Im Winter fällt die Esche insbesondere mit ihren schwarzen Winterknospen auf. Und im Sommer strapazieren ihre Pollen die Nasen der Allergiker.

Ein Blick auf den Pollenflugkalender bringt es ans Licht: Manche Bäume – wie etwa die Erle oder die Pappel – ‚beglücken’ uns Allergiker bereits mit ihrem Blütenstaub.
Da auch die Eschen langsam wach werden, kann ein kurzer Blick auf diese Pflanzengattung ebenfalls nicht schaden:

Bei den Eschen (Fraxinus) handelt es sich meist um Laub abwerfende Bäume, manchmal auch um Sträucher. Sie zählen zur Familie der Ölbaumgewächse und sind insbesondere auf der Nordhalbkugel mit insgesamt etwa 65 verschiedenen Arten vertreten.

In europäischen Gefilden sind die Manna-Esche, die Schmalblättrige Esche und die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) vertreten. Die Gemeine Esche, die Wuchshöhen bis zu 40 m und ein Lebensalter von bis zu 300 Jahren erreichen kann, wurde 2001 zum Baum des Jahres gewählt – mehr dazu kann zum Beispiel hier nachgelesen werden.

Die Esche trägt auffällige schwarze Winterknospen, die sich bereits im Sommer des Vorjahrs entwickeln. Ihre Blüten sind – allerdings mit Ausnahmen – zweigeschlechtlich, die Befruchtung erfolgt meist über Windbestäubung. Es bilden sich Nussfrüchte aus.

Das Holz der Esche ist generell zäh, fest und elastisch, bei Witterung allerdings nicht sehr beständig. Es findet unter anderem als Klangholz für Musikinstrumente Verwendung.

Der Pollenflug der Esche kann sich von Februar bis Juni erstrecken. Außerdem sind Kreuzallergien möglich, zum Beispiel mit den Pollen der Birke und dem Blütenstaub von anderen Ölbaumgewächsen wie Flieder, Liguster, Forsythie und Olivenbäumen.

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