Die Ambrosia wird Pollenallergikern in den kommenden Monaten wieder schwer zu schaffen machen. Wer Probleme hat, das hochallergene Kraut zu erkennen, kann mittels der „Ambrosia-App“ Hilfe per Handy erhalten.

Derzeit hat die Sonne nicht gerade viel zu lachen. Wir Pollenallergiker aber auch nicht – zumindest ich nicht. Denn trotz des regnerischen Wetters niese ich in diesen Tagen wie in Zeiten des staubigsten Birkenpollenfluges.

Gut, eigentlich brauche ich mich darüber nicht wundern – schließlich leide ich seit zwei Jahrzehnten an penetrantem Heuschnupfen. Allerdings zählten die Gräserpollen (welche in meiner Region im Moment schwach kursieren) in den vergangenen Jahren nicht unbedingt zu meinen ’speziellen Kandidaten‘. Tatsächlich kann ich mich sogar erinnern, dass es mir im vergangenen Sommer, genau um diese Jahreszeit, um Längen besser ging als jetzt. Da mich mein Heuschnupfen im letzten Jahr nicht dermaßen quälte, hatte ich meine Sorge zu jener Zeit deshalb vor allem auf die immer zahlreicher werdenden Wespen konzentriert (die derzeit natürlich auch immer anhänglicher werden)…

Ambrosia: Die Zeit des hochallergenen Krauts rückt näher

Eine echte Herausforderung steht uns Pollenallergikern aber erst noch hervor – in Gestalt der Ambrosia. Die Pollen des hochallergenen Krauts machen den Heuschnupfen-Kranken erst im Spätsommer zu schaffen. Dafür dann aber richtig heftig.

Hilfe per Handy

Da nicht jeder Pollenallergiker die typischen Merkmale der Pflanze auf Anhieb erkennen kann, soll es laut dem Gesundheitsministerium in Potsdam nun die „Ambrosia-App“ fürs Handy bzw. Smartphone geben. Die Anwendung zeige die Fundorte des aggressiven Krauts an. Es könnten aber auch eigene Funde gemeldet werden. Mehr zur „Ambrosia-App“ steht zum Beispiel hier.

Übrigens: Problematisch dürfte diese interessante Neuheit für all jene werden, die allergisch auf das Nickel im Handy reagieren…

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