Wer an Asthma leidet, sollte sich das Silvester-Feuerwerk vorzugsweise nur durch geschlossene Fenster ansehen. Denn die Raketen sind voll mit Stoffen, die insbesondere für empfindliche Atemwege zur Gefahr werden können – auch noch einige Tage nach dem Jahreswechsel.

Wenn die Vorweihnachtszeit ihren Höhepunkt gefunden hat, bricht kurz darauf auch schon der nächste festliche Countdown an. Dann steht nämlich Silvester bevor, das – ähnlich wie Weihnachten – mit üppigen Köstlichkeiten zelebriert werden will. Zusätzlich zu den Speisen gibt es zum Jahreswechsel in der Regel auch reichlich Sekt. Beides, Essen und Sekt, kann bei Allergikern zu Reaktionen führen. Patienten mit empfindlichen Atemwegen können aber auch noch auf andere Art und Weise allergisch auf Silvester reagieren.

Asthma: Silvester-Feuerwerk durch geschlossene Fenster ansehen

Und zwar ist es das traditionelle Silvester-Feuerwerk, das insbesondere für Menschen mit bereits geschädigten Bronchien zur Gefahr werden kann. Vor allem die im dunklen Nachthimmel schön anzusehenden Raketen scheinen dabei das größte Problempotential für Patienten mit Asthma, COPD und Co. zu besitzen. Laut den Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) würden den Raketen zwecks der Erzielung bestimmter Farbeffekte Metallverbindungen wie beispielsweise Arsen, Blei und Strontiumsalze zugesetzt. Nach größeren Feuerwerken könne es deshalb dazu kommen, dass sich bis zu dreißig giftige Metallverbindungen in der Luft befänden.

Da es infolge des Feinstaubs aus Silvesterraketen insbesondere bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu Reizungen bzw. gefährlichen Schüben kommen kann, wird empfohlen, Feuerwerke nur aus der Distanz, am besten vom geschlossenen Fenster aus, zu verfolgen. Ferner wird Patienten mit Lungenerkrankungen wie zum Beispiel Asthma davon abgeraten, während und auch noch ein paar Tage nach der Silvesternacht Spaziergänge im Freien zu unternehmen, da die Luft dann immer noch viele Schadstoffe enthalte. – Mehr dazu ist etwa hier nachzulesen.

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