Die Allergien im Osten Deutschlands unterscheiden sich mittlerweile anscheinend nur noch geringfügig von denen im Westen.

Sobald Pollen durch die Luft fliegen, beginnt für Allergiker jeden Sommer aufs Neue eine lange, lange Leidenszeit – dann erwacht nämlich ihr Heuschnupfen, der unbehandelt sogar den Etagenwechsel zu Asthma vollziehen kann.

Egal ob der allergene Staub von der Birke, von Gräsern oder dem Beifuß stammt, die allergischen  Symptome ähneln sich in den meisten Fällen und treten in Gestalt von heftigen Niesattacken, dauerhaftem Fließschnupfen, juckenden, tränenden Augen und/oder Atembeschwerden auf.

Gewisse Unterschiede gibt es in Sachen Allergien aber dennoch: Zum Beispiel treten immunologische Erkrankungen, wie auch Allergien welche sind, nicht überall mit derselben Häufigkeit und Schwere auf. Je nach Lebensstil und Lokalisation der Menschen (im Grünen oder in der Stadt) kann es Divergenzen geben. So ist bzw. war es bislang auch in Deutschlands Osten und Westen der Fall.

Allergien im Osten: Weniger krank, weil besser abgehärtet?

Wenn es draußen grünte und blühte, hatten in der Vergangenheit hauptsächlich die Bewohner von Westdeutschland mit dem Auftreten von Allergien und Asthma zu kämpfen. Wie es schien, waren die Ostdeutschen einfach besser abgehärtet, womöglich weil, wie etwa hier erwähnt wird, ihre Kinder häufiger Krippen besuchten und sich ihr Immunsystem dadurch besser entwickeln konnte.

Lebensweise an den Westen angepasst

Glaubt man anderen Berichten, gehört die niedrigere Allergiehäufigkeit des Ostens aber anscheinend bereits der Vergangenheit an. Denn wie zum Beispiel hier berichtet wird, hat der an den Westen angeglichene Lebensstil dazu geführt, dass mittlerweile ungefähr genauso viele Menschen im Osten Deutschlands an Allergien und Asthma erkrankt sind wie in Westdeutschland.

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