Wer eine Nickelallergie hat, sollte das Metall unbedingt meiden. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn Nickel lauert vielfach dort, wo man es eigentlich gar nicht vermutet, auch im Berufsleben. Laut einer Studie kann mit einer Nickelallergie sogar die Arbeit im Büro zu einem Problem werden.

Nickel gilt als häufigster Auslöser von Kontaktallergien. Kommen Allergiker mit dem unter anderem als Legierung verwendeten Metall in Berührung, machen sich auf ihrer Haut Symptome wie Rötungen, Quaddeln und Juckreiz breit.

Nickelallergie: Im Alltag schwer zu umgehen

Da Nickel präsent in allen Lebensbereichen ist, kann es für Allergiker mitunter schwierig sein, die Auslöser der Kontaktallergie zu identifizieren und zu umgehen. Denn neben relativ bekannten ‚Gefahrenquellen‘ wie Modeschmuck, Hosenknöpfen und Reißverschlüssen, können auch vermeintlich harmlose Alltagsgegenstände wie zum Beispiel Türgriffe, Brillen, Zahnkronen, Essbestecke, Kosmetikartikel, Handys und sogar Lebensmittel nickelhaltig sein.

Studie: Nickel auch im Büro ein Problem

Im Berufsleben wird die Nickelallergie vor allem dann zu einem Problem, wenn sie sich erst nach der Wahl eines Berufs bemerkbar macht, in dem man gezwungenermaßen mit dem Allergen umgehen muss. Allerdings ist von vornherein gar nicht immer klar ersichtlich, in welchem Beruf man mit allergieauslösenden Mengen von Nickel in Berührung kommt. Interessantes zu diesem Thema hat nun eine Studie zutage gebracht:
Wissenschaftler der Universität von Sheffield haben untersucht, welche Berufsgruppen den höchsten Nickelkonzentrationen ausgesetzt sind. Demnach sind die Hände von Galvaniseuren am Stärksten mit Nickel belastet. Ansonsten weist vor allem die Haut von Kassierern, Verkäufern und Gastronomen (anscheinend also Arbeitnehmern, die wiederholt mit Münzgeld in Kontakt kommen) problematisch hohe Nickelkonzentrationen über dem Schwellenwert von 0,035 µg / cm2 auf. Recht überraschend ist, dass auch die Hände von Büroangestellten eine hohe Nickelkonzentration über dem Schwellenwert aufwiesen. Zahnarzthelfer und Pflegekräfte sind gemäß der Studie einer Nickelkonzentration ausgesetzt, die sich gerade noch im Schwellenwert befindet. – Wie genau die Wissenschaftler zu ihren Ergebnissen kamen und was sie im Einzelnen herausfanden, kann man zum Beispiel hier nachlesen.

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