Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Pseudoallergie

24. November 2011
Autor: Nadine

Würziges Weihnachtsgebäck ist oft nicht nur kalorienhaltig, sondern auch histaminreich. Bei Menschen mit Histamin-Intoleranz kann der Verzehr der reichhaltigen Backware unangenehme Folgen wie Kopfschmerzen und Hitzewallungen oder auch Übelkeit und Erbrechen nach sich ziehen.

Histamin in WeihnachtsgebäckAllerlei süße Versuchungen locken zur Vorweihnachtszeit. Dabei handelt es sich vor allem um würziges Weihnachtsgebäck in vielfacher Variation sowie einige typisch winterliche Schokoladenspezialitäten. Doch auch duftender Glühwein verführt auf Weihnachtsmärkten zum gemütlichen Verbleib. – An sich könnte der Gaumen umschmeichelnde Reigen so schön sein, wären da nur nicht die vielen Kalorien und Histamine, die in den Leckereien stecken.

Weihnachtsgebäck ist kalorien- und histaminreich

Während man den Kalorienreichtum der Weihnachtsleckereien in Anbetracht der festlichen Atmosphäre der Adventszeit vielleicht noch hinnehmen bzw. kompensieren kann, macht die Fülle an Histaminen vor allem Menschen mit einer entsprechenden Intoleranz schwer zu schaffen.  Ähnlich wie bei einer Lebensmittelallergie (wie etwa der „Lebkuchen-Allergie“) äußerst sich eine Histamin-Intoleranz bei Betroffenen, bei denen nur ein geringer Anteil des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) im Blut zu finden ist, über relativ diffuse Symptome: Kopfschmerzen, übermäßige Hitze, Juckreiz und Atemnot können auftreten, ferner sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall möglich.

Worin steckt besonders viel Histamin?

In der Vorweihnachtszeit begegnet uns Histamin zum Beispiel in Gestalt von Rotwein. Gleichzeitig handelt es sich bei dem alkoholhaltigen Getränk, wie es beispielsweise auch für Sekt gilt, auch um einen Histamin-Liberator, der zusätzlich die Freisetzung von DAO hemmt. Weitere Lebensmittel, die in der Adventszeit problematisch für Menschen mit Histamin-Intoleranz werden könnten, sind Schokolade, Nüsse, Zitrusfrüchte und Hülsenfrüchte. Darüber hinaus sind große Mengen von Histamin zum Beispiel in eingelegter oder konservierter Nahrung, in leicht verderblichen tierischen Lebensmitteln wie Fisch und Fleisch sowie in Wurst und Käse zu finden. – Weitere Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.

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4. November 2011
Autor: Nadine

Wein und Sekt vertragen sich für gewöhnlich nicht mit Histamin-Intoleranz. Spezieller histaminarmer Wein soll den beschwerdefreien Genuss eines guten Tropfens nun auch für Menschen mit Histaminose möglich machen.

Wein und Sekt - nun auch histaminarm zu haben © NadineWenn besondere Ereignisse anstehen, möchte man gemeinsam mit seinen Lieben darauf anstoßen – gerne auch mit einem Glas guten Wein oder mit prickelndem Sekt. Doch leider können alkoholische Getränke wie Wein und Sekt Allergien nach sich ziehen, was dazu führt, dass sich die Genussmittel nicht wirklich wie ein Genuss anfühlen.

Wein und Sekt – Allergien und Abbaustörungen möglich

Wer zum Beispiel an einer Allergie gegen Lipid-Transfer-Proteine leidet, sollte lieber die Finger von dem gegorenen Traubensaft lassen, da der Genuss bei Betroffenen im schlimmsten Fall bis zum lebensbedrohlichen allergischen Schock führen kann. In Sachen Wein und Sekt ist außerdem eine Überempfindlichkeit gegen Sulfite und Schwefeldioxid möglich, welche ebenfalls gefährliche Auswirkungen haben könnte. weiter Lesen »

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24. Mai 2011
Autor: Nadine

Von „Histaminose“ – oder auch Histamin-Intoleranz – spricht man, wenn das über die Nahrung oder andere Quellen aufgenommene Histamin vom Körper nicht richtig abgebaut werden kann.

Histaminose - auch die Tomate kann zum Problem werden © NadineUnter dem Begriff „Histaminose“ versteht man jene Unverträglichkeitsreaktion, die in Folge der Aufnahme von Histamin – das dem Körper zum Beispiel über die Nahrung oder durch die Einnahme von Medikamenten zugeführt wird – ausgelöst wird. Andere Bezeichnungen für die Unverträglichkeit, die sich zugleich auch in das Feld der Pseudoallergien einordnen lässt, sind Histamin-Intoleranz (kurz: HIT) oder auch Histamin-Unverträglichkeit.

Histaminose – Keine „echte“ Allergie

Die Histaminose ist keine Allergie, sondern eine im Verlauf des Lebens erworbene Abbau-Störung. Zwar ähneln die dabei auftretenden Symptome jenen Beschwerden, die im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen auftreten. Jedoch ist bei der HIT – im Gegensatz zu einer Allergie – das Immunsystem nicht direkt involviert. weiter Lesen »

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25. Februar 2011
Autor: Nadine

Wer an Zöliakie leidet, kann nur auf eine sehr beschränkte Auswahl von Getreideprodukten zurückgreifen. Doch wie es aussieht, wird es Betroffenen in Zukunft möglich sein, ihren Speiseplan etwas zu erweitern, denn es ist verträglicher Hafer in Sicht.

Verträglicher Hafer © NadineHinter dem Begriff Zöliakie verbirgt sich die Glutenintoleranz im Erwachsenenalter.

Zöliakie: Problem Gluten

Betroffene vertragen das in vielen Getreidesorten – wie zum Beispiel Weizen, Gerste und Roggen – befindliche Klebereiweiß nicht.  Nehmen sie dennoch glutenhaltige Lebensmittel zu sich, ist die Entzündung der Dünndarmschleimhaut sowie später auch die Zerstörung von Darmepithelzellen die Konsequenz.

Wird die Zöliakie dauerhaft ignoriert und trotzdem regelmäßig Gluten konsumiert, können schwere Spätfolgen wie Osteoporose, Dünndarmkrebs oder Karzinome auftreten. weiter Lesen »

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31. Januar 2011
Autor: Nadine

Der Frost ist für mich auch ohne Kälteallergie ein echter Graus. Allzu oft sitze ich bibbernd herum und frage mich, wann der Frühling denn endlich Einzug halten wird.

Frost © NadineEigentlich total Banane: Einerseits bin ich den Winter einfach nur noch leid, kann den Frost, den Schnee und das Glatteis absolut nicht mehr sehen und wünsche mir allzu sehnlichst den Frühling herbei. Andererseits hält aber gerade eben dieser herannahende wärmere Jahresabschnitt für uns Allergiker das besondere Übel – in Gestalt von Pollen – bereit.

Tatsächlich ist sogar jetzt schon ein gewisser Pollenflug in Gang. So geschah es, dass mir in den vergangenen Tagen nicht selten Nase und Augen juckten und ich dadurch den ersten zarten Vorgeschmack auf die wärmeren Monate vernehmen durfte…

Doch Pollenflug hin oder her – ich kann die Kälte einfach nicht mehr ab! Zwar leide ich sicher nicht unter einer echten Kälteallergie, bei der sich aufgrund von Frost dramatische allergische Reaktionen einstellen können. Aber nichtsdestotrotz empfinde auch ich das kalte Wetter einfach nur noch als unangenehmen Graus, der mich ständig frösteln lässt und mich dadurch immer wieder an die Grenzen eines verkühlungsbedingten Infekts führt.

Und auch sonst habe ich die Eiskratzerei am Morgen, Mittag und Abend einfach nur noch satt und wünsche mir wochenlange Wärme spendende Sonne! Ja, tatsächlich bin ich mittlerweile schon richtig happy, wenn sich wenigstens hin und wieder ein zarter Sonnenstrahl durch die trübe Wolkendecke schiebt und uns so einen Vorgeschmack auf die wärmere Zeit gewährt.

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16. Dezember 2009
Autor: Nadine

Nun ist es also definitiv soweit – die Eiszeit ist über uns hereingebrochen! Und wie sollte es auch anders sein: Kaum ist sie da, schon habe ich – prompt! – meine empfindlichen Probleme mit ihr.

Eis © flickr.com / laszlo-photoWie ich es vor kurzem schon ‚angekündigt’ habe: Eis und Schnee sind über uns gekommen; Frost überzieht die Umgebung und bringt Autofahrer zur Weißglut; kurzum: Kältere Zeiten sind angebrochen.

Okay, okay. Eigentlich ist das nichts Besonderes. Eigentlich kommt die Kälte sogar relativ spät, denn schließlich steht Heiligabend so gut wie vor der Tür. Und zum Weihnachtsfest gehört irgendwie auch das Winterwetter – eigentlich logisch.

Aber trotzdem kann ich der neuen Eisigkeit persönlich rein gar nichts abgewinnen. Ganz im Gegenteil! Warum nicht? Nun: Entweder bin ich in diesem Winter besonders wetterfühlig oder einfach noch nicht ausreichend akklimatisiert, jedenfalls kommen mir bereits Temperaturen um den Nullpunkt wie sibirische -20 °C vor. Ich frage mich deshalb ernsthaft: Wie soll ich denn jemals mit noch niedrigeren Temperaturen klarkommen? weiter Lesen »

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4. Dezember 2009
Autor: Nadine

Ach Du Schreck! Kaum ist es ein paar Grad kälter geworden, macht mir schon wieder mein linkes Augenlid zu schaffen – und zwar nicht nur, indem es fies juckt, sondern auch richtig übel aussieht.

Augenlid-Ekzem © NadineDer Winter – nun ist er wohl endlich da. Auch in meiner Region. Während es in den vergangenen Wochen extrem mild vor sich hinregnete, weht seit gestern ein ganz anderer Wind. Brrr, und diese neue Brise ist derart schneidend kalt, dass mich schon der bloße Gedanke daran fröstelnd macht…

Aber kalte Gedanken sind leider nicht alles, was mir die plötzliche Kälte beschert hat. Nein, auch mein Kälteekzem ist wieder auferstanden. Am linken Augenlid wummert es vor sich hin, juckt, brennt, ist ganz rot und vor allem ultra-fies anzusehen.

Zunächst hatte ich schon voller Schrecken eine echte Kälteallergie vermutet. Diesen Gedanken habe ich aber schnell wieder verworfen, denn es scheint, dass zu einer handfesten Kälteurtikaria schon ein wenig mehr gehört als ein juckendes Augenlid. weiter Lesen »

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25. November 2009
Autor: Nadine

Wer an einer Laktoseintoleranz leidet und den damit verbundenen Verdauungsproblemen aus dem Weg gehen will, muss normale Milch und andere milchzuckerhaltige Lebensmittel meiden. Eine Alternative stellt laktosefreie Milch dar.

Milch © flickr.com / Peter HellbergMenschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker nicht richtig verdauen, da bei ihnen das hierzu notwendige Verdauungsenzym Laktase nur vermindert produziert wird oder sogar gänzlich fehlt.

Liegt eine Laktoseintoleranz vor, sollte also der Verzehr von normaler Kuhmilch und anderen milchzuckerhaltigen Lebensmitteln vermieden werden. Wer Milch aber trotzdem nicht vom Speiseplan verbannen will (beispielsweise auch deshalb, weil sie ein wichtiger Kalziumlieferant ist), kann alternativ laktosefreie Milch konsumieren.

Bei laktosefreier Milch handelt es ebenfalls um Kuhmilch. In einem speziellen Aufbereitungsverfahren wird diese allerdings annähernd laktosefrei gemacht. Was dabei geschieht, ist in etwa wie folgt zusammenzufassen:

Noch in der Milch werden die darin befindlichen Laktose-Moleküle mittels von außen zugeführter Laktase-Enzyme aufgespalten und in ihre Einzelkomponenten Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) zerlegt. Der schwer verdauliche Zweifachzucker Laktose wird also größtenteils in die beiden besser verträglichen Einfachzucker ‚zerbrochen’.
Lediglich eine sehr geringe Restmenge von Laktose verbleibt in der Milch – in der Regel wird diese auch von Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit problemlos vertragen.

Glukose und Galaktose besitzen mehr Süßkraft als Laktose. Deshalb schmeckt laktosefreie Milch süßer als gewöhnliche Milch.
Ansonsten verändert sich aber nichts an den Inhaltsstoffen des flüssigen Lebensmittels. Das bedeutet unter anderem, dass laktosefreie Milch genauso wie gewöhnliche Kuhmilch nicht von Menschen mit Milcheiweißallergie konsumiert werden darf.

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20. November 2009
Autor: Nadine

Bei einem Angioödem schwellen Körperpartien wie Auge, Mund oder Hände stark an. Insbesondere im Gesicht können die Schwellungen entstellend wirken. Gegen das histaminvermittelte Angioödem lässt sich mit Antihistaminika vorgehen.

Tabletten © flickr.com / mattza

Ein Angioödem lässt Auge, Mund, Kinn und andere Körperpartien in Minutenschwelle stark anschwellen. Sofern die Schwellung im Gesicht auftritt, kann sie nicht nur entstellend wirken, sondern auch lebensbedrohlich werden – dann nämlich, wenn die Schwellungen auf die Atemwege übergreifen.

Die Therapie eines histaminvermittelten Angioödems – also der durch Histamine ausgelösten Schwellung, wie sie beim idiopathischen und beim allergisch ausgelösten Angioödem auftritt – richtet sich nach Ort und Schwere des Ödems. weiter Lesen »

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18. November 2009
Autor: Nadine

Bei einem Angioödem schwellen Körperpartien innerhalb von Minuten stark an. Es tritt unter anderem im Gesichts-, Mund- oder Halsbereich auf. Gefährlich wird die Schwellung, wenn sie die Luftwege verengt und eine lebensbedrohliche Atemnot zur Folge haben kann.

Angioödem © flickr.com / fdgarrettWenn plötzlich binnen weniger Minuten die Lippen, Augenlider, Füße, Hände, Wangen, das Kinn oder die Zunge anschwellen, könnte ein so genanntes Angioödem vorliegen. Diese oft stark ausgeprägte, in der Regel aber schmerzlose Schwellung tritt häufig ohne Juckreiz auf und ist auch als Quincke-Ödem bekannt.

Weil beim Auftreten eines Angioödems die unteren Hautschichten durch Botenstoffe plötzlich erhöht permeabel (durchlässig) sind, sammelt sich im Unterhautgewebe Wasser an. Von den Quaddeln bei einer Nesselsucht unterscheidet sich das Angioödem unter anderem dadurch, dass es großflächiger ist, da sich das Wasser in den tieferen Hautschichten weiträumig ausbreiten kann.

Insbesondere an den Schleimhäuten, Augenlidern und Lippen können Angioödeme sehr groß werden und entstellend wirken. Zur Bedrohung werden die Schwellungen aber insbesondere dann, wenn sie im Mund oder Hals auftreten. Dann droht Erstickungsgefahr, weil die Ödeme dort die Atemwege verschließen können.

Häufig tritt ein Angioödem dann auf, wenn im Körper eine erhöhte Ausschüttung von Histamin erfolgt – beispielsweise während einer Urtikaria. Ist dies der Fall, spricht man auch von einem histaminvermittelten Angioödem. Auch das so genannte idiopathische Angioödem beruht auf der Freisetzung von Histamin. Darüber hinaus kann ein Angioödem unter anderem auch als Folge einer Medikamentenunverträglichkeit (etwa bei der Einnahme von ACE-Hemmern) oder als hereditäre (vererbbare) Form auftreten (mehr dazu beispielsweise hier).

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