Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Kreuzallergien

11. Oktober 2009
Autor: Nadine

Bisher hielt ich fertige Gewürzmischungen für etwas sehr Praktisches. Seit gestern hat sich diese meine Ansicht allerdings ein wenig geändert.

Gewürze © flickr.com / Sudhamshu

Die kühleren Wochen haben mir bislang wirklich nicht viel Gutes gebracht. Nicht nur die Info, dass Wespen auch im Herbst eine Gefahr sind, macht mir zu schaffen, sondern auch mein eigener komplizierter Körper…

Der ist gestern mal wieder negativ in Erscheinung getreten, indem er nach dem Genuss einer eigentlich wenig opulenten Mahlzeit so richtig ‚aufkochte’ und einen beschleunigten Puls aufwies. weiter Lesen »


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10. September 2009
Autor: Nadine

Bislang wurde Kuhmilchallergikern häufig das Ausweichen auf Ziegenmilch nahe gelegt. Wie Studien beweisen, besteht aber die Gefahr einer Kreuzreaktion.

Ziegen © flickr.com / Kevin Collins (Kevin)

Eine Kuhmilchallergie macht den Betroffenen das Leben schwer: Im Falle des Verzehrs von dem betreffenden Milcheiweiß haben sie mit den oft schmerzhaften Symptomen ihrer Sensibilisierung zu kämpfen, wobei schlimmstenfalls ein anaphylaktischer Schock auftreten kann. Wenn sie Kuhmilch hingegen konsequent meiden, laufen sie schnell Gefahr, einen Mangel an Nährstoffen - wie beispielsweise Kalzium - zu erleiden.

Bislang wurde Kuhmilchallergikern der Verzehr von Ziegenmilch als vermeintlich bekömmlicher Alternative nahe gelegt. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Pressemitteilung vom 08.09.09 meldet, birgt aber auch Ziegenmilch durchaus ihre Gefahren für Kuhmilchallergiker. weiter Lesen »


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31. Juli 2009
Autor: Nadine

Tomaten gehören zweifelsohne zu den gesünderen Lebensmitteln unserer Gegenwart - und schmecken auch noch gut. Allerdings können sie sowohl bei Allergikern als auch in empfindlichen Verdauungsträkten Probleme verursachen.

Tomaten © flickr.com / orangeacid

Nachdem ich neulich bereits berichtet habe, dass es gute Gründe haben kann, einer Paprika die Haut abzuziehen, möchte ich diese Empfehlung heute auch auf die Tomate ausweiten: weiter Lesen »


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29. Mai 2009
Autor: Nadine

Die Hasel zählt zu den Frühblühern. Sie wird von leckeren Nüssen bevölkert und birgt Potential für Kreuzallergien.

Hasel © flickr.com / peterastn

Wie die Birke zählt auch die Hasel zu jenen Bäumen und Sträuchern, die den Allergikern während der Pollenflugsaison besonders viel Leid verschaffen.

Der Pollenflugkalender zeigt es genau:
Schon früh lösen sich die Pollen der Hasel, beginnen ihre folgenreiche Reise und erschweren den Sensibilisierten das Leben.

Da nützt es den Betroffenen leider rein gar nichts, dass die Hasel botanisch gesehen zur Familie der Birkengewächse gehört und somit mit vielen anderen Allergiker-Verursachern ‚verwandt’ ist.

Wichtiger ist da schon die Information, weiter Lesen »


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27. Mai 2009
Autor: Nadine

Bei Pollenallergikern ist sie stark gefürchtet und auch in Hinblick auf Kreuzallergien spielt sie eine große Rolle – die Birke.

Birke © flickr.com / uzvards

Der Blick auf den Pollenflugkalender lässt uns derzeit fast verzweifeln – im Mai fliegen so gut wie alle nennenswerten Blütenstäube und machen Allergikern das Leben schwer. Auch die Pollen der Birke sind unter den Plagegeistern und bereiten vielen von Heuschnupfen Geplagten besonderen Graus.

Was die Birke so verabscheuenswert macht, sind ihre hochpotenten Allergene. Etwa 50 % aller Allergiker reagieren auf die Birke – ein relativ hoher Satz.
Da nützt es den Betroffenen rein gar nichts, dass die Birke eigentlich ein sehr schönes Gewächs ist, welches als Baum oder Strauch auftreten und bis zu 160 Jahre alt werden kann. Die weit verbreitete Birke (lat.: Betula), die Vögeln Lebensraum und Menschen Nutzmaterial spendet, gehört ferner zu jenen Hölzern, die besonders schnell wachsen und meistens eine sehr helle Rinde tragen. weiter Lesen »


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31. Oktober 2008
Autor: Ariane

Es gibt sie öfter, als man denkt: Eine Allergie gegen Zimt. Besonders in der Vorweihnachtszeit bedeutet dies für Betroffene wenig Vergnügen.

Zimt Gewürz

Häufig handelt es sich zwar “nur” um eine Unverträglichkeit oder eine Kreuzallergie (Stichwort Beifuß), das ändert jedoch nichts daran, dass sich Menschen, die auf Zimt reagieren, besonders von Oktober bis Januar in Acht nehmen müssen.
Kaum eine Weihnachtsleckerei, ob nun Gebäck, Kakao, Tee, Glühwein oder weihnachtliche Gemüsebeilagen wie Rotkohl, kommt ohne Zimt aus und oft ist dieser Stoff auf den Inhaltsangaben nicht exakt deklariert und versteckt sich hinter der simplen Bezeichnung “Gewürze”. Es ist erstaunlich, wieviele Gewürzmischungen für Backwaren oder Tees Zimt enthalten und in wie vielen Küchen Zimt verwendet wird. weiter Lesen »


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5. August 2008
Autor: Ariane

Manche Substanzen, die in bestimmten Lebensmitteln enthalten sind, können eine Verwandtschaft mit den Allergieauslösern von Pollen aufweisen.

Jahrelang hielten Ärzte und Allergologen meine heftige Reaktion auf Zimt für Einbildung, niemand man meine Beschwerden ernst, selbst dann nicht, als mir der Magen ausgepumpt werden musste. Zum Glück ist die Forschung heute etwas schlauer und weiß, dass eine Kreuzallergie an meinen Symptomen Schuld war. Letzten Endes müssen wir Allergiker selbst jedoch die Fachleute sein, denn WIR sind es, die die Beschwerden ertragen müssen. Und wir sind es, die die auslösenden Stoffe meiden müssen wie der Teufel das Weihwasser.

Nun ist beispielsweise die Verwandtschaftsbeziehung bei den Pollen des Haselnussstrauches und den Haselnüssen für jeden nachvollziehbar.
Weniger bekannt und weitaus überraschender: Wer gegen Beifuss allergisch ist, verträgt häufig auch Sellerie, Kamille, Anis, Paprika, und Kartoffeln nicht. weiter Lesen »


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2. August 2008
Autor: Ariane

Beifuß gehört zur Gruppe der hochwirksamen Kräuter, doch leider machen seine Pollen uns Allergikern schwer zu schaffen. Und jetzt, im August, ganz besonders.

Beifuß ist eine unserer heimischen Pflanzen und schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. So wurde Beifuß beispielsweise den Pilgerern mitgegeben und sollte so zum einen ihre Füße heilen, zum anderen vor Gefahren schützen.

So sieht das Blatt des Beifuß aus ©Kräuter-almanach.de

Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht bei ungebremstem Wuchs eine Höhe bis zu 2 Metern, die Blattoberseite ist grün, die Unterseite auf Grund von Behaarung grau-weißlich.

Beim Beifuß handelt es sich um eines der wichtigsten Inhalationsallergene, die Beifußpollenallergie ist die wichtigste Kräuterpollenallergie. weiter Lesen »


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22. Juli 2008
Autor: Christophe

Eine australische Studie, die über 8500 Australier zwischen 7 und 44 Jahren beobachtete, hat einen Zusammenhang zwischen Neurodermitis in der Kindheit und späterer Asthmaerkrankung festgestellt.

Dabei war die Zahl derjenigen Personen, die als Kind Neurodermitis hatten, und später dann Asthmatiker geworden sind, doppelt so hoch wie die von Versuchsteilnehmern, die keine Hautkrankheit in der Kindheit gehabt haben. Das bedeutet, jedenfalls gehen die Wissenschaftler der Studie davon aus, dass zwischen Kindheits-Neurodermitis und Erwachsenem-Asthma ein zumindest statistischer Zusammenhang besteht.

Wenn der Mensch also bereits als Baby neurodermitischen Ausschlag hat, ist die Chance größer, dass er das volle Allergie-Programm mit Heuschnupfen und sich verlagerndem Asthma absolvieren müssen wird. Von den Ärzten wurde gefordert, dass eine effektivere Therapie gegen das Exzem gesucht werden müsse, um den nachfolgenden Krankheiten effektiver vorzubeugen.

Diese Schlussfolgerung scheint mir als medizinischem Laien nicht ganz verständlich, schließlich ist die Anlage für Neurodermitis und damit die höhere Anfälligkeit für allergische Krankheiten - vorausgesetzt, die Studienergebnisse stimmen - doch trotzdem vorhanden, auch wenn man die Symptome bekämpft? Anscheinend gehen die Ärzte davon aus, dass nur der Ausbruch der Neurodermitis die asthmatische Verlagerung auslöst.

Jedenfalls hat die Studie einen interessanten Zusammenhang zutage gefördert. Es liegt jetzt an den Ärzten, in dieser Richtung die Forschungen zu intensivieren.

Quelle: Focus


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14. Mai 2008
Autor: Christophe

Sonne - manchmal eine Gefahr © flickr / Tony the Misfit

Unverträglichkeit auf UV-Strahlung kann zu einem echten Problem werden, gerade jetzt, wo die Sonnentage zunehmen und sich das Klima in den nächsten Jahren wohl südländischer wandeln wird.

Eine schöne Übersicht über die einzelnen Formen der Sonnenallergie findet sich bei incantator.de. Danach gibt es drei Formen von Sonnenallergie: Allergie auf Sonneneinstrahlung (Polyphorme Lichtdermatose), allergische Reaktionen auf Sonnenlicht in Verbindung mit fettigen Hautcremes (Mallorca-Akne) und allergische Reaktion auf die Verbindung von Medikamenten und Sonneeinstrahlung.

Den letzten beiden Allergieformen ist relativ einfach zu begegnen, fettfreie Cremes benutzen und das Medikament absetzen. Im ersten, häufigsten Fall, der Polyphormen Lichtdermatose, hilft eine schrittweise Gewöhnung des Körpers an die Sonne.

Lichtallergie ist keine Allergie, die im herkömmlichen Sinne bekämpft werden kann. Man kann vor allem versuchen, den Körper an die Sonne zu gewöhnen und bleibt ansonsten im Schatten.


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