Eine Sperma-Allergie tritt selten auf, ist aber nichtsdestotrotz äußerst einschränkend. Denn wenn ihn sein eigenes Sperma krank macht, kann einem Mann die Lust auf sexuelle Aktivität ganz schnell vergehen.

Die selten auftretende Sperma-Allergie ist uns hier auf Allergiewelle.de schon einmal untergekommen, damals allerdings vor allem aus Sicht von betroffenen Frauen, die allergisch auf den eigenen Mann reagierten.

Sperma-Allergie – Nicht nur für Frauen ein Problem

Doch auch der Mann selbst kann – höchstwahrscheinlich – eine Allergie auf sein eigenes Sperma ausbilden. Die allergische Reaktion äußert sich nach dem Orgasmus durch Symptome, die an eine Grippe erinnern. Es können zum Beispiel Beschwerden wie eine laufende Nase, Kopfschmerzen, ein fiebriges Empfinden, Schlappheit und Müdigkeit auftreten.

Bisher war man davon ausgegangen, dass die Symptome auf ein psychisches Problem zurückzuführen seien. Zwei niederländische Forscher der Universität Utrecht sind nach der Untersuchung von insgesamt 45 Patienten vor kurzem aber zu dem Schluss gekommen, dass es sich eher um eine Autoimmunkrankheit handeln könnte. Unter anderem haben positive Pricktest-Resultate die Wissenschaftler zu dieser Annahme geführt.

Wenn das eigene Sperma krank macht: Eine Therapie ist möglich

Da die Reaktion erst nach dem Samenerguss auftritt, hatte man dem Krankheitsbild – das in der Vergangenheit nur selten in den Fokus der Forschung gerückt war – bereits zu einem früheren Zeitpunkt den Namen „Postorgasmic Illness Syndrome“ (POIS) gegeben.

Wie es aussieht, lässt sich eine Allergie auf das eigene Sperma mit Hilfe einer mehr oder minder langwierigen Hyposensibilisierung therapieren.

Weitere Informationen zu dem Thema „Sperma-Allergie“ sind zum Beispiel hier zu finden.

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