Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Lebensmittel

27. Dezember 2009
Autor: Nadine

Die Erdnuss bleibt erst einmal mein Thema. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass man auch ganz gut ohne sie leben kann.

Erdnusshörnchen © flickr.com / Gilles GonthierWeihnachten ist vorüber. Alle Geschenke wurden überreicht. Viele Mägen sind überfüllt – das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Nachdem ich erst vor kurzem darüber berichtete, dass die Erdnuss eigentlich gar keine Nuss ist und mich auch schon davor mit dem Thema Erdnussallergie auseinandergesetzt hatte, habe ich die Lebensmittel, die mir während der Festtage begegnet sind, geradezu automatisch auf Erdnüsse ‚gescannt’.

Und siehe da: Etliche Fertigprodukte (insbesondere bei Paniertem fiel es mir auf) kamen mir unter, die laut Aufdruck möglicherweise Spuren von Erdnuss enthielten. – Meine Meinung dazu: Ganz schön gefährlich für die Erdnussallergiker unter uns!

Dabei ist es doch eigentlich gar nicht notwendig, auf die Erdnuss als Nahrung zu setzen. Na ja, zugegeben: weiter Lesen »


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23. Dezember 2009
Autor: Nadine

Sie thront auf den vorderen Plätzen in der Liste der größten Allergieauslöser, ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit in zahlreichen Backwaren und Leckereien enthalten und gehört eigentlich einer ganz anderen Familie an, als ihr Name vermuten lässt – die Erdnuss.

Erdnuss © flickr.com / EuroMagicNur noch wenige Stunden bis zum Fest! Die Vorfreude wächst – auch bei mir. In freudiger Erwartung fiebern nun viele von uns dem gemütlichen Beisammensein beim Familienessen und der Festlichkeit der nachfolgenden Bescherung entgegen.

Für uns Allergiker gilt jetzt aber, besondere Vorsicht walten zu lassen und vor allem bei Festessen außer Haus äußerst aufmerksam zu sein. Denn die Gefahr lauert, wie wir bereits festgestellt haben, nicht nur in Weihnachtsgebäck und Co., sondern möglicherweise auch in Hauptgerichten, Vorspeisen oder Desserts bzw. in dazu gereichten Saucen, Marinaden, Dressings, Gewürzen etc.

Insbesondere Nussallergiker sollten derzeit auf der Hut sein, da bereits Spuren von Haselnüssen und Erdnüssen ausreichen, um schlimmste allergische Reaktionen auszulösen.

Apropos Erdnüsse: Es ist sicherlich bekannt, dass sie auf der Liste der Allergieauslöser ziemlich weit vorn liegt und man bei Vorliegen einer Erdnussallergie stets sämtliche zubereitete Lebensmittel (insbesondere Fertiggerichte, Snacks, etc.) auf eventuelle Spuren von ihnen abklopfen sollte.

Aber ist eigentlich genauso weit verbreitet, dass die Erdnuss (Arachis hypogeae) botanisch gesehen gar keine Nuss ist, sondern vielmehr zur Familie der Hülsenfrüchte gehört? Die Erdnuss ist also eher mit Bohnen und Linsen verwandt als mit Haselnuss, Walnuss und Co. Wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, sind wegen dieser speziellen Familienangehörigkeit in Einzelfällen auch allergische Reaktionen auf andere Hülsenfrüchte möglich.

Also, meine lieben Mit-Allergiker: Augen auf beim Festmahlschmaus!

Ich wünsche allen Lesern eine wundervolle und beschwerdefreie Weihnacht.


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18. Dezember 2009
Autor: Nadine

In der Weihnachtszeit locken die Geschäfte wieder mit speziellen Leckereien wie Stollen, Lebkuchenherzen und Nussplätzchen. Und auch daheim wird gebacken, was das Blech hält. Für Allergiker gilt es deshalb, nun ganz besonders achtsam zu sein.

Weihnachtsleckerei © flickr.com / Loren JavierIn der (Vor-)Weihnachtszeit werden uns in Geschäften und auf Märkten wieder allerlei besondere saisontypische Gebäckspezialitäten wie Christstollen, Zimtplätzchen, Lebkuchenherzen oder Nusskuchen offeriert. Und auch daheim wird so manche Küche derzeit von dem anregenden Duft einer Weihnachtsbackstube durchzogen, so dass die Verlockung groß ist, das ein oder andere Teilchen zu vernaschen.

Menschen mit Lebensmittelallergie, aber auch welche, die im Sommer an Heuschnupfen leiden, müssen jetzt allerdings genau aufpassen, von welcher Leckerei sie sich verführen lassen, da der Biss in das falsche Plätzchen böse Folgen haben kann.

Nussallergiker sollten momentan besonders auf der Hut sein, da in vielen Plätzchen und Kuchen zumindest Spuren von Nüssen enthalten sein können – und schon diese minimalen Anteile genügen bekanntlich, um bei Allergikern schwere Reaktionen auszulösen. Menschen mit Mandel- oder Haselnussallergie müssen zusätzlich bedenken, dass auch Nugat häufig aus Mandeln oder Haselnüssen hergestellt wird.

Auch Menschen mit Zimtallergie sollten vorsichtig sein, da in den meisten Weihnachtsbackwaren auch dieses saisontypische, aromatische Gewürz vorkommt.

Doch nicht nur eine bekannte Lebensmittelallergie kann den Verzehr von Weihnachtsgebäck zu einer gefährlichen Angelegenheit machen, sondern auch eine Pollenallergie. Denn wie unter anderem hier nachzulesen ist, können Kreuzallergien dazu führen, dass man bei bestehender Sensibilisierung gegen Pollen auch gegen ähnliche Eiweiße in Lebensmitteln reagiert. Demnach sollten Birkenallergiker Nüsse, Nougat und Marzipan meiden, während Menschen mit Beifußallergie besser einen Bogen um Anis, Zimt und Chilipfeffer machen. Wer Milch und Eier nicht verträgt, sollte auf Alternativen mit Mürbe-, Hefe- oder Strudelteig zurückgreifen.


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9. Dezember 2009
Autor: Nadine

Es war mir bislang schleierhaft, dass beispielsweise Pecannüsse vor Nickel nur so strotzen. Und auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln ist das Spurenelement, das als häufigster Auslöser von Kontaktallergien bekannt ist, enthalten.

Pecannuss © flickr.com / FotoosVanRobinEine Nickelallergie kann die Betroffenen ziemlich belasten – das haben wir erst kürzlich festgestellt. Denn schließlich kommt das Metall nicht nur in Modeschmuck, sondern auch in Hosenknöpfen, Reißverschlüssen, Brillen, Uhren, Essbesteck, Kochtöpfen und zahlreichen Lebensmitteln vor.

Es ist also schwierig, Nickel aus dem Weg zu gehen und unmöglich, es vollständig zu vermeiden – zumal unser Körper es als Spurenelement auch benötigt. Da allerdings der Verzehr von nickelhaltigem Essen die Beschwerden der Kontaktallergie noch verstärken kann, sollte man zumindest um jene Nahrungsmittel einen Bogen machen, die besonders viel Nickel enthalten.

Generell gilt: weiter Lesen »


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25. Oktober 2009
Autor: Nadine

Sojamilch kann für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milcheiweißallergie eine Alternative zu normaler Milch sein.

Sojamilch © flickr.com / YKZSoja ist uns bereits in dem Rezept für das Hirsedessert mit Obst begegnet. Darüber hinaus mussten wir erfahren, dass Soja - vor allem für Menschen, die an einer Birkenpollenallergie leiden - auch selbst ein Allergieauslöser sein kann.

Für all diejenigen, die Soja vertragen, kann die so genannte ‘Sojamilch’ aber eine gute Alternative zur Kuhmilch sein, insbesondere natürlich für Menschen mit Laktoseintoleranz und / oder Milcheiweißallergie.

Sojamilch wird aus Sojabohnen hergestellt und ähnelt in ihrer Konsistenz der ‚normalen’ Milch. Sie ist vor allem in China sehr beliebt, während ihre Popularität auch in den westlichen Ländern mehr und mehr zunimmt und mittlerweile bereits Kaffeespezialitäten mit Sojamilch in manchen Cafés erhältlich sind.

Sojadrinks werden vor allem von sich vegan oder vegetarisch ernährenden Menschen und von an Laktoseintoleranz leidenden Personen konsumiert. In Hinblick auf die enthaltenen Nährstoffe unterscheidet sich Sojamilch nur geringfügig von Kuhmilch. Die Vitamine und Mineralstoffe, die nicht von Natur aus in der Sojabohne enthalten sind bzw. solche, die für den menschlichen Körper nur schwer verwertbar sind, werden vielen der im Handel verfügbaren Sojadrinks beigefügt.

Sojamilch darf übrigens nicht als „Sojamilch“ verkauft werden und wird deshalb in der Regel als „Sojadrink“ geführt. Weitere interessante Informationen hierzu sowie zum Thema generell sind unter anderem hier nachzulesen.


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4. Oktober 2009
Autor: Nadine

Ich bin eine große Freundin üppig-bunter Salat. Eigentlich sollten deshalb auch immer ein paar hübsche gelbe Maiskörnchen darin vertreten sein. Eigentlich.

Mais © flickr.com / chidorian

Na endlich, der Sommer ist vorbei! Ich blicke hin und wieder zwar noch automatisch auf den Pollenflugkalender, weil ich befürchte, dass irgendeine resistente Pflanze nun zum Dauerblüher mutiert sein könnte. Alles in allem scheint sich mein Heuschnupfen aber bereits in den Winterschlaf gelegt zu haben.

Wie ich aber neulich schon berichtete, sucht mein dreister Körper jetzt nach neuen Möglichkeiten, mir seine Sensibilität aufzuzeigen. Im Moment hat er es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gegen alle möglichen Lebensmittel aufzubegehren – so auch gegen Mais. weiter Lesen »


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2. Oktober 2009
Autor: Nadine

Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen keinen Milchzucker. Mit laktosefreier Milch können sie aber dennoch in den Genuss von milchigen Leckereien kommen.

Milch © flickr.com / NickPiggottOhne Frage: Wer an einer Laktoseintoleranz leidet, der lebt eingeschränkt – alleine schon deshalb, weil er in besonderem Maße auf seine Ernährung achten und Produkte mit viel Laktose konsequent vom Speiseplan  (bzw. am Besten direkt von der Einkaufsliste) streichen muss.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile bestimmte Spezial-Lebensmittel - wie zum Beispiel Schokolade für Allergiker - die es den Betroffenen einfacher machen, genussvoll und dennoch beschwerdefrei mit ihrer Unverträglichkeit zu leben.

Da seit einiger Zeit auch spezielle laktosefreie Milch erhältlich ist, müssen Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit nicht mehr auf all jene Köstlichkeiten verzichten, die man nur mit ‚echter’ Milch zubereiten kann. Hier sind vor allem beliebte Milchkaffee-Spezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato zu nennen. Zur Erinnerung: Mit Sojamilch waren diese Leckereien in der Vergangenheit nicht richtig herstellbar.

Bei der laktosefreien Milch handelt es sich übrigens um ganz normale Kuhmilch, die aber in einem speziellen Verfahren so aufbereitet worden ist, dass sie für Menschen mit Laktoseintoleranz verträglich wird. Oft schmeckt sie etwas süßer als das laktosehaltige Produkt. Da es sich aber trotzdem nach wie vor um reine Kuhmilch handelt, ist sie natürlich nicht für Menschen mit Kuhmilchallergie geeignet.

Wer nun nicht genau weiß, unter was für Markennamen laktosefreie Milch angeboten wird, kann sich hier im Forum von Laktose.net eine Auflistung verschiedener Produkte anschauen.


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27. September 2009
Autor: Nadine

Es wird kälter. Und eigentlich sollte ich froh sein, denn die niedrigen Nachttemperaturen machen den Pollen und dem Stechgetier langsam den Garaus. Wären da nur nicht die anderen Probleme, die sich jetzt auftun…

Herbst © flickr.com / James Jordan

Na endlich – der Herbst ist angebrochen! In den vergangenen Nächten gab es in meiner Region sogar schon die ein oder andere Bodenfrostwarnung. Und auch wenn die Prognosen der kommenden Nachttemperaturen wieder relativ milde erscheinen, bin ich zuversichtlich, dass wir in Sachen Heuschnupfen und Wespen endlich aus dem Gröbsten raus sind.

Leider tun sich bei mir nun aber (wieder einmal) andere Abgründe auf. Nach so manchem Essen nämlich: weiter Lesen »


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16. September 2009
Autor: Nadine

Zitrusfrüchte sind ohne Frage reich an Vitamin C und vielen anderen Nährstoffen. Doch leider reagieren manche Menschen allergisch auf die gesunden, sauren Früchte.

Zitronen © flickr.com / clayirvingSauer macht lustig? Na ja, zumindest füllen die meisten sauren Früchte wie Zitronen, Limonen, Orangen und Co. große Teile des Nährstoffhaushalts auf und beleben den Organismus.

Doch leider verträgt nicht jeder die gesunden Zitrusfrüchte und (über)reagiert nach dessen Genuss mit Symptomen wie beispielsweise Hautausschlag.

Eine allergische Reaktion im Zusammenhang mit einer Zitrusfrucht muss aber nicht unbedingt auf einer Lebensmittelallergie beruhen, sondern kann in seltenen Fällen auch von einer Kontaktallergie herrühren.
Wie unter anderem hier auf Alles-Zur-Allergologie.de berichtet wird, tritt letztere in der Regel aber hauptsächlich bei Menschen auf, die beruflich mit den Früchten zu tun haben und mit dem auf der Schale enthaltenen Zitronenschalenöl und dessen Allergenen in Kontakt kommen. weiter Lesen »


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10. September 2009
Autor: Nadine

Bislang wurde Kuhmilchallergikern häufig das Ausweichen auf Ziegenmilch nahe gelegt. Wie Studien beweisen, besteht aber die Gefahr einer Kreuzreaktion.

Ziegen © flickr.com / Kevin Collins (Kevin)

Eine Kuhmilchallergie macht den Betroffenen das Leben schwer: Im Falle des Verzehrs von dem betreffenden Milcheiweiß haben sie mit den oft schmerzhaften Symptomen ihrer Sensibilisierung zu kämpfen, wobei schlimmstenfalls ein anaphylaktischer Schock auftreten kann. Wenn sie Kuhmilch hingegen konsequent meiden, laufen sie schnell Gefahr, einen Mangel an Nährstoffen - wie beispielsweise Kalzium - zu erleiden.

Bislang wurde Kuhmilchallergikern der Verzehr von Ziegenmilch als vermeintlich bekömmlicher Alternative nahe gelegt. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Pressemitteilung vom 08.09.09 meldet, birgt aber auch Ziegenmilch durchaus ihre Gefahren für Kuhmilchallergiker. weiter Lesen »


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