Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Tierhaarallergie

25. Januar 2009
Autor: Ariane

Dank des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama, dessen Tochter allergisch auf Tierhaare ist, wird die Welt nun auf eine Hunderasse aufmerksam, die speziell für Allergiker gezüchtet wurde.

Labradoodle ©Stephen Witherden/ Flickr

Der Labradoodle ist eine Mischung aus Labrador und Pudel. Bereits seit 1989 wird diese Rasse gezüchtet und ist in vielen Ländern noch längst nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Ziel war es, die Eigenschaften des Labradors, der als sehr folgsamer und braver Hund gilt, mit denen des Pudels zu vereinen. Pudel haben sehr festes Haar, das kaum bis gar nicht ausfällt- ideal also für Menschen, die allergisch auf Tierhaare reagieren.
Dadurch, dass kaum ein Fellwechsel stattfindet, werden die Auslöser für eine Allergie auf Tierhaare reduziert. Zudem lässt sich das Fell des Labradoodle besonders gut pflegen- eine weitere Eigenschaft, die das Risiko auf eine Tierhaarallergie reduziert.
Eine 100prozentige garantie gibt es freilich nicht, denn sehr empfindliche Menschen können auch auf diese Hunderasse reagieren. Zudem steckt die Labradoodle-Zucht noch in den Kinderschuhen, sodass vereinzelte Tiere trotz aller Voraussetzungen durchaus haaren können. Dennoch ist dies ein bedeutender Schritt in Richtung eines nicht allergieauslösenden Hundes- Millionen Kinder auf der ganzen Welt wird es freuen.

Neben dem Labradoodle gibt es auch Goldendoodles, eine Mischung aus Goldenretriever und Pudel.


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19. Oktober 2008
Autor: Ariane

Allergien treten nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Haustieren immer öfter auf. Da braucht es natürlich aufmerksame Herrchen und Frauchen, um sie festzustellen und dem Mitbewohner Linderung zu verschaffen.

Auch Haustiere können von einer Allergie betroffen sein ©me and the sysop/ Flickr

Wer sein Tier aufmerksam beobachtet, dem wird rasch auffallen, wenn etwas mit ihm nicht stimmt. Wenn sich der Hund zu einer bestimmten Jahreszeit stark kratzt oder die Katze niest, könnte es sich tatsächlich um eine Allergie gegen Pollen handeln. Bei Allergien gegen Futtermittel oder Allergene, die das ganze Jahr vorhanden sind, wirds dann schwieriger.
Wenn das Tier allergisch auf sein Futter reagiert, können ganz verschiedene Symptome auftreten. Breiiger Kot oder Erbrechen von unverdautem Futter kommen ja nun mal öfter vor und sind nicht immer gleich Anlass, auf eine Allergie zu untersuchen. Zudem wechseln gerade Katzenbesitzer häufig die Futtersorten, sodass die Symptome immer mal variieren. weiter Lesen »


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7. April 2008
Autor: Christophe

Auslöser für eine Katzenhaarallergie ist das Allergen Glykoprotein Fel d 1, das sich im Speichel, im Fell, auf der Haut und an den Haarwurzeln der Katze befindet. So reichen bereits ein Windstoß oder etwas Zugluft, um es weit zu verbreiten. Das bedeutet, dass Katzenhaarallergiker an keinem Ort der Erde vor diesem Allergen sicher sind.

Da Katzen sich gern einer intensiven Fellpflege widmen, vor allem im Bauch- und Gesichtsbereich, an denen Fel d 1 besonders stark auftritt, verteilt sich das Allergen auf das gesamte Fell. Es wird dann besonders auf Polster, Teppiche und Gardinen übertragen und löst bei Allergikern die typischen Beschwerden aus. Diese beginnen mit Niesanfällen, mit schnupfenähnlichen Symptomen und geröteten Augen. Im weiteren Verlauf können unangenehm juckende Hautausschläge und sogar asthmatische Reaktionen dazukommen. Oft bedeutet das, sich von seiner Katze trennen zu müssen.

Wer das absolut nicht möchte, hat die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Hierbei werden dem Allergiker in bestimmten zeitlichen Abständen die betreffenden Allergene gespritzt. Eine stets steigende Dosierung soll eine Gewöhnung des Körpers an das Allergen bewirken. Diese Therapie erfordert viel Geduld, denn sie kann zwischen zwei und drei Jahren dauern.

Weitere alternative Behandlungsmethoden sind z. B. die Akupunktur, eine Eigenblutbehandlung oder die Bioresonanztherapie. Auch hier sind sehr gute Erfolge zu verzeichnen. Der Nachteil ist jedoch, dass die Allergie, nach Beendung der Therapie, durchaus wieder auftreten kann. Da den meisten Allergien eine Fehlreaktion des Immunsystems zugrunde liegt, sollte dieses durch eine gesunde Lebensweise unterstützt und gestärkt werden.


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10. Dezember 2007
Autor: Christophe

Muss ich jetzt mein Haustier weggeben?
Gerade in deutschen Familien haben Haustiere einen hohen Stellenwert und auch die meisten Alleinstehenden wollen nicht auf einen vierbeinigen Gefährten verzichten. In Deutschland gibt es 23 Millionen Haustiere (Zierfische und Terrarienbewohner ausgenommen). Doch leider zeichnet es sich ab, dass ihre Halter immer öfter zu allergischen Reaktionen neigen. Die Tierhaarallergie wird auch zu den Allergien im Alltag gezählt.Jede zehnte Frau und jeder zwölfte Mann klagt mittlerweile über die typischen Symptome (Niesen, Augenjucken, Atemnot), sobald er in die Nähe eines behaarten Tieres kommt. Aber bedeutet eine Tierhaarallergie immer gleich das Aus für die Beziehung zum Haustier? Zunächst sollte man sich in jedem Fall erst einmal an einen Arzt wenden, damit dieser feststellen kann, ob und in welchem Maße wirklich eine Tierhaarallergie vorliegt.

Im Zweifelsfall können nämlich auch Virusinfekte, bakterielle Infekte, Veränderungen des Nasengerüsts, Nebenwirkungen von Medikamenten, hormonelle Umstellungen oder dergleichen Auslöser für die Symptome sein. In diesem Fall sollte man zunächst eine umfassende Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt über sich ergehen lassen, um sich eindeutige Klarheit zu verschaffen. Ist die Tierhaarallergie eindeutig festgestellt, muss unbedingt eine Therapie erfolgen. Bleibt die Allergie unbehandelt, kann sie sich ausweiten, zum Beispiel auf Hausstaubmilben oder Blütenpollen und im schlimmsten Fall kann die Überempfindlichkeit von den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) auf die unteren (Bronchien) übergehen, daraus kann Asthma entstehen.

Für viele Allergiker stellt sich nun die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt gegen ihre Tierhaarallergie vorzugehen, ohne sich von ihren geliebten Haustieren trennen zu müssen. Diese Hoffnung besteht zurzeit leider nur für Katzenhalter. Durch die so genannte Immuntherapie werden nicht nur die Symptome der Allergie, sondern auch die Ursachen der überschießenden Immunreaktion des Körpers behandelt. Dabei werden den Betreffenden Personen kleinste Mengen eines Allergen-Extraktes injiziert. Zunächst steigt die Dosis wöchentlich, bis die Höchstmenge erreicht ist, danach erfolgen die Injektionen nur noch alle vier bis acht Wochen. Dies soll dem Immunsystem die überempfindliche Abwehrreaktion ‚abgewöhnen’. Man bezeichnet diese Methode auch als ‚Hyposensibilisierung’, ‚Desensibilisierung’ oder ‚Allergie-Impfung’. Leider sind die Forschungen in diesem Feld noch nicht komplett abgeschlossen und so bleibt der sicherste Weg für Tierhaarallergiker die Trennung vom Haustier.


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