Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Vorsorge

7. März 2010
Autor: Nadine

Untersuchungen haben ergeben, dass Bauernkinder weitaus seltener an Allergien leiden als die Nachkommen von Stadtmenschen. Dies ist möglicherweise auf Mikroben in der Luft zurückzuführen.

Landluft © NadineDer Blick auf den Pollenflugkalender bereitet schon jetzt vielen Allergikern das pure Grausen bzw. animiert sie frühzeitig, ein schützendes Pollenschutzgitter zu installieren. Denn bald geht es so richtig los – dann wird der Heuschnupfen wieder vielen Menschen kräftig zu schaffen machen. Zumindest denen, die in der Stadt wohnen.

Denn wie Studien ergeben haben, sind Menschen aus Städten häufiger von Allergien betroffen.

Auf dem Land Lebende, vor allem Bauernleute, werden hingegen seltener von immunologischen Beschwerden wie Heuschnupfen heimgesucht.

Das Phänomen beginnt bereits im Mutterleib und führt sich über das Dasein als Kind in mikrobenreichen Umgebungen wie Kuhstalldreck und Co. bis ins Erwachsenenalter fort: Tatsächlich scheint es beispielsweise ratsam zu sein, als werdende Mutter auf einem Bauernhof zu wohnen, ebenso wie das frühe Zusammensein mit Tieren und der Verzehr von unpasteurisierter Milch das spätere Allergierisiko senken können soll.

Anders als es in der Stadt der Fall ist, zirkuliert in der Luft auf dem Land eine besondere Vielfalt an unterschiedlichen Umweltmikroben wie etwa Lactobacillus lactis und Acinetobacter lwoffii. Diese Mikroorganismen helfen anscheinend dabei, das menschliche Immunsystem von frühauf zu stärken und abzustumpfen.

Forscher haben sich dem Phänomen bereits angenommen und erkunden, ob man es sich für die Behandlung von Allergien zunutze machen kann.

Weitere Details zu diesem Thema sind zum Beispiel hier nachzulesen.


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26. Februar 2010
Autor: Nadine

Die Leitlinien zur Allergieprävention sind überarbeitet worden und weisen in einigen Punkten Veränderungen der bisher gültigen Empfehlungen auf.

Allergievorsorge © flickr.com / adobemac

Als ich heute wieder einmal auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Allergie durch die Weiten des Internets surfte, blieb ich voller Interesse hier kleben. Denn auf dieser Seite wird nicht nur darüber berichtet, dass in Norddeutschland fast jedes fünfte Kind unter einer Allergie leidet, sondern auch davon, dass veränderte Leitlinien zum Thema Allergieprävention erschienen sind. weiter Lesen »


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17. Februar 2010
Autor: Nadine

Eigentlich war meine Haut während der letzten Tage fast beschwerdefrei – bis ich auf die kühne Idee kam, mein Auto von einer Riesenhaube Schnee und Eis zu befreien. Ein Fall für mein Allergie-Tagebuch.

Frost © flickr.com / ArenamontanusGanz ehrlich: So langsam aber sicher hängt mir der Winter zum Hals raus!

Natürlich hatte die weiße Schneedecke ein paar Tage lang etwas Romantisches (auch wenn der sich meist hinzugesellende Dauerfrost von Anfang an meine Lunge und Haut malträtiert und mir das eine oder andere ‚Kälteekzem’ beschert hatte).
Aber jetzt ist wirklich mal Schluss. Ich wünsche mir nun endlich einen moderaten, schönen Frühling herbei, auch wenn das für uns von Heuschnupfen Geplagte bedeutet, dass wir dann wieder des Öfteren auf den Pollenflugkalender schauen müssen.

Warum ich gerade heute so erzürnt bin? weiter Lesen »


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10. Februar 2010
Autor: Nadine

… gestaltet sich für so empfindliche Früchtchen wie mich meistens recht schwierig. – Grund genug für einen Eintrag in mein Allergie-Tagebuch!

Haut © flickr.com / Katie TegtmeyerNeulich kam mir der Gedanke, dass es mal langsam an der Zeit wäre, einen frischen Artikel zum Thema Pollenflugkalender zu schreiben – und dann sah ich aus dem Fenster, entdeckte die neue Schnee- und Eiswüste und verwarf die zuvor angedachte Idee (erst einmal!) wieder.

Denn das aktuelle Wetter mit seinem Dauerfrost und Schnee ist Grund genug für mich, noch einmal einen Blick auf das Thema Hautpflege im Winter zu werfen.

Auf meine recht empfindliche, zum Ausschlag neigende Haut hatte ich bereits hingewiesen, auch neulich, als mir mein Deo mehr Leid als Freud einbrachte. Diesbezüglich will ich aber gar nicht unbedingt behaupten, dass immer eine Duftstoff-Allergie Schuld ist. Nein, meine Haut ist generell einfach ziemlich sensibel, manchmal weniger, manchmal mehr – im Moment habe ich beispielsweise (nach längerer Ruhepause) wieder Probleme mit juckenden Ausschlägen. weiter Lesen »


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5. Februar 2010
Autor: Nadine

Nicht nur Produkte aus dem Bereich Babynahrung, sondern auch Kosmetika und Körperpflegeartikel werden oft als „hypoallergen“ ausgewiesen. Was steckt aber genau hinter dieser Kennzeichnung?

Kosmetika © flickr.com / Akira OhgakiAls Allergiker werden wir manchmal mit recht schwer verständlichen bzw. irreführenden Begriffen konfrontiert. Vor einiger Zeit hatte ich mir zum Beispiel das Wort „Karenz“ etwas näher angesehen. Heute möchte ich die Kennzeichnung „hypoallergen“ ein wenig genauer betrachten, da diese dem Konsumenten beispielsweise nicht nur auf Babynahrung, sondern auch auf so manchem Kosmetik- und Körperpflegeartikel - wie mir scheint: immer häufiger - begegnet.

Der Begriff „hypoallergen“ setzt sich, wenn ich es richtig verstanden habe, aus der altgriechischen Vorsilbe „hypo“ und dem aus dem Altgriechischen bzw. Griechischen stammenden Wort „allergen“ zusammen und lässt sich insgesamt mit „wenig allergieerzeugend“ übersetzen.

Ich als Verbraucher gehe dementsprechend also erstmal davon aus, dass ich mit einem Produkt, das als „hypoallergen“ gekennzeichnet wurde, besonders gut verträgliche Ware vor mir habe, bei deren Nutzung ich vor Allergien weitgehend gefeit bin. weiter Lesen »


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24. Januar 2010
Autor: Nadine

Wer den hierzulande überwinternden Vögeln in der kalten Jahreszeit etwas Gutes in Gestalt von Futter tun will, sollte dafür sorgen, dass sich an den Fütterungsplätzen keine Ambrosia-Pflanzen breitmachen können.

Meise © flickr.com / OliBacDie Ambrosia haben wir auf Allergiewelle.de bereits an mehreren Stellen als besonders hartnäckiges Kraut mit enorm aggressiven Allergenen kennengelernt. Hierbei sind wir auch schon mit der Problematik bekannt geworden, dass Ambrosia im Vogelfutter vorkommen kann – ein Thema, was gerade jetzt im Moment wieder aktuell ist.

So wird beispielsweise hier auf den Webseiten des Brandenburger Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) zur Vorsicht bei der Verwendung von Vogelfutter aufgerufen.

Zwar werde für Vogelfutter im Vergleich zur Kost für daheim gehaltene Tiere verhältnismäßig wenig Geld ausgegeben, jedoch würden Meisenknödel, Saaten und Co. dafür auch stets die Gefahr bergen, dass sich darin Samen der hochallergenen Ambrosia, die auch als Traubenkraut bekannt ist, verstecken. weiter Lesen »


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20. Januar 2010
Autor: Nadine

Lange Zeit hatte mir die „Schweinegrippe“ Kopfzerbrechen bereitet. Doch dann fing die schöne Vorweihnachtszeit an und meine Sorgen um den H1N1-Erreger verschwanden. Neues Jahr – neue Grippeangst?

Influenza-Mundschutz © flickr.com / SarihuellaDie „Schweinegrippe“ – durch den Weihnachtstrubel hatte ich sie ganz vergessen!

Dabei hatte ich mir zuvor, im Sommer und im Herbst, immer wieder Gedanken um den H1N1-Erreger gemacht und darüber gebrütet, ob eine Schweinegrippe-Impfung aufgrund meiner diversen Allergien das Richtige für mich sei oder nicht.

Letzten Endes war ich derart zwiegespalten, dass ich von einer Impfung absah und die Dinge auf mich zukommen ließ. Und ich hatte Glück und wurde dieses Jahr von keiner Influenza heimgesucht, weder von der ‚gewöhnlichen’ noch von der, die als „Schweinegrippe“ bekannt ist.

Generell blieb hierzulande die befürchtete schwer verlaufende Masseninfektion aus. Mittlerweile berichten die Medien auch längst nicht mehr im Minutentakt über die Grippe und ihre Gefahren bzw. über den Impfstoff und dessen Risiken.

Dennoch ist die Krankheit nach wie vor ‚da’. weiter Lesen »


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30. Dezember 2009
Autor: Nadine

Das Jahr geht mit einem Knall zu Ende. Mit einem? Na ja, eigentlich gleich mit einigen. Mit einigen vielen. Mit etlichen! Leider schmerzen all die Böller nicht nur in den Ohren, sondern können auch die Atemwege reizen.

Feuerwerk © flickr.com / majorvolsMorgen ist es soweit – dann ist Silvester!

Unglaublich, wie schnell das Jahr vorüberging. Mir selbst ist es diesmal besonders kurz vorgekommen.
Aber ehrlich gesagt: Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit an mir vorbeizufliegen. Ein merkwürdiges Phänomen.

Jedenfalls: Morgen ist Silvester, was in der Regel auch jede Menge Knabberei, Sektgenuss und Feuerwerk bedeutet.

Und für uns Allergiker heißt es einmal mehr vorsichtig zu sein, denn zum Jahreswechsel sind die Gefahren mal wieder gehäuft anzutreffen: weiter Lesen »


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13. Dezember 2009
Autor: Nadine

Bei Menschen die an einer Nickelallergie leiden und eine Brille tragen, tritt an den Auflagestellen des Gestells oft ein Ekzem auf. Betroffene sollten deshalb bei der Wahl ihrer Brille Vorsicht walten lassen.

Brille © flickr.com / Mr. T in DC

Leidet man an einer Nickelallergie, reagiert man auf den Hautkontakt mit nickelhaltigen Schmuckstücken, Uhren, Jeansknöpfen, Türgriffen äußerst sensibel – ein schmerzhafter, juckender Ausschlag kann die Folge sein.

Was den Betroffenen manchmal aber gar nicht richtig bewusst ist: Auch die eigene Brille kann beim Vorliegen der Kontaktallergie ein allergisches Kontaktekzem auslösen. Oder genauer gesagt: Der Nickel in ihrem Gestell.

Wie beispielsweise hier zu erfahren ist, leiden circa 2 % aller Brillenträger an einem so genannten “Brillen-Ekzem”, das meistens auf eine Sensibilisierung gegen den in Metallgestellen enthaltenen Nickel zurückzuführen ist. Bei den Betroffenen tritt insbesondere an den Auflagestellen der Brille ein schmerzhafter Ausschlag auf. Auch im Bereich der Augenlider kann es zu Hautreizungen kommen.

Eigentlich dürften diese Probleme gar nicht auftreten, da gesetzlich vorgeschrieben wird, dass Bügel, Nasensteg und Nasenauflage von Metallgestellen aus nichtallergenen Materialien gefertigt sein müssen. Da aber selbst diese häufig nicht nickelfrei sind, sollten Allergiker darauf achten, dass ihre Brillen an den Auflagestellen speziell ummantelt oder beschichtet sind.

Alternativ können Brillengestelle aus Holz, Horn oder Kunststoff mit nickelfreien Scharnieren getragen werden. Allerdings - wie z.B. zusätzlich auch hier nachzulesen ist - können Kunststoffgestelle, die Beimengungen wie Farbstoffe, Weichmacher oder Antioxidantien enthalten, wiederum Allergien auslösen. Die Nasen- und Bügelauflagen sollten deshalb mit Silikon überzogen sein.


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25. November 2009
Autor: Nadine

Wer an einer Laktoseintoleranz leidet und den damit verbundenen Verdauungsproblemen aus dem Weg gehen will, muss normale Milch und andere milchzuckerhaltige Lebensmittel meiden. Eine Alternative stellt laktosefreie Milch dar.

Milch © flickr.com / Peter HellbergMenschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker nicht richtig verdauen, da bei ihnen das hierzu notwendige Verdauungsenzym Laktase nur vermindert produziert wird oder sogar gänzlich fehlt.

Liegt eine Laktoseintoleranz vor, sollte also der Verzehr von normaler Kuhmilch und anderen milchzuckerhaltigen Lebensmitteln vermieden werden. Wer Milch aber trotzdem nicht vom Speiseplan verbannen will (beispielsweise auch deshalb, weil sie ein wichtiger Kalziumlieferant ist), kann alternativ laktosefreie Milch konsumieren.

Bei laktosefreier Milch handelt es ebenfalls um Kuhmilch. In einem speziellen Aufbereitungsverfahren wird diese allerdings annähernd laktosefrei gemacht. Was dabei geschieht, ist in etwa wie folgt zusammenzufassen:

Noch in der Milch werden die darin befindlichen Laktose-Moleküle mittels von außen zugeführter Laktase-Enzyme aufgespalten und in ihre Einzelkomponenten Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) zerlegt. Der schwer verdauliche Zweifachzucker Laktose wird also größtenteils in die beiden besser verträglichen Einfachzucker ‚zerbrochen’.
Lediglich eine sehr geringe Restmenge von Laktose verbleibt in der Milch – in der Regel wird diese auch von Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit problemlos vertragen.

Glukose und Galaktose besitzen mehr Süßkraft als Laktose. Deshalb schmeckt laktosefreie Milch süßer als gewöhnliche Milch.
Ansonsten verändert sich aber nichts an den Inhaltsstoffen des flüssigen Lebensmittels. Das bedeutet unter anderem, dass laktosefreie Milch genauso wie gewöhnliche Kuhmilch nicht von Menschen mit Milcheiweißallergie konsumiert werden darf.


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