis hat, leidet unter einer besonders trockenen Haut, die stark entzündungsanfällig ist. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bisweilen nicht vollständig geklärt. Kürzlich haben Forscher im Zuge einer groß angelegten Studie drei neue Gene identifiziert, die bei der Entstehung der chronischen Hautkrankheit eine Rolle spielen können.
Patienten mit Neurodermitis, welche auch als atopisches oder endogenes Ekzem bekannt ist, haben generell sehr trockene Haut und dadurch weniger Schutz vor äußeren Gefahren – immer wiederkehrende Entzündungsreaktionen mit Juckreiz (Ekzeme) sind die Folge.
Darüber hinaus ist das Krankheitsbild der Neurodermitis aber eher unterschiedlich und variiert von Alter zu Alter. Im Säuglingsalter treten beispielsweise andere Symptome als in der Kindheit auf, während Patienten im Erwachsenenalter wiederum unter anderen Beschwerden als Kinder leiden. weiter Lesen »
Wer unter einer Gräserpollenallergie leidet, darf in den kalten Jahreszeiten endlich wieder befreit durchatmen. Doch es kann auch nicht schaden, an die Zukunft zu denken und präventive Maßnahmen für die kommende Pollensaison zu ergreifen, zum Beispiel an einer Studie zu einer hochwirksamen Hyposensibilisierung teilzunehmen.
Patienten mit Heuschnupfen dürfte es freuen, dass nun vollends der kalte Herbst eingezogen ist. Endlich ist die Zeit des Pollenflugs vorbei – endlich hat auch das dadurch ausgelöste Leiden ein Ende. Zwar sorgen niedrige Tagestemperaturen und frostige Nächte für zeitweiliges Schlottern und möglicherweise auch die eine oder andere Erkältung, doch dürften derart kurzweilige Verstimmungen vielen Allergikern lieber sein als ihre sonstigen langwierigen Heuschnupfen-Qualen.
Gräserpollenallergie: Den ganzen Sommer eine Last
Niesattacken, Triefnase sowie tränende und juckende Augen zählen zu den Symptomen, die eine Gräserpollenallergie mit sich bringen kann. Anders als es zum Beispiel bei Allergien gegen bestimmte Baumpollen der Fall ist, bereitet die Gräserpollenallergie den Betroffenen quasi den ganzen Sommer über Beschwerden.
Studie zu hochwirksamer Hyposensibilisierung
Die Behandlung einer Gräserpollenallergie kann mit Hilfe von Medikamenten erfolgen. Die Durchführung einer Hyposensibilisierung, auch Spezifische Immuntherapie genannt, ist ebenfalls möglich. Da der Herbst die beste Zeit für den Beginn einer Hyposensibilisierung ist, sollten Betroffene sich jetzt Gedanken darüber machen, ob sie an dieser Form der Therapie teilnehmen möchten. In diesem Zusammenhang dürfte auch eine aktuelle Studie interessant sein, mit der die Wirksamkeit einer auf wenige Injektionen pro Jahr beschränkten, hochwirksamen Spritzentherapie bei Gräserpollenallergie überprüft werden soll. Für die bundesweit angelegte Studie, an der unter anderem das Universitäts AllergieCentrum des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden teilnimmt, werden noch Probanden gesucht. Weitere Informationen zu der Studie, wie zum Beispiel die genauen Teilnahmebedingungen, sind zum Beispiel hier zu finden.
In Sachen Lebensmittelallergie gibt es interessante Neuigkeiten zu vermelden. US-amerikanischen Forschern ist es gelungen, die Abwehr von Mäusen zu überlisten und dadurch allergische Reaktionen abzuschalten.
Anders als es zum Beispiel bei der Pollen- oder der Insektenallergie der Fall ist, lassen sich Lebensmittelallergien bislang nicht durch eine Hyposensibilisierung behandeln. Eine strikte Meidung der allergenen Nahrungsmittel ist notwendig, um allergische Reaktionen sicher ausschließen zu können. Die Karenz von Allergieauslösern ist jedoch nicht immer ganz einfach, da sich in vielen Lebensmitteln Spuren von Allergenen, wie zum Beispiel kleine Mengen von Erdnüssen, befinden können.
Lebensmittelallergie: Bislang ist Meidung die einzige Therapie
Patienten, die beispielsweise an einer Erdnussallergie leiden, müssen ihre Nahrung also akribisch auf Erdnuss-Spuren abklopfen, da bereits die Aufnahme von kleinsten Mengen des Allergens schwerwiegende allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock nach sich ziehen kann. Sie und alle anderen Lebensmittelallergiker wird es sicherlich interessieren, dass es Forschern vor kurzem gelungen ist, die Immunabwehr von allergischen Mäusen auszutricksen.
Forscher überlisten die Abwehr
US-amerikanische Forscher der Northwestern University Feinberg School of Medicine entnahmen unter anderem Mäusen mit Erdnussallergie Leukozyten und befestigten an den extrahierten Zellen die allergieauslösenden Erdnussproteine. Anschließend spritzten sie den Tieren die modifizierten weißen Blutkörperchen zurück und gaben ihnen daraufhin Erdnussextrakt zu fressen. Eine allergische Reaktion blieb nun aus. – Weitere Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden. Die vollständigen Forschungsergebnisse sind im Fachmagazin “The Journal of Immunology” nachzulesen.
Es gibt keine hypoallergenen Hunderassen. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) rät Allergikern deshalb eher davon ab, sich einen Hund zuzulegen.
Ich bin eine große Tierfreundin. Vor allem Hunde haben es mir angetan. Egal ob krummbeinige Dackel, drahtige Jack Russel Terrier oder ausgewachsene Schäferhunde, ich kann mich an der Sichtung jedweder Hunderasse erfreuen.
Leider muss ich mich jedoch damit zufrieden geben, die Tiere lediglich anzusehen – weil mir mein Allergologe einst im Zuge der Heuschnupfen-Diagnose per Pricktest auch gleich offenbart hatte, dass ich obendrein unter einer starken Tierhaarallergie gegen diverse Tierarten leide. Von der Anschaffung eines Hundes musste ich deshalb absehen. weiter Lesen »
Mit einer Erdnussallergie lebt es sich gefährlich, denn bereits Kleinstmengen des Allergens können zu schweren allergischen Reaktionen führen. Aus der Forschung gibt es nun interessante Erkenntnisse zu vermelden: Kann Soja möglicherweise vor einer Erdnussallergie schützen?
Erdnuss und Soja – zwei Hülsenfrüchte, die so manches gemein haben: Beide sind nahrhaft und beide können eine ernstzunehmende Lebensmittelallergie auslösen.
Erdnussallergie: Schon kleine Mengen können zur großen Gefahr werden
Vor allem die Erdnussallergie hat es in sich: Schon kleinste Mengen des Allergens können gefährliche allergische Reaktionen wie Schwellungen im Mund- und Rachenraum sowie einen allergischen Schock auslösen. Da Spuren von Erdnüssen oft auch in Fertigprodukten und Backwaren enthalten sind, ist es nicht immer einfach, das Allergen zu meiden. Und selbst beim Küssen müssen Erdnussallergiker gut aufpassen, was der Partner vorher gegessen hat. weiter Lesen »
Es gibt Neues zum Thema „Milchprodukte und Allergien“. So scheint fettarmer Joghurt, der während der Schwangerschaft verzehrt wird, zu einem erhöhten Allergie-Risiko beim Kind zu führen. Außerdem gibt es neue Ergebnisse in Sachen Rohmilch.
Auf der Suche nach Allergiker-News sind mir heute gleich zwei neue Artikel zum Thema „Milchprodukte und Allergien“ aufgefallen. Dabei handelt es sich aber nicht um Neues in Sachen Milchunverträglichkeit. Vielmehr dreht sich der eine Text um fettarmen Joghurt, während der andere Rohmilch thematisiert. weiter Lesen »
Handekzeme können laut einer aktuellen Studie durch einen ungesunden Lebenswandels ausgelöst werden. Vor allem Faktoren wie Stress, Übergewicht und Bewegungsmangel können sie begünstigen.
Makellose Hände sind heutzutage ein Teil des Schönheitsideals. Dementsprechend fühlen sich diejenigen, die unter Handekzemen leiden, nicht selten von der Gesellschaft ausgeschlossen.
Abgesehen vom psychischen Leid sind Ekzeme an den Händen, die unter anderem mit schmerzhaften Bläschen, brennenden Rissen und quälendem Juckreiz einhergehen, aber auch eine körperliche Tortur.
Handekzeme: Diese Faktoren können sie auslösen
Die Auslöser von Handekzemen sind vielfältig. Wer seine Hände z.B. oft mit Wasser wäscht und sie zusätzlich reizenden Stoffen wie etwa aggressiven Chemikalien aussetzt, schädigt die natürliche Barrierefunktion der Haut und erhöht die Gefahr, an einem Handekzem zu erkranken. Kommen die Hände häufig mit allergenen Substanzen (wie Duftstoffen, Konservierungsmitteln, Nickel, etc.) in Berührung, kann sich ein allergisches Kontaktekzem an den Händen ausbilden.
Studie: Ungesunder Lebenswandel kann Handekzeme begünstigen
Eine aktuelle Studie aus Stockholm hat ans Licht gebracht, dass überdies hinaus auch der Lebensstil die Entstehung von Handekzemen beeinflussen kann. Hierzu werteten die teilnehmenden Forscher die Angaben von 27.800 Bewohnern Stockholms aus und fanden heraus, dass innerhalb von einem Jahr acht Prozent der Teilnehmer an einem Handekzem erkrankt waren.
Bei der Erhebung fiel auf, dass Menschen mit einem eher ungesunden Lebenswandel besonders häufig an den Ekzemen erkrankt waren: Teilnehmer, die unter Stress litten, waren um fast 33 Prozent häufiger von Handekzemen betroffen als ihre entspannten Zeitgenossen. Studienteilnehmer mit adipösem Übergewicht waren um 20 Prozent öfter an Handekzemen erkrankt als schlanke. Teilnehmer, die sportlich aktiv gewesen waren, wiesen hingegen um 22 Prozent seltener Ekzeme auf, als diejenigen die sich offenbar vor Bewegung gedrückt hatten. – Detailliertere Informationen zu der Studie sind zum Beispiel hier zu finden.
Wer Neurodermitis hat, kann derzeit nicht auf die Heilung seiner Krankheit hoffen. Unterschiedliche Behandlungsmethoden sind zwar in der Lage, die chronisch-entzündliche Hauterkrankung zu lindern, die Wirkung währt jedoch nur kurzfristig. Wie es aussieht, könnte die Durchführung einer Blaulichttherapie hingegen einen langfristigen Wirkerfolg herbeiführen.
Bei Neurodermitis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft und eine empfindlich trockene Haut mit sich bringt, die zu Rissen, Entzündungen und Juckreiz neigt. Die Krankheit, welche auch als atopisches Ekzem bekannt ist, kann bislang nicht geheilt, aber mit Hilfe verschiedener Behandlungsoptionen gelindert werden.
Therapieansätze wie die Gabe von Kortison oder die Bestrahlung mit UV-Licht bringen zwar einen spürbaren Erfolg, wirken in der Regel aber nur kurzfristig. Darüber hinaus bergen diese Behandlungen die Gefahr von gefährlichen Nebenwirkungen. weiter Lesen »