Oweih: Wespen mögen Fleisch und Schweiß! Glücklicherweise haben es die hungrigen Hautflügler aber nicht auf Menschenfleisch abgesehen…

Ich hatte es schon einmal erwähnt: Zur Zeit sind besonders viele Wespen und Mücken unterwegs. Vor allem die Unmengen von recht aggressiv anmutenden Wespen dürften bei Menschen mit Insektenallergie für permanentes Unbehagen sorgen. Denn die gelb-schwarzen Hautflügler sind im Moment außergewöhnlich intensiv auf der Suche nach einem leckeren Happen und deshalb recht aufdringlich.

Vor allem im Bereich von Nestern treiben besonders viele Wespen ihr Unwesen. Da es jetzt, in der Zeit der Hochsaison, schwierig ist, die Nester zu entfernen, muss man sich in den meisten Fällen mit der Vielzahl der Insekten arrangieren bzw. ihren Behausungen in einem größeren Radius fernbleiben.

Wespen mögen Fleisch und Schweiß

Doch auch sonst gilt: Ruhe bewahren, eine dezent duftende Körperpflege benutzen und insbesondere beim Essen im Freien stets auf der Hut sein. Denn Wespen fahren nicht nur auf Süßes, sondern auch auf Deftiges und Schweißgeruch ab.

Trotz all des Gesummes sollte man jedoch einen kühlen Kopf bewahren, denn Angstschweiß zieht die Tiere an und macht sie aggressiv – selbst wenn man nach außen hin ruhig bleibt. Wer gerne draußen isst, sollte also lieber keine Angst vor Wespen haben.

Anders als man vielleicht annehmen könnte, lieben die Stechinsekten nicht nur klebrige Leckereien wie Marmelade, Eis und Co., sondern sind zur Versorgung ihrer Brut insbesondere auf eiweißreiche Kost wie Fleisch- und Wursthappen angewiesen. Wie man zum Beispiel hier nachlesen kann, ist es anscheinend nichts Außergewöhnliches, wenn sich eine Wespe an einem Steak oder einer Frikadelle zu schaffen macht und kurz darauf mit einem fleischigen Beutehappen im Gepäck in Richtung ihres Nests abschwirrt…

Gezielt Ablenkung schaffen

Will man es trotz der hungrigen Wespen wagen draußen essen, sollte man für ausreichend Ablenkung sorgen und in ausreichender Entfernung kleine „Ausweichspeisen“ für die nach Nahrung suchenden Tiere platzieren. Zur Abschreckung können zudem Hausmittel wie mit Nelken gespickte Zitronenhälften oder ein Topf frisches Basilikum aufgestellt werden.

Wer jedoch an einer Insektengiftallergie leidet, bleibt zum Essen lieber daheim in den eigenen vier Wänden – das gibt Sicherheit und schont die Nerven.

Fotoquelle: Thinkstock, 179058649, iStock, pixelnest

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