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Tipps für Allergiker
Soll man sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen – ja oder nein? Ich als Allergikerin bin mir nach wie vor extrem unschlüssig.
Neulich schlug mir noch der Nebel auf die Bronchien. Nun schlägt mir die Diskussion um die Schweinegrippe bzw. um die dazugehörige Impfaktion aufs Gemüt.
Keine Sorge – ich bin nicht infiziert! Allerdings: Geimpft bin ich auch nicht.
Ganz recht, trotz der regelmäßig auf uns eindröhnenden Medien-Warnungen vor dem H1N1-Erreger konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, meinen Body zum Doc zu schleifen und den einen wichtigen Pieks einzufordern.
Warum nicht? Ganz einfach: Ich traue mich nicht!
Nicht nur, dass ich sowieso seit jeher eine tief sitzende Aversion gegen Injektionsnadeln habe, nein, in diesem Fall hält mich insbesondere die Angst vor eventuellen Nebenwirkungen von einem Gang zum Onkel Doktor ab.
Denn ehrlich gesagt kann ich als Allergikerin kaum abschätzen, was mir im Zuge einer Schweinegrippe-Impfung passieren könnte.
In den Medien streiten sich die Fachleute zwar in schöner Regelmäßigkeit darüber, ob man statt zu einem Impfstoff mit Adjuvans (Wirkverstärker) nicht eher zu einem ohne wechseln sollte – mir als Mensch mit Heuschnupfen, Lebensmittelallergie, Kontaktallergie, etc. sagen derlei Debatten aber leider nicht, ob eine Injektion mit dem Wirkstoff unter Umständen gefährlich sein kann.
Immerhin konnte ich bisher herausfinden, dass viele der gegenwärtig verwendeten Impfstoffe auf ‚Hühnerei-Basis’ produziert werden. Allergiker sollten also vorsichtig sein, denn schließlich steht Ei auf der Liste der Allergieauslöser.
Außerdem scheint in den hierzulande verfügbaren Impfstoffen gegen die Schweinegrippe Thimerfonat vorzukommen – was Quecksilber enthält. Darüber hinaus habe ich gehört, dass auch das Konservierungsmittel Thiomersal für manche Allergiker problematisch sein kann.
Was kann denn eigentlich in Folge einer Impfung passieren? Nun, bislang liest man „nur“ von ‚gewöhnlichen Nebenwirkungen’ wie Schwellungen und Schmerzen rundum die Einstichstelle, Kopfschmerzen, Unwohlsein, etc. Wie aber beispielsweise hier nachzulesen ist, soll es etwa in Schweden auffällig viele anaphylaktische Reaktionen auf die Impfung gegeben haben.
Für mich persönlich bedeutet das: Erstmal abwarten.
Tags: Allergene
2 Kommentare zu “Schweinegrippe-Impfung: Ja oder Nein?”
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November 9th, 2009 at 09:58
Nach den Impffolgen habe ich schon erfolgreich gesucht. 37x gab es einen anaphylaktischen Schock der bei der H1N1 auch noch Tage später auftreten könnte. 5 Tote weil die Hilfe zu spät kam.
Was viel mehr stört ist der Bogen den man unterschrieben abgeben muss. Darauf spricht man alle Verantwortlichen von der Haftung frei. Wird man durch die H1N1 Impfung also berufsunfähig so kann niemand in die Pflicht genommen werden. Beim ersten Golfkrieg gab es bereits einen Impfskandal, bei dem allerdings der Staat die Frührenten für die gelähmten Soldaten übernahm. Bei H1N1 wird niemand zahlen.
November 11th, 2009 at 22:47
Hallo Eric,
herzlichen Dank für Deine vielen Zeilen!
Ich sehe schon, das Thema ist es wert, mal etwas intensiver recherchiert zu werden.
Viele Grüße
Nadine