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Tipps für Allergiker
Wer an einer Kreuzallergie leidet und die typischen Beschwerden nach dem Genuss roher Äpfel kennt, für den könnte eine Nachricht, die vor einiger Zeit die Runde machte, besonders interessant sein.
Denn alte Apfelsorten sollen auch für Menschen mit einer Kreuzallergie verträglich sein. Die Allergene sind hier in weit weniger konzentrierter Form vorhanden und machen das Obst so ungefährlich. Wer also weiß, wo ein alter Apfelbaum zu finden ist, könnte dort die Lösung für sein Problem mit der Kreuzallergie finden.
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Kreuzallergien treten häufig im Zusammenhang mit Heuschnupfen auf. Wenn in Folge einer Pollenallergie Obst und Gemüse das Immunsystem reizen, kann sich dies durch verschiedene Symptome äußern.
Wer unter Heuschnupfen leidet, erkrankt oft an Kreuzallergien. Bei Kreuzallergien, die auch pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien genannt werden, handelt es sich um allergische Reaktionen auf Eiweißstrukturen in biologischen Lebensmitteln, die den Proteinen in Pollen ähnlich sind.
Kreuzallergien: Wenn Obst und Gemüse reizen
Auslöser für Kreuzreaktionen sind pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Gewürze. Als Symptome können nach dem Verzehr Beschwerden wie Kribbeln im Mund- und Rachenbereich, Magenkrämpfe, Durchfall oder auch juckende Hautquaddeln auftreten. Vor allem bei Patienten, die auf Birke allergisch sind, treten häufig Kreuzallergien auf: 70 Prozent der Birkenpollenallergiker reagieren auch auf Lebensmittel wie zum Beispiel Äpfel, Haselnüsse, Mandeln, Pflaumen, Kirschen, Pfirsiche, Sellerie oder Soja allergisch. weiter Lesen »
Im Herbst fliegen glücklicherweise kaum noch Pollen. Nichtsdestotrotz machen mir jetzt, in der stürmischen Jahreszeit, (mal wieder) ein paar andere gesundheitliche Beschwerden, die mit einer Allergie zusammenhängen könnten, zu schaffen.
Am vergangenen Wochenende lachte uns noch stundenlang die Sonne an und erfreute nicht nur unser Gemüt, sondern auch unsere Heizkostenrechnung mit ihrem wärmenden Schein. Nun ist es seit einigen Tagen fortwährend kühl, verhangen und regnerisch. Heute ließ mich eine kräftige Brise noch zusätzlich frösteln. Es ist also Herbst.
Herbst – Heuschnupfen ade!
Im Grunde ist der Herbst für mich als Allergikerin eigentlich alles andere als übel. Denn schließlich kann ich wohl davon ausgehen, dass mir fortan nur noch eine vergleichsweise geringe Pollenbelastung das Leben schwer machen wird – zumindest bis zum nächsten Frühjahr. Ergo heißt es jetzt erst einmal: Heuschnupfen ade!
Bei mir stattdessen empfindliche Magenbeschwerden
Doch leider sind Pollen nicht die einzigen Allergene, auf die mein Körper empfindlich reagiert. Jenseits der Sommermonate erweist sich insbesondere mein Magen als übermäßig sensibler Zeitgenosse und quittiert mir so manche Mahlzeit mit unangenehmem Herzrasen und erhitzten Wangen. Zusätzlich gesellt sich hin und wieder ein fieser Druck, lautes Grummeln und heftige Krämpfe im Magen-Darm-Bereich hinzu.
Meine “Herbst-Allergie”
Warum diese Beschwerden vor allem im Herbst immer besonders akut werden, ist mir ein Rätsel. Da ich die genaue Bezeichnung dieser Überempfindlichkeit nicht kenne und ich mich auch nicht danach sehne, deshalb einen Testmarathon über mich ergehen zu lassen, bezeichne ich sie einfach als meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“.
Mit Pollen-Pro kann man als Allergiker seine Sommer-Ausflüge jetzt noch besser planen, denn die App bringt die aktuelle Pollenflug-Vorhersage für bis zu fünf Tage im Voraus einfach und direkt auf das Smartphone.
Die Pollenflug-Vorhersage mit der Pollen-Pro App jederzeit abrufen zu können, soll vielen Allergikern jetzt das Leben erleichtern. Den typischen Symptomen der Pollenallergie wie tränenden, juckenden Augen und triefenden Nasen durch sinnvolles Planen zumindest teilweise vorbeugen zu können, wäre schon ein echter Erfolg. Zumal die Häufigkeit der Pollenflug-Vorhersage in den Wetterberichten deutlich abgenommen hat, obwohl die Zahl der Allergiker mit jedem Jahr steigt.
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Wer gegen Birke bzw. ihre Pollen allergisch reagiert, muss auch auf dem Esstisch Vorsicht walten lassen. Denn in einer Studie kam ans Licht, dass eine Birkenallergie Kreuzreaktionen mit Feigen und anderen Maulbeergewächsen mit sich bringen kann.
So anmutig und schön die Birke als Baum erscheinen mag, so tückisch ist ihr hohes Kreuzallergie-Potential. Bereits bekannt war zum Beispiel, dass Menschen mit einer Birkenpollenallergie auch Vorsicht bei Soja walten lassen sollten. Darüber hinaus können bei Birkenallergikern unter anderem auch Kreuzreaktionen auf Baumnüsse, Erdnüsse, Sellerie oder Karotten auftreten.
Birke: Kreuzreaktionen mit Feigen
Damit hat die Liste der Kreuzallergien im Zusammenhang mit der Birke aber noch nicht ihr Ende erreicht. In einer Studie wurde vor kurzem herausgefunden, dass auch frische Feigen ein ziemlich hohes Kreuzreaktions-Potential aufweisen, während die getrocknete Frucht bekömmlicher zu sein scheint – möglicherweise weil letztere durch den Trocknungsprozess weniger allergieauslösende Eiweiße in sich trägt. Von 85 teilnehmenden Birkenpollenallergikern reagierten im Zuge von Pricktests 78 Prozent auf die frische Feigenfrucht, die zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) zählt.
Kreuzreaktionen auch mit anderen Maulbeergewächsen
Apropos Maulbeergewächse: Auch bei der Maulbeere kam es bei 91 Prozent der Birkenpollenallergiker zu Kreuzreaktionen. Derselbe Prozentsatz reagierte ferner auf die tropische Jackfrucht, welche ebenfalls zur Familie der Maulbeergewächse gehört.
Weitere Informationen zu der Studie sind zum Beispiel hier zu finden.
Bisher hielt ich fertige Gewürzmischungen für etwas sehr Praktisches. Seit gestern hat sich diese meine Ansicht allerdings ein wenig geändert.
Die kühleren Wochen haben mir bislang wirklich nicht viel Gutes gebracht. Nicht nur die Info, dass Wespen auch im Herbst eine Gefahr sind, macht mir zu schaffen, sondern auch mein eigener komplizierter Körper…
Der ist gestern mal wieder negativ in Erscheinung getreten, indem er nach dem Genuss einer eigentlich wenig opulenten Mahlzeit so richtig ‚aufkochte’ und einen beschleunigten Puls aufwies. weiter Lesen »
Bislang wurde Kuhmilchallergikern häufig das Ausweichen auf Ziegenmilch nahe gelegt. Wie Studien beweisen, besteht aber die Gefahr einer Kreuzreaktion.
Eine Kuhmilchallergie macht den Betroffenen das Leben schwer: Im Falle des Verzehrs von dem betreffenden Milcheiweiß haben sie mit den oft schmerzhaften Symptomen ihrer Sensibilisierung zu kämpfen, wobei schlimmstenfalls ein anaphylaktischer Schock auftreten kann. Wenn sie Kuhmilch hingegen konsequent meiden, laufen sie schnell Gefahr, einen Mangel an Nährstoffen – wie beispielsweise Kalzium – zu erleiden.
Bislang wurde Kuhmilchallergikern der Verzehr von Ziegenmilch als vermeintlich bekömmlicher Alternative nahe gelegt. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Pressemitteilung vom 08.09.09 meldet, birgt aber auch Ziegenmilch durchaus ihre Gefahren für Kuhmilchallergiker. weiter Lesen »
Tomaten gehören zweifelsohne zu den gesünderen Lebensmitteln unserer Gegenwart – und schmecken auch noch gut. Allerdings können sie sowohl bei Allergikern als auch in empfindlichen Verdauungsträkten Probleme verursachen.
Nachdem ich neulich bereits berichtet habe, dass es gute Gründe haben kann, einer Paprika die Haut abzuziehen, möchte ich diese Empfehlung heute auch auf die Tomate ausweiten: weiter Lesen »
Die Hasel zählt zu den Frühblühern. Sie wird von leckeren Nüssen bevölkert und birgt Potential für Kreuzallergien.
Wie die Birke zählt auch die Hasel zu jenen Bäumen und Sträuchern, die den Allergikern während der Pollenflugsaison besonders viel Leid verschaffen.
Der Pollenflugkalender zeigt es genau:
Schon früh lösen sich die Pollen der Hasel, beginnen ihre folgenreiche Reise und erschweren den Sensibilisierten das Leben.
Da nützt es den Betroffenen leider rein gar nichts, dass die Hasel botanisch gesehen zur Familie der Birkengewächse gehört und somit mit vielen anderen Allergiker-Verursachern ‚verwandt’ ist.
Wichtiger ist da schon die Information, weiter Lesen »
Bei Pollenallergikern ist sie stark gefürchtet und auch in Hinblick auf Kreuzallergien spielt sie eine große Rolle – die Birke.
Der Blick auf den Pollenflugkalender lässt uns derzeit fast verzweifeln – im Mai fliegen so gut wie alle nennenswerten Blütenstäube und machen Allergikern das Leben schwer. Auch die Pollen der Birke sind unter den Plagegeistern und bereiten vielen von Heuschnupfen Geplagten besonderen Graus.
Was die Birke so verabscheuenswert macht, sind ihre hochpotenten Allergene. Etwa 50 % aller Allergiker reagieren auf die Birke – ein relativ hoher Satz.
Da nützt es den Betroffenen rein gar nichts, dass die Birke eigentlich ein sehr schönes Gewächs ist, welches als Baum oder Strauch auftreten und bis zu 160 Jahre alt werden kann. Die weit verbreitete Birke (lat.: Betula), die Vögeln Lebensraum und Menschen Nutzmaterial spendet, gehört ferner zu jenen Hölzern, die besonders schnell wachsen und meistens eine sehr helle Rinde tragen. weiter Lesen »