Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Pseudoallergie

16. Dezember 2009
Autor: Nadine

Nun ist es also definitiv soweit – die Eiszeit ist über uns hereingebrochen! Und wie sollte es auch anders sein: Kaum ist sie da, schon habe ich - prompt! - meine empfindlichen Probleme mit ihr.

Eis © flickr.com / laszlo-photoWie ich es vor kurzem schon ‚angekündigt’ habe: Eis und Schnee sind über uns gekommen; Frost überzieht die Umgebung und bringt Autofahrer zur Weißglut; kurzum: Kältere Zeiten sind angebrochen.

Okay, okay. Eigentlich ist das nichts Besonderes. Eigentlich kommt die Kälte sogar relativ spät, denn schließlich steht Heiligabend so gut wie vor der Tür. Und zum Weihnachtsfest gehört irgendwie auch das Winterwetter – eigentlich logisch.

Aber trotzdem kann ich der neuen Eisigkeit persönlich rein gar nichts abgewinnen. Ganz im Gegenteil! Warum nicht? Nun: Entweder bin ich in diesem Winter besonders wetterfühlig oder einfach noch nicht ausreichend akklimatisiert, jedenfalls kommen mir bereits Temperaturen um den Nullpunkt wie sibirische -20 °C vor. Ich frage mich deshalb ernsthaft: Wie soll ich denn jemals mit noch niedrigeren Temperaturen klarkommen? weiter Lesen »


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4. Dezember 2009
Autor: Nadine

Ach Du Schreck! Kaum ist es ein paar Grad kälter geworden, macht mir schon wieder mein linkes Augenlid zu schaffen – und zwar nicht nur, indem es fies juckt, sondern auch richtig übel aussieht.

Augenlid-Ekzem © NadineDer Winter – nun ist er wohl endlich da. Auch in meiner Region. Während es in den vergangenen Wochen extrem mild vor sich hinregnete, weht seit gestern ein ganz anderer Wind. Brrr, und diese neue Brise ist derart schneidend kalt, dass mich schon der bloße Gedanke daran fröstelnd macht…

Aber kalte Gedanken sind leider nicht alles, was mir die plötzliche Kälte beschert hat. Nein, auch mein Kälteekzem ist wieder auferstanden. Am linken Augenlid wummert es vor sich hin, juckt, brennt, ist ganz rot und vor allem ultra-fies anzusehen.

Zunächst hatte ich schon voller Schrecken eine echte Kälteallergie vermutet. Diesen Gedanken habe ich aber schnell wieder verworfen, denn es scheint, dass zu einer handfesten Kälteurtikaria schon ein wenig mehr gehört als ein juckendes Augenlid. weiter Lesen »


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25. November 2009
Autor: Nadine

Wer an einer Laktoseintoleranz leidet und den damit verbundenen Verdauungsproblemen aus dem Weg gehen will, muss normale Milch und andere milchzuckerhaltige Lebensmittel meiden. Eine Alternative stellt laktosefreie Milch dar.

Milch © flickr.com / Peter HellbergMenschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker nicht richtig verdauen, da bei ihnen das hierzu notwendige Verdauungsenzym Laktase nur vermindert produziert wird oder sogar gänzlich fehlt.

Liegt eine Laktoseintoleranz vor, sollte also der Verzehr von normaler Kuhmilch und anderen milchzuckerhaltigen Lebensmitteln vermieden werden. Wer Milch aber trotzdem nicht vom Speiseplan verbannen will (beispielsweise auch deshalb, weil sie ein wichtiger Kalziumlieferant ist), kann alternativ laktosefreie Milch konsumieren.

Bei laktosefreier Milch handelt es ebenfalls um Kuhmilch. In einem speziellen Aufbereitungsverfahren wird diese allerdings annähernd laktosefrei gemacht. Was dabei geschieht, ist in etwa wie folgt zusammenzufassen:

Noch in der Milch werden die darin befindlichen Laktose-Moleküle mittels von außen zugeführter Laktase-Enzyme aufgespalten und in ihre Einzelkomponenten Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) zerlegt. Der schwer verdauliche Zweifachzucker Laktose wird also größtenteils in die beiden besser verträglichen Einfachzucker ‚zerbrochen’.
Lediglich eine sehr geringe Restmenge von Laktose verbleibt in der Milch – in der Regel wird diese auch von Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit problemlos vertragen.

Glukose und Galaktose besitzen mehr Süßkraft als Laktose. Deshalb schmeckt laktosefreie Milch süßer als gewöhnliche Milch.
Ansonsten verändert sich aber nichts an den Inhaltsstoffen des flüssigen Lebensmittels. Das bedeutet unter anderem, dass laktosefreie Milch genauso wie gewöhnliche Kuhmilch nicht von Menschen mit Milcheiweißallergie konsumiert werden darf.


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20. November 2009
Autor: Nadine

Bei einem Angioödem schwellen Körperpartien wie Auge, Mund oder Hände stark an. Insbesondere im Gesicht können die Schwellungen entstellend wirken. Gegen das histaminvermittelte Angioödem lässt sich mit Antihistaminika vorgehen.

Tabletten © flickr.com / mattza

Ein Angioödem lässt Auge, Mund, Kinn und andere Körperpartien in Minutenschwelle stark anschwellen. Sofern die Schwellung im Gesicht auftritt, kann sie nicht nur entstellend wirken, sondern auch lebensbedrohlich werden – dann nämlich, wenn die Schwellungen auf die Atemwege übergreifen.

Die Therapie eines histaminvermittelten Angioödems - also der durch Histamine ausgelösten Schwellung, wie sie beim idiopathischen und beim allergisch ausgelösten Angioödem auftritt - richtet sich nach Ort und Schwere des Ödems. weiter Lesen »


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18. November 2009
Autor: Nadine

Bei einem Angioödem schwellen Körperpartien innerhalb von Minuten stark an. Es tritt unter anderem im Gesichts-, Mund- oder Halsbereich auf. Gefährlich wird die Schwellung, wenn sie die Luftwege verengt und eine lebensbedrohliche Atemnot zur Folge haben kann.

Angioödem © flickr.com / fdgarrettWenn plötzlich binnen weniger Minuten die Lippen, Augenlider, Füße, Hände, Wangen, das Kinn oder die Zunge anschwellen, könnte ein so genanntes Angioödem vorliegen. Diese oft stark ausgeprägte, in der Regel aber schmerzlose Schwellung tritt häufig ohne Juckreiz auf und ist auch als Quincke-Ödem bekannt.

Weil beim Auftreten eines Angioödems die unteren Hautschichten durch Botenstoffe plötzlich erhöht permeabel (durchlässig) sind, sammelt sich im Unterhautgewebe Wasser an. Von den Quaddeln bei einer Nesselsucht unterscheidet sich das Angioödem unter anderem dadurch, dass es großflächiger ist, da sich das Wasser in den tieferen Hautschichten weiträumig ausbreiten kann.

Insbesondere an den Schleimhäuten, Augenlidern und Lippen können Angioödeme sehr groß werden und entstellend wirken. Zur Bedrohung werden die Schwellungen aber insbesondere dann, wenn sie im Mund oder Hals auftreten. Dann droht Erstickungsgefahr, weil die Ödeme dort die Atemwege verschließen können.

Häufig tritt ein Angioödem dann auf, wenn im Körper eine erhöhte Ausschüttung von Histamin erfolgt – beispielsweise während einer Urtikaria. Ist dies der Fall, spricht man auch von einem histaminvermittelten Angioödem. Auch das so genannte idiopathische Angioödem beruht auf der Freisetzung von Histamin. Darüber hinaus kann ein Angioödem unter anderem auch als Folge einer Medikamentenunverträglichkeit (etwa bei der Einnahme von ACE-Hemmern) oder als hereditäre (vererbbare) Form auftreten (mehr dazu beispielsweise hier).


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21. Oktober 2009
Autor: Nadine

Bei der hereditären Fruktoseintoleranz handelt es sich um eine seltene erbliche Störung des Fruchtzuckerstoffwechsels, die unbehandelt zu schweren Leber- und Nierenschäden führen kann.

Frucht © flickr.com / heydrienne

Die hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) ist eine seltene vererbliche Krankheit, die ohne Behandlung böse enden kann. Sie ist scharf von der Fruktosemalabsorption (die auch “intestinale Fruktoseintoleranz” genannt wird) abzugrenzen.

Bei der hereditären Fruktoseintoleranz liegt ein Mangel oder Fehlen des Enzyms Fructose-1-Phosphat-Aldolase B vor. Unbehandelt kommt es bei den von der Krankheit Betroffenen deshalb zu einer Anhäufung von Fruktose in den Leberzellen, was eine tief greifende Störung des Glukosestoffwechsels bewirkt und zu einer Unterzuckerung führen kann. weiter Lesen »


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18. Oktober 2009
Autor: Nadine

Was erblickte ich, als ich zu Beginn dieser Woche früh morgens nichts ahnend durch die Gegend schlenderte? Richtig: Frost! Und zwar nicht gerade wenig davon.

Frost © flickr.com / net_efekt

Zahlreiche Kratzer, von denen die meisten (wohl noch aus dem letzten Winter stammend) nicht mehr ganz intakt erschienen, schabten über vereiste Scheiben. Die Menschen, welchen die Utensilien zur Eisverdrängung in den Händen hielten, murmelten derweil ziellos Schimpftiraden vor sich hin. Und ich dachte mir: ‚Das kommt nun aber reichlich plötzlich!’

Und fürwahr: Die eisige Kälte ist tatsächlich ziemlich früh und heftig über Deutschland hereingebrochen. Soweit ich es gesehen habe, sind die meisten Geschäfte noch gar nicht richtig mit Frostschutzmittel, Eislöser und Co. ausgerüstet – ganz zu schweigen von den Autofahrern.

Und was bedeutet die Kälte für uns Allergiker? Nun, meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“, von der ich euch neulich erst erzählt habe, besteht allen Anscheins nach auch bei eisiger Kälte fort. An die kann ich mich notfalls aber gewöhnen.

Mehr Sorgen bereitet mir derzeit das Thema Kälteallergie bzw. Kälteurtikaria. Diese physikalisch ausgelöste Pseudoallergie konnte ich bislang zwar noch nicht an mir selbst feststellen, doch da ich in der letzten Zeit ständig zu neuen empfindlichen Reaktionen neige, würde es mich nicht wundern, wenn mir in Zukunft auch Frost Probleme bescheren könnte.

Wobei: In der kommenden Woche sollen die Temperaturen schon wieder steigen, hier in meiner Region auf bis zu 19°C. – Ob wir dann wohl wieder verstärkt den Pollenflugkalender 2009 frequentieren sollten?


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4. Oktober 2009
Autor: Nadine

Ich bin eine große Freundin üppig-bunter Salat. Eigentlich sollten deshalb auch immer ein paar hübsche gelbe Maiskörnchen darin vertreten sein. Eigentlich.

Mais © flickr.com / chidorian

Na endlich, der Sommer ist vorbei! Ich blicke hin und wieder zwar noch automatisch auf den Pollenflugkalender, weil ich befürchte, dass irgendeine resistente Pflanze nun zum Dauerblüher mutiert sein könnte. Alles in allem scheint sich mein Heuschnupfen aber bereits in den Winterschlaf gelegt zu haben.

Wie ich aber neulich schon berichtete, sucht mein dreister Körper jetzt nach neuen Möglichkeiten, mir seine Sensibilität aufzuzeigen. Im Moment hat er es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gegen alle möglichen Lebensmittel aufzubegehren – so auch gegen Mais. weiter Lesen »


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2. Oktober 2009
Autor: Nadine

Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen keinen Milchzucker. Mit laktosefreier Milch können sie aber dennoch in den Genuss von milchigen Leckereien kommen.

Milch © flickr.com / NickPiggottOhne Frage: Wer an einer Laktoseintoleranz leidet, der lebt eingeschränkt – alleine schon deshalb, weil er in besonderem Maße auf seine Ernährung achten und Produkte mit viel Laktose konsequent vom Speiseplan  (bzw. am Besten direkt von der Einkaufsliste) streichen muss.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile bestimmte Spezial-Lebensmittel - wie zum Beispiel Schokolade für Allergiker - die es den Betroffenen einfacher machen, genussvoll und dennoch beschwerdefrei mit ihrer Unverträglichkeit zu leben.

Da seit einiger Zeit auch spezielle laktosefreie Milch erhältlich ist, müssen Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit nicht mehr auf all jene Köstlichkeiten verzichten, die man nur mit ‚echter’ Milch zubereiten kann. Hier sind vor allem beliebte Milchkaffee-Spezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato zu nennen. Zur Erinnerung: Mit Sojamilch waren diese Leckereien in der Vergangenheit nicht richtig herstellbar.

Bei der laktosefreien Milch handelt es sich übrigens um ganz normale Kuhmilch, die aber in einem speziellen Verfahren so aufbereitet worden ist, dass sie für Menschen mit Laktoseintoleranz verträglich wird. Oft schmeckt sie etwas süßer als das laktosehaltige Produkt. Da es sich aber trotzdem nach wie vor um reine Kuhmilch handelt, ist sie natürlich nicht für Menschen mit Kuhmilchallergie geeignet.

Wer nun nicht genau weiß, unter was für Markennamen laktosefreie Milch angeboten wird, kann sich hier im Forum von Laktose.net eine Auflistung verschiedener Produkte anschauen.


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30. September 2009
Autor: Nadine

Wer unter einer Fruktosemalabsorption leidet, kann Fruchtzucker nicht richtig verdauen. Die Unverträglichkeit macht sich in erster Linie durch Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar.

Apfel © flickr.com / D. Sharon Pruitt (Pink Sherbet Photography)

Eine Fruktosemalabsorption, auch Fruchtzuckerunverträglichkeit genannt, liegt laut Wikipedia bei circa 30 bis 40 % der Bevölkerung vor. Etwa die Hälfte der Betroffenen weist Symptome auf.

Leidet man an der Unverträglichkeit, kann der Körper Fruchtzucker nicht richtig verarbeiten. Die natürliche Aufnahme im Dünndarm ist gestört. Die Fruktose wird erst im Dickdarm von Bakterien zersetzt, was Darmgase hervorruft. weiter Lesen »


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