Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Lebensmittel

20. August 2010
Autor: Nadine

Nicht mein Heuschnupfen hat mich in den vergangenen Tagen doch wieder zu meinen Allergie-Medikamenten greifen lassen. Vielmehr hat mich meine Haut wissen lassen: Ohne Tabletten geht’s wohl (noch) nicht!

Doch wieder Tabletten © NadineGenau vor einer Woche verkündete ich in meinem letzten ‘Allergietagebuch-Eintrag’ noch ganz stolz, dass ich meine Allergie-Medikamente abgesetzt hätte, da mir mein Heuschnupfen in den vergangenen Wochen nur noch äußerst geringfügig zu schaffen mache.

Und tatsächlich bin ich auch einige Tage ganz gut ohne die Tabletten ausgekommen. Dann aber das: Kaum 24 Stunden nach der freudvollen Verkündigung meiner Loratadin-Abstinenz fing das Elend an. Noch während des Frühstücks machte sich an der Außenseite meiner rechten Hand ein verdächtiger Juckreiz breit, kurz darauf war an besagter Stelle eine Quaddel zu sehen. weiter Lesen »


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30. Juni 2010
Autor: Nadine

Eine Erdnussallergie kann böse Folgen haben und sogar in einem allergischen Schock gipfeln. Forscher aus den USA haben nun verlauten lassen, dass eine verträglichere Nuss in Sicht ist.

Erdnuss © flickr.com / FarweenWer unter einer Erdnussallergie leidet, der lebt gefährlich. Denn selbst wenn man dem Lebensmittel - das übrigens eigentlich gar keine Nuss ist - bewusst fernbleibt, kann es trotzdem passieren, dass man auf Spuren von Erdnüssen z.B. in Fertigprodukten oder Backwaren trifft. Aber auch wenn man potentiell gefährliche Produkte konsequent umgeht, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Denn Erdnüsse haben ein derart hohes Allergiepotential, dass man als Sensibilisierte(r) sogar beim Küssen aufpassen muss, nicht mit minimalen Resten in Kontakt zu kommen - denn selbst das könnte schlimme Folgen haben.

Wenig aufmunternd ist auch die Tendenz, dass immer mehr Kinder an einer Erdnussallergie erkranken. Da ist die z.B. hier (auf Englisch) erschienene Meldung, dass amerikanische Forscher daran arbeiten, eine verträglichere Erdnuss zu erschaffen, doch weitaus erfreulicher.

Die US-Wissenschaftler gehen davon aus, dass es noch etwa zwei bis fünf Jahre dauern wird, bis die spezielle Erdnuss den Markt entern wird. Bislang ist noch nicht klar, ob die Nuss, deren allergieauslösende Proteine durch Kreuzung (und nicht etwa durch Genmanipulation) ausgeschaltet wurden, in der Lage sein wird, sich so fortzupflanzen, dass auch die natürlichen Nachkommen mit der verringerten Anzahl der allergenen Eiweiße auftreten.

Die verträglicheren Erdnüsse würden allergische Symptome zwar nicht komplett ausschließen, jedoch könnte die Gefahr von besonders gefährlichen Reaktionen durch sie reduziert werden. Außerdem wäre es möglich, durch ihre Verwendung das Risiko für Kinder zu verringern, an einer Erdnussallergie zu erkranken. Ferner könnten die speziellen Erdnüsse, laut den US-Forschern, auch zur Desensibilisierung eingesetzt werden.


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25. Mai 2010
Autor: Nadine

Bei einer Lebensmittelallergie vertragen die Betroffenen bestimmte Nahrungsmittel nicht. Manche Obst- und Gemüsesorten lassen sich jedoch durch kurzes Aufkochen bekömmlicher machen.

Apfel © flickr.com / leoncillo sabino

Eine Lebensmittelallergie kann den Speiseplan der Betroffenen ganz schön durcheinander wirbeln. Da die allergischen Reaktionen nicht selten auf gesunde Nahrungsmittel wie Obst oder Gemüse erfolgen, laufen sie dann unter Umständen sogar Gefahr, sich vitamin- und mineralstoffarm zu ernähren.

Je nachdem auf welches Lebensmittel die Allergie besteht, muss aber nicht unbedingt ganz darauf verzichtet werden – zumindest nicht, wenn man bereit ist, den Kochtopf herauszuholen und dem Essen ein kurzes Sprudelbad zu gönnen. Denn bestimmte Nahrungsmittel lassen sich durch kurzes Aufkochen für Allergiker unschädlich machen. Das Erhitzen verändert die Allergene, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind, macht sie für Menschen mit Lebensmittelallergie bekömmlicher. weiter Lesen »


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16. April 2010
Autor: Nadine

Pollenallergiker haben es nicht leicht. Als wäre die Zeit des Heuschnupfens an sich nicht schon schlimm genug – auch pollenassoziierte Kreuzreaktionen auf Lebensmittel machen Menschen mit allergischer Rhinitis immer häufiger das Leben schwer.

Birkenstrauch © flickr.com / uzvardsDie Pollen fliegen wieder – und das nicht zu knapp. Als Allergiker muss man nicht unbedingt auf den Pollenflugkalender blicken, um dies zu wissen.

Doch leider ist Heuschnupfen nicht das einzige, was Pollenallergikern zusetzt. Denn wie ich etwa hier erfahren musste, leiden Menschen mit allergischer Rhinitis immer häufiger auch unter Kreuzallergien.

Laut Professor Ludger Klimek (Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden) hat fast jeder fünfte Mensch in Europa eine Pollenallergie. Dem aber nicht genug: Etliche davon entwickeln auch eine pollenassoziierte Lebensmittelallergie.
Wenn ich es richtig verstanden habe, sind vor allem Personen, die an einer Allergie gegen die Pollen der Birke leiden, von derartigen Kreuzreaktionen betroffen und werden irgendwann auch eine Nahrungsmittelallergie haben. weiter Lesen »


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27. Dezember 2009
Autor: Nadine

Die Erdnuss bleibt erst einmal mein Thema. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass man auch ganz gut ohne sie leben kann.

Erdnusshörnchen © flickr.com / Gilles GonthierWeihnachten ist vorüber. Alle Geschenke wurden überreicht. Viele Mägen sind überfüllt – das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Nachdem ich erst vor kurzem darüber berichtete, dass die Erdnuss eigentlich gar keine Nuss ist und mich auch schon davor mit dem Thema Erdnussallergie auseinandergesetzt hatte, habe ich die Lebensmittel, die mir während der Festtage begegnet sind, geradezu automatisch auf Erdnüsse ‚gescannt’.

Und siehe da: Etliche Fertigprodukte (insbesondere bei Paniertem fiel es mir auf) kamen mir unter, die laut Aufdruck möglicherweise Spuren von Erdnuss enthielten. – Meine Meinung dazu: Ganz schön gefährlich für die Erdnussallergiker unter uns!

Dabei ist es doch eigentlich gar nicht notwendig, auf die Erdnuss als Nahrung zu setzen. Na ja, zugegeben: weiter Lesen »


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23. Dezember 2009
Autor: Nadine

Sie thront auf den vorderen Plätzen in der Liste der größten Allergieauslöser, ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit in zahlreichen Backwaren und Leckereien enthalten und gehört eigentlich einer ganz anderen Familie an, als ihr Name vermuten lässt – die Erdnuss.

Erdnuss © flickr.com / EuroMagicNur noch wenige Stunden bis zum Fest! Die Vorfreude wächst – auch bei mir. In freudiger Erwartung fiebern nun viele von uns dem gemütlichen Beisammensein beim Familienessen und der Festlichkeit der nachfolgenden Bescherung entgegen.

Für uns Allergiker gilt jetzt aber, besondere Vorsicht walten zu lassen und vor allem bei Festessen außer Haus äußerst aufmerksam zu sein. Denn die Gefahr lauert, wie wir bereits festgestellt haben, nicht nur in Weihnachtsgebäck und Co., sondern möglicherweise auch in Hauptgerichten, Vorspeisen oder Desserts bzw. in dazu gereichten Saucen, Marinaden, Dressings, Gewürzen etc.

Insbesondere Nussallergiker sollten derzeit auf der Hut sein, da bereits Spuren von Haselnüssen und Erdnüssen ausreichen, um schlimmste allergische Reaktionen auszulösen.

Apropos Erdnüsse: Es ist sicherlich bekannt, dass sie auf der Liste der Allergieauslöser ziemlich weit vorn liegt und man bei Vorliegen einer Erdnussallergie stets sämtliche zubereitete Lebensmittel (insbesondere Fertiggerichte, Snacks, etc.) auf eventuelle Spuren von ihnen abklopfen sollte.

Aber ist eigentlich genauso weit verbreitet, dass die Erdnuss (Arachis hypogeae) botanisch gesehen gar keine Nuss ist, sondern vielmehr zur Familie der Hülsenfrüchte gehört? Die Erdnuss ist also eher mit Bohnen und Linsen verwandt als mit Haselnuss, Walnuss und Co. Wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, sind wegen dieser speziellen Familienangehörigkeit in Einzelfällen auch allergische Reaktionen auf andere Hülsenfrüchte möglich.

Also, meine lieben Mit-Allergiker: Augen auf beim Festmahlschmaus!

Ich wünsche allen Lesern eine wundervolle und beschwerdefreie Weihnacht.


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18. Dezember 2009
Autor: Nadine

In der Weihnachtszeit locken die Geschäfte wieder mit speziellen Leckereien wie Stollen, Lebkuchenherzen und Nussplätzchen. Und auch daheim wird gebacken, was das Blech hält. Für Allergiker gilt es deshalb, nun ganz besonders achtsam zu sein.

Weihnachtsleckerei © flickr.com / Loren JavierIn der (Vor-)Weihnachtszeit werden uns in Geschäften und auf Märkten wieder allerlei besondere saisontypische Gebäckspezialitäten wie Christstollen, Zimtplätzchen, Lebkuchenherzen oder Nusskuchen offeriert. Und auch daheim wird so manche Küche derzeit von dem anregenden Duft einer Weihnachtsbackstube durchzogen, so dass die Verlockung groß ist, das ein oder andere Teilchen zu vernaschen.

Menschen mit Lebensmittelallergie, aber auch welche, die im Sommer an Heuschnupfen leiden, müssen jetzt allerdings genau aufpassen, von welcher Leckerei sie sich verführen lassen, da der Biss in das falsche Plätzchen böse Folgen haben kann.

Nussallergiker sollten momentan besonders auf der Hut sein, da in vielen Plätzchen und Kuchen zumindest Spuren von Nüssen enthalten sein können – und schon diese minimalen Anteile genügen bekanntlich, um bei Allergikern schwere Reaktionen auszulösen. Menschen mit Mandel- oder Haselnussallergie müssen zusätzlich bedenken, dass auch Nugat häufig aus Mandeln oder Haselnüssen hergestellt wird.

Auch Menschen mit Zimtallergie sollten vorsichtig sein, da in den meisten Weihnachtsbackwaren auch dieses saisontypische, aromatische Gewürz vorkommt.

Doch nicht nur eine bekannte Lebensmittelallergie kann den Verzehr von Weihnachtsgebäck zu einer gefährlichen Angelegenheit machen, sondern auch eine Pollenallergie. Denn wie unter anderem hier nachzulesen ist, können Kreuzallergien dazu führen, dass man bei bestehender Sensibilisierung gegen Pollen auch gegen ähnliche Eiweiße in Lebensmitteln reagiert. Demnach sollten Birkenallergiker Nüsse, Nougat und Marzipan meiden, während Menschen mit Beifußallergie besser einen Bogen um Anis, Zimt und Chilipfeffer machen. Wer Milch und Eier nicht verträgt, sollte auf Alternativen mit Mürbe-, Hefe- oder Strudelteig zurückgreifen.


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9. Dezember 2009
Autor: Nadine

Es war mir bislang schleierhaft, dass beispielsweise Pecannüsse vor Nickel nur so strotzen. Und auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln ist das Spurenelement, das als häufigster Auslöser von Kontaktallergien bekannt ist, enthalten.

Pecannuss © flickr.com / FotoosVanRobinEine Nickelallergie kann die Betroffenen ziemlich belasten – das haben wir erst kürzlich festgestellt. Denn schließlich kommt das Metall nicht nur in Modeschmuck, sondern auch in Hosenknöpfen, Reißverschlüssen, Brillen, Uhren, Essbesteck, Kochtöpfen und zahlreichen Lebensmitteln vor.

Es ist also schwierig, Nickel aus dem Weg zu gehen und unmöglich, es vollständig zu vermeiden – zumal unser Körper es als Spurenelement auch benötigt. Da allerdings der Verzehr von nickelhaltigem Essen die Beschwerden der Kontaktallergie noch verstärken kann, sollte man zumindest um jene Nahrungsmittel einen Bogen machen, die besonders viel Nickel enthalten.

Generell gilt: weiter Lesen »


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25. Oktober 2009
Autor: Nadine

Sojamilch kann für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milcheiweißallergie eine Alternative zu normaler Milch sein.

Sojamilch © flickr.com / YKZSoja ist uns bereits in dem Rezept für das Hirsedessert mit Obst begegnet. Darüber hinaus mussten wir erfahren, dass Soja - vor allem für Menschen, die an einer Birkenpollenallergie leiden - auch selbst ein Allergieauslöser sein kann.

Für all diejenigen, die Soja vertragen, kann die so genannte ‘Sojamilch’ aber eine gute Alternative zur Kuhmilch sein, insbesondere natürlich für Menschen mit Laktoseintoleranz und / oder Milcheiweißallergie.

Sojamilch wird aus Sojabohnen hergestellt und ähnelt in ihrer Konsistenz der ‚normalen’ Milch. Sie ist vor allem in China sehr beliebt, während ihre Popularität auch in den westlichen Ländern mehr und mehr zunimmt und mittlerweile bereits Kaffeespezialitäten mit Sojamilch in manchen Cafés erhältlich sind.

Sojadrinks werden vor allem von sich vegan oder vegetarisch ernährenden Menschen und von an Laktoseintoleranz leidenden Personen konsumiert. In Hinblick auf die enthaltenen Nährstoffe unterscheidet sich Sojamilch nur geringfügig von Kuhmilch. Die Vitamine und Mineralstoffe, die nicht von Natur aus in der Sojabohne enthalten sind bzw. solche, die für den menschlichen Körper nur schwer verwertbar sind, werden vielen der im Handel verfügbaren Sojadrinks beigefügt.

Sojamilch darf übrigens nicht als „Sojamilch“ verkauft werden und wird deshalb in der Regel als „Sojadrink“ geführt. Weitere interessante Informationen hierzu sowie zum Thema generell sind unter anderem hier nachzulesen.


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4. Oktober 2009
Autor: Nadine

Ich bin eine große Freundin üppig-bunter Salat. Eigentlich sollten deshalb auch immer ein paar hübsche gelbe Maiskörnchen darin vertreten sein. Eigentlich.

Mais © flickr.com / chidorian

Na endlich, der Sommer ist vorbei! Ich blicke hin und wieder zwar noch automatisch auf den Pollenflugkalender, weil ich befürchte, dass irgendeine resistente Pflanze nun zum Dauerblüher mutiert sein könnte. Alles in allem scheint sich mein Heuschnupfen aber bereits in den Winterschlaf gelegt zu haben.

Wie ich aber neulich schon berichtete, sucht mein dreister Körper jetzt nach neuen Möglichkeiten, mir seine Sensibilität aufzuzeigen. Im Moment hat er es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gegen alle möglichen Lebensmittel aufzubegehren – so auch gegen Mais. weiter Lesen »


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