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Die Pappel könnte Allergikern bald zur Last fallen. Die Pflanze ist fernab des Pollenkalenders nicht nur wegen ihrer auffälligen, schmalen Wuchsform, sondern auch aufgrund ihres vielseitig verwendbaren Holzes bekannt.
Auch wenn der Winter derzeit noch einmal schneegewaltig an die Türe klopft, haftet mein Blick schon lauernd auf dem Pollenflugkalender, nach welchem wir in absehbarer Zeit wieder Probleme mit so manchen Baumpollen bekommen werden. Nachdem ich kürzlich einen kleinen Überblick zur Erle präsentiert habe, möchte ich heute ein paar Worte über die Pappel verlieren:
Von der Pappel (Populus) existieren etwa 40 verschiedene Arten, die sich über die Nordhalbkugel erstrecken und meist an Flussläufen und in Wäldern zu finden sind. In Mitteleuropa sind die Schwarz-Pappel, die Silber-Pappel und die Zitter-Pappel beheimatet.
Pappeln stammen aus der Familie der Weidengewächse und treten meist als sommergrüne Bäume mit relativ dicker Borke auf. Sie bilden einen geraden Stamm aus, wachsen sehr schnell, können Wuchshöhen bis zu 40 Metern erreichen und bis zu 400 Jahre alt werden. Charakteristisch ist ihre hohe, schmale Form.
Ferner sind Pappeln zweihäusig, was typisch für Weidengewächse ist, d.h. sie bilden männliche und weibliche Pflanzen aus. Hängende Kätzchen stellen die Blütenstände dar. Eine kapselartige Frucht trägt die flauschigen Flugsamen, die vom Wind verbreitet werden.
Pappeln weisen weiches Holz mit einem hohen Zelluloseanteil auf, lassen sich einfach vermehren und werden gerne als Nutzholz, Brennstoff, Tiereinstreu, Schutzbepflanzung und zur Landschaftspflege verwendet. Napoléon war von den Pflanzen derart begeistert, dass er seinerzeit ganze Straßen damit bepflanzen ließ. Darüber hinaus werden Pappeln - wie zum Beispiel hier näher ausgeführt wird - auch als Heilpflanzen genutzt.
Die Blütezeit der Pappeln lässt sich grob von Februar bis April eingrenzen. Wer auf Pappelpollen allergisch reagiert, kann auch eine Kreuzallergie auf Weiden ausbilden.
Draußen tut sich was! Und ich meine gewiss nicht den hektisch brausenden Autoverkehr. Nein, vielmehr scheint es, als ob der Frühling auf der Matte stünde – eine Beobachtung für mein Allergie-Tagebuch.
Warme Strahlen durchfluten die noch kahlen Wälder, deren Schatten sich auf sonnengeküsster Straße spiegeln.
Wirklich, ich staunte nicht schlecht, als ich heute - völlig nichtsahnend bzw. eher auf Verhangenheit spekulierend - aus dem Fenster blickte und mir ein geradezu strahlender Sonnenschein entgegenlachte. Und natürlich folgte sofort etwas für mich ganz Typisches: Ich musste niesen. Warum auch immer. Vielleicht war einfach nur der photische Niesreflex dafür verantwortlich. Möglicherweise hatten sich aber auch schon ein paar Pollen durch den Fensterspalt gezwängt und mein empfindliches Näschen gereizt. weiter Lesen »
Die Erle ist einer jener Bäume, die bei Pollenallergikern schon besonders früh im Jahr empfindliche Probleme verursachen können. Außerdem ist das Gewächs, von dem zahlreiche verschiedene Arten existieren, zum Beispiel auch ein beliebter Lieferant von Nutzholz.
Der Pollenflugkalender 2010 hat es ans Licht gebracht: Die Erle kann Pollenallergikern - neben der Hasel und der Birke - schon jetzt ganz schön lästig werden. Grund genug, sich den Laubbaum einmal etwas näher anzusehen:
Die Erle (Alnus) stammt aus der Familie der Birkengewächse und ist auf der Nordhalbkugel mit circa 35 verschiedenen Arten vertreten, von denen in Mitteleuropa die Grün-, Grau- und Schwarzerle angesiedelt sind.
An der Erle, die bis zu 20 Meter hoch werden kann, wachsen in Kätzchen die Blütenstände beider Geschlechter heran. Jedes Kätzchen enthält dabei im Normalfall nur Blüten von einem Geschlecht, die männlichen sind deutlich größer als die weiblichen. Ungewöhnlich für einen Laubbaum: Während der Reife werden die weiblichen Kätzchen so holzig, dass sie verzapfen und später kleine Nussfrüchte ausbilden.
Manche Erlenarten wie etwa die Schwarz-Erle entwickeln rissige Borken. Anders verhält es sich zum Beispiel mit der Grau-Erle, die borkenfrei bleibt.
Das in Wasser beständige Holz der Erle findet vielfache Verwendung, beispielsweise als Brennholz oder bei der Herstellung von Platten sowie als Blindholz und Edelholz-Imitat für Möbel.
Die Erle kann Pollenallergikern von Januar bis Mai lästig werden. Kreuzallergien können zum Beispiel mit anderen Frühblühern wie der Birke und der Hasel sowie auch mit Lebensmitteln wie etwa Haselnüssen, Äpfeln, Birnen, Kirschen, etc. bestehen.
Kaum lächeln die ersten kleinen Sonnenstrahlen vom Himmel herab, geht es bei mir auch schon mit der nervtötenden Nieserei los. – Ein neuer Fall für mein Allergie-Tagebuch.
Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich noch darüber berichtet, wie ich eine Stunde schmerzhaftes Eiskratzen - unter der kaum abwendbaren Gefahr in meterhohe Schneehügel einzusinken - hinter mich bringen musste.
Und heute - na sowas! - lachte mir die Sonne plötzlich derartig kräftig entgegen, dass es sich schon fast wie im Frühling anfühlte.
Pünktlich meldete sich - natürlich - auch meine Nase und sandte die ersten kraftvollen Nieser in die Welt hinaus. Wie mir scheint, sollte ich den neuen Pollenflugkalender von nun an ruhig mal etwas genauer im Blick behalten und rechtzeitig, spätestens vor dem Losfliegen der mich besonders heftig reizenden Pollengruppe, mit meinem Stamm-Antihistaminikum gegenhalten.
Ob es heute wohl schon die Birke war, die mich derart stark in der Nase kitzelte? Schon möglich. Denn laut Pollenflugkalender scheint sie langsam aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. – Auch wenn es zum Beispiel hier ein wenig anders nachzulesen ist. Gemäß den dort erwähnten Forschern werden uns die Pollen wohl erst ab März peinigen – dann aber, wie es scheint, besonders kräftig.
Na, das sind ja tolle Aussichten für sensible Näschen…
Jedes Jahr aufs Neue - spätestens dann, wenn die Natur erwacht und ihren Staub abwirft - erweist er sich für Menschen mit Heuschnupfen als enorm wichtig und hilfreich: Der aktuelle Pollenflugkalender.
Auch wenn es draußen im Moment noch recht winterlich und frostig ist, sollte der Pollenflug nicht komplett außer Acht gelassen werden.
Denn bereits jetzt sind ein paar Pollen - wie etwa die der Hasel und der Erle - unterwegs. Und auch der Blütenstaub der Birke wird Pollenallergikern schon bald wieder sehr stark zusetzen. Denn die Forschung kündigte schon vor ein paar Wochen an, dass in diesem Jahr ein besonders kräftiger Birkenpollenflug äußerst wahrscheinlich ist.
Gegen Ostern wird es darüber hinaus aufgrund von erhöhten Feinstaubwerten zu einer weiteren starken Belastung für die Atemwege von Allergikern und Asthmatikern kommen. Schuld sind die traditionellen Osterfeuer sowie die Hinterlassenschaften von Silvester.
Wer wissen möchte, wann die verschiedenen Pollen in Deutschland unterwegs sind, erhält zum Beispiel mit dem gesamtdeutschen Pollenflugkalender der „Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst“ einen Überblick – der Pollenkalender ist hier einzusehen. Auf derselben Seite, unten, sind außerdem auch noch unterschiedliche Pollenflugkalender für die einzelnen Regionen Deutschlands zu finden.
Tagesgenaue Informationen zum Pollenflug liefert beispielsweise die Seite vom „Deutschen Wetterdienst“ (DWD) – hier kann die aktuelle Vorhersage für einzelne Pollen entweder tabellarisch oder grafisch abgerufen werden.
Laut Allergie-Experten, die sich auf wissenschaftliche Langzeitmessungen berufen, wird Birkenpollenallergikern in diesem Sommer aller Voraussicht nach ein besonders ausgeprägter Pollenflug der Birke zu schaffen machen.
So schnell kann’s gehen: Noch vor kurzem habe ich mich darüber gefreut, dass die Kälte uns Allergikern zumindest eine Zeitlang dienlich sein wird. Und was muss ich heute plötzlich, unter anderem hier, während meines wohlgemut begonnenen Streifzugs durch das Internet erfahren? Kurz und schmerzvoll:
Die Birke wird uns aller Voraussicht nach in diesem Sommer besonders stark peinigen!
Dieser Horror für Birkenpollenallergiker wird von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin vorhergesagt. Die ECARF beruft sich dabei auf die Messungen des Deutschen Polleninformationsdienstes (PID), die allen Anscheins nach über mehrere Jahre getätigt worden sind.
Wie es aussieht, muss man fortan wohl in jedem geraden Jahr mit einem besonders starken Pollenflug der Birke, die von Ende März bis Ende Mai ‚aktiv’ ist, rechnen.
Außerdem soll man schon jetzt ein wenig Vorsorge betreiben: Professor Karl-Christian Bergmann vom PID rät den betroffenen Personen, sich mit Antihistaminika auszurüsten bzw. den Blick auch langfristig in die Zukunft zu richten und möglicherweise eine Desensibilisierung oder eine Kurzzeit-Immuntherapie - eine der neuen Therapieformen - in Erwägung zu ziehen.
Oh je, das sind ja tolle Aussichten! Ich bin gespannt, ob uns noch weitere derartige Meldungen ereilen werden…
Auch wenn die herbe Kälte viele von uns ordentlich frösteln lässt, mag sie doch ihren Nutzen haben. Denn schließlich hält sie uns die ungeliebten Pollen etwas länger vom Leib.
Eis, Schnee, Frost und überhaupt alles, was irgendwie mit dem kalten Winterwetter zu tun hatte, setzte mir in dieser Saison besonders arg zu und bescherte mir (unter anderem) nicht nur mysteriöse Pusteln, sondern auch ein fieses Kälteekzem.
Zwar hat sich mein Körper mittlerweile an die frostigen Zeiten bzw. das nun etwas mildere, dafür aber unangenehm nasskalte Wetter gewöhnt, dennoch kann ich mich im Gesamten einfach nicht mit diesem, in meinen Augen recht harschen, Winter anfreunden.
Und das obwohl er mir - als Pollenallergikerin - doch so viel Gutes tut! weiter Lesen »
Die vergangenen Nächte verliefen weitgehend frostfrei. Die Tage waren im Vergleich mit denen der letzten Wochen geradezu mild. Und was bedeutet das nun für uns Allergiker?
Es ist spürbar: Der aufziehende Winter hat eine Pause in seinen bisher so souverän hingelegten Schnellsprint eingelegt und sich (bis auf weiteres) ein wenig zurückfallen lassen. Stattdessen dürfen wir uns nun an einem etwas milderen Wetter erquicken, welches uns tagsüber sogar mit einer nett anzusehenden Herbstsonne kitzelt und uns ganz, ganz sanft wärmt.
Insbesondere nachts wirkt sich das aus: Während die Autofahrer in den vergangenen Wochen ihren Vorrat an Kratzern aufstocken mussten, können sie sich morgens (erst einmal) wieder unbeschwert ins eisfreie Automobil setzen und direkt drauflos düsen.
Und glaubt man diesem Artikel auf Welt.de, dann wird’s übers Wochenende geradezu frühlingshaft mild, so dass manche Zeitgenossen möglicherweise sogar auf die Idee kommen werden, ihre T-Shirts wieder hervorzukramen…
Was aber bedeutet der Wetterumschwung für uns Allergiker? Sollten wir unseren eventuell bereits aufgekommenen Kummer um saisontypische Schwierigkeiten mit Herbstallergie, Kälteallergie und Co. nun erst einmal zurückdrängen und uns stattdessen wieder voll und ganz auf den aktuellen Pollenflugkalender konzentrieren?
Na, zumindest sollten wir uns nicht wundern, wenn sich unser Heuschnupfen in den nächsten Tagen wieder das eine oder andere Mal zurückmeldet…
Die österreichische AGES fördert beunruhigende Nachrichten zutage: Der Klimawandel scheint tief greifende Auswirkungen auf den Pollenflug zu haben – Pflanzen blühen demnach immer länger und intensiver. Und wir Allergiker haben darunter zu leiden.
Ach Du Schande! Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass wir Allergiker bis in den Herbst hinein wirklich ernst zu nehmende Probleme mit potentiell gefährlichen Stechinsekten wie Wespen haben. Nun deutet sich auch noch an, dass sich der für uns kaum erfreulichere Pollenflug mehr und mehr in die Länge ziehen und dabei eine erhöhte Allergenbelastung hervorbringen wird. Schuld scheint der Klimawandel zu sein.
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) beschreibt hier auf ihrer Internetpräsenz, wie sich das wandelnde Klima genau auf die Pollensaison auswirkt. Demzufolge blühen Pflanzen wie die Birke zukünftig nicht nur länger, sondern auch ab einem früheren Zeitpunkt und sondern dadurch vermehrt Pollen ab. Eine Horrorvision für uns Allergiker. Doch damit nicht genug: weiter Lesen »
Wegerich, wie der Spitzwegerich, wird in der Kräuterheilkunde unter anderem gern gegen entzündliche Beschwerden eingesetzt. Leider belasten die Pollen der eigentlich so nützlichen Pflanze, die viele Wegeränder ziert, aber so manchen Allergiker.
Wirft man einen Blick auf den aktuellen Pollenflugkalender, so stellt man fest, dass die meisten Gefahren überwunden zu sein scheinen. Lediglich einige Gräserpollen, vereinzelte Stäube der Ambrosia und diverse Arten des Wegerichs machen denjenigen, die mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, noch zu schaffen.
Der Wegerich (botanischer Name: Plantago) zählt zur Abteilung der Bedecktsamer und tritt in etlichen verschiedenen Arten auf. Hierzulande dürfte vor allem der Spitzwegerich (botanischer Name: Plantago lanceolata) zu den bekanntesten Vertretern der Gattung der Wegeriche zählen. weiter Lesen »