Eure Meinung
Kategorien
Blogroll
Gerne gelesen
Tipps für Allergiker
Es gibt keine hypoallergenen Hunderassen. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) rät Allergikern deshalb eher davon ab, sich einen Hund zuzulegen.
Ich bin eine große Tierfreundin. Vor allem Hunde haben es mir angetan. Egal ob krummbeinige Dackel, drahtige Jack Russel Terrier oder ausgewachsene Schäferhunde, ich kann mich an der Sichtung jedweder Hunderasse erfreuen.
Leider muss ich mich jedoch damit zufrieden geben, die Tiere lediglich anzusehen – weil mir mein Allergologe einst im Zuge der Heuschnupfen-Diagnose per Pricktest auch gleich offenbart hatte, dass ich obendrein unter einer starken Tierhaarallergie gegen diverse Tierarten leide. Von der Anschaffung eines Hundes musste ich deshalb absehen. weiter Lesen »
Eine Schwangerschaft ist eigentlich eine fröhliche Nachricht, doch wenn man an Asthma leidet, beginnt man gleich, sich um sich selbst, aber wahrscheinlich vor allem um das ungeborene Kind zu sorgen. Darf man seine Allergie während der Schwangerschaft noch medikamentös behandeln? Und kann die Einnahme von Asthmamedikamenten einem selbst und/oder dem Baby schaden?
So kann Asthma in der Schwangerschaft durchaus zum Problem werden. Das Allergien eine nervige und unschöne Angelegenheit sind, darüber muss man sich wohl nicht mehr streiten. Auch das man Allergien nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, ist wohl auch klar. Wie sollte man sich also als Asthmatikerin während der Schwangerschaft am besten verhalten, sodass das eigene und auch das Wohlbefinden des Babys sicher sind?
weiter Lesen »
Anscheinend sind weniger Allergien im Erwachsenenalter zu erwarten, wenn man in jüngster Kindheit mit bestimmten tierischen Hausgenossen zusammengelebt hat. Die frühe Tierhaltung zahlt sich laut einer Langzeitstudie wohl vor allem in Bezug auf Katzen aus.
Eine Tierhaarallergie ist bitter – vor allem, wenn sie erst dann richtig bemerkt wird, wenn man bereits mit Katze, Hund und Co. zusammenwohnt. Leider ist es zum Wohle der eigenen Gesundheit in den meisten Fällen aber nicht zu vermeiden, das allergieauslösende Tier wieder abzugeben.
Weniger Allergien durch frühe Tierhaltung
Wie wirkt sich eigentlich eine frühe Tierhaltung auf das Immunsystem aus? Unter anderem dieser Frage wollte eine vor kurzem abgeschlossene Langzeitstudie in den USA auf den Grund gehen. Die Ergebnisse dazu wurden neulich im Fachmagazin “Clinical and Experimental Allergy” veröffentlicht. weiter Lesen »
Eine Tierhaarallergie bedeutet im schlimmsten Fall, dass sich der Halter von seinem flauschigen oder gefiederten Freund trennen muss. Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte man am besten vorher abklären, ob die Anschaffung eines Tieres unproblematisch für die eigene Gesundheit ist.
Haustiere können für uns Menschen wirklich tolle Weggefährten sein. Mit ihnen vermögen wir jede Menge Zeit zu verbringen, kommen beispielsweise durch einen Hund viel öfter an die Luft. Außerdem kann man sich um sein Haustier kümmern, es lieb haben und wird andersherum mit dessen Zuneigung bedacht. Und dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich bei dem tierischen Kameraden um einen Hund, eine Katze, einen Vogel oder ein Meerschweinchen handelt. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man auch an den kleinsten Haustieren die größte Freude haben kann.
Tierhaarallergie: Muss Bello nun weg?
Problematisch wird das Halten von Haustieren jedoch dann, wenn der Besitzer eine Tierhaarallergie entwickelt bzw. von vornherein allergisch auf das Fell / Gefieder seines tierischen Mitbewohners reagiert. Heftige Atemwegs- und Augenbeschwerden sind die Folge. Früher oder später stellt sich dem Betroffenen dann die bittere Frage: Muss ich mein Haustier weggeben?
Am besten vorher abklären
Damit es erst gar nicht soweit kommt und weil mittlerweile immerhin jede zehnte Frau und jeder zwölfte Mann beim Kontakt mit Tierhaaren von allergischen Beschwerden heimgesucht wird, sollten Interessenten am besten vorher – also noch vor der Anschaffung eines Haustieres – abklären, ob bei ihnen eine Tierhaarallergie vorliegt. Ein Bluttest kann hierzu weitere Auskünfte liefern, wie zum Beispiel an dieser Stelle erwähnt wird.
Ach übrigens, was vielleicht noch nicht jeder weiß: Auch Haustiere können Allergien haben.
Dank des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama, dessen Tochter allergisch auf Tierhaare ist, wird die Welt nun auf eine Hunderasse aufmerksam, die speziell für Allergiker gezüchtet wurde.
Der Labradoodle ist eine Mischung aus Labrador und Pudel. Bereits seit 1989 wird diese Rasse gezüchtet und ist in vielen Ländern noch längst nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Ziel war es, die Eigenschaften des Labradors, der als sehr folgsamer und braver Hund gilt, mit denen des Pudels zu vereinen. Pudel haben sehr festes Haar, das kaum bis gar nicht ausfällt- ideal also für Menschen, die allergisch auf Tierhaare reagieren.
Dadurch, dass kaum ein Fellwechsel stattfindet, werden die Auslöser für eine Allergie auf Tierhaare reduziert. Zudem lässt sich das Fell des Labradoodle besonders gut pflegen- eine weitere Eigenschaft, die das Risiko auf eine Tierhaarallergie reduziert.
Eine 100prozentige garantie gibt es freilich nicht, denn sehr empfindliche Menschen können auch auf diese Hunderasse reagieren. Zudem steckt die Labradoodle-Zucht noch in den Kinderschuhen, sodass vereinzelte Tiere trotz aller Voraussetzungen durchaus haaren können. Dennoch ist dies ein bedeutender Schritt in Richtung eines nicht allergieauslösenden Hundes- Millionen Kinder auf der ganzen Welt wird es freuen.
Neben dem Labradoodle gibt es auch Goldendoodles, eine Mischung aus Goldenretriever und Pudel.
Allergien treten nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Haustieren immer öfter auf. Da braucht es natürlich aufmerksame Herrchen und Frauchen, um sie festzustellen und dem Mitbewohner Linderung zu verschaffen.
Wer sein Tier aufmerksam beobachtet, dem wird rasch auffallen, wenn etwas mit ihm nicht stimmt. Wenn sich der Hund zu einer bestimmten Jahreszeit stark kratzt oder die Katze niest, könnte es sich tatsächlich um eine Allergie gegen Pollen handeln. Bei Allergien gegen Futtermittel oder Allergene, die das ganze Jahr vorhanden sind, wirds dann schwieriger.
Wenn das Tier allergisch auf sein Futter reagiert, können ganz verschiedene Symptome auftreten. Breiiger Kot oder Erbrechen von unverdautem Futter kommen ja nun mal öfter vor und sind nicht immer gleich Anlass, auf eine Allergie zu untersuchen. Zudem wechseln gerade Katzenbesitzer häufig die Futtersorten, sodass die Symptome immer mal variieren. weiter Lesen »
Auslöser für eine Katzenhaarallergie ist das Allergen Glykoprotein Fel d 1, das sich im Speichel, im Fell, auf der Haut und an den Haarwurzeln der Katze befindet. So reichen bereits ein Windstoß oder etwas Zugluft, um es weit zu verbreiten. Das bedeutet, dass Katzenhaarallergiker an keinem Ort der Erde vor diesem Allergen sicher sind.
Da Katzen sich gern einer intensiven Fellpflege widmen, vor allem im Bauch- und Gesichtsbereich, an denen Fel d 1 besonders stark auftritt, verteilt sich das Allergen auf das gesamte Fell. Es wird dann besonders auf Polster, Teppiche und Gardinen übertragen und löst bei Allergikern die typischen Beschwerden aus. Diese beginnen mit Niesanfällen, mit schnupfenähnlichen Symptomen und geröteten Augen. Im weiteren Verlauf können unangenehm juckende Hautausschläge und sogar asthmatische Reaktionen dazukommen. Oft bedeutet das, sich von seiner Katze trennen zu müssen.
Wer das absolut nicht möchte, hat die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Hierbei werden dem Allergiker in bestimmten zeitlichen Abständen die betreffenden Allergene gespritzt. Eine stets steigende Dosierung soll eine Gewöhnung des Körpers an das Allergen bewirken. Diese Therapie erfordert viel Geduld, denn sie kann zwischen zwei und drei Jahren dauern.
Weitere alternative Behandlungsmethoden sind z. B. die Akupunktur, eine Eigenblutbehandlung oder die Bioresonanztherapie. Auch hier sind sehr gute Erfolge zu verzeichnen. Der Nachteil ist jedoch, dass die Allergie, nach Beendung der Therapie, durchaus wieder auftreten kann. Da den meisten Allergien eine Fehlreaktion des Immunsystems zugrunde liegt, sollte dieses durch eine gesunde Lebensweise unterstützt und gestärkt werden.
Muss ich jetzt mein Haustier weggeben?
Gerade in deutschen Familien haben Haustiere einen hohen Stellenwert und auch die meisten Alleinstehenden wollen nicht auf einen vierbeinigen Gefährten verzichten. In Deutschland gibt es 23 Millionen Haustiere (Zierfische und Terrarienbewohner ausgenommen). Doch leider zeichnet es sich ab, dass ihre Halter immer öfter zu allergischen Reaktionen neigen. Die Tierhaarallergie wird auch zu den Allergien im Alltag gezählt.Jede zehnte Frau und jeder zwölfte Mann klagt mittlerweile über die typischen Symptome (Niesen, Augenjucken, Atemnot), sobald er in die Nähe eines behaarten Tieres kommt. Aber bedeutet eine Tierhaarallergie immer gleich das Aus für die Beziehung zum Haustier? Zunächst sollte man sich in jedem Fall erst einmal an einen Arzt wenden, damit dieser feststellen kann, ob und in welchem Maße wirklich eine Tierhaarallergie vorliegt.
Im Zweifelsfall können nämlich auch Virusinfekte, bakterielle Infekte, Veränderungen des Nasengerüsts, Nebenwirkungen von Medikamenten, hormonelle Umstellungen oder dergleichen Auslöser für die Symptome sein. In diesem Fall sollte man zunächst eine umfassende Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt über sich ergehen lassen, um sich eindeutige Klarheit zu verschaffen. Ist die Tierhaarallergie eindeutig festgestellt, muss unbedingt eine Therapie erfolgen. Bleibt die Allergie unbehandelt, kann sie sich ausweiten, zum Beispiel auf Hausstaubmilben oder Blütenpollen und im schlimmsten Fall kann die Überempfindlichkeit von den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) auf die unteren (Bronchien) übergehen, daraus kann Asthma entstehen.
Für viele Allergiker stellt sich nun die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt gegen ihre Tierhaarallergie vorzugehen, ohne sich von ihren geliebten Haustieren trennen zu müssen. Diese Hoffnung besteht zurzeit leider nur für Katzenhalter. Durch die so genannte Immuntherapie werden nicht nur die Symptome der Allergie, sondern auch die Ursachen der überschießenden Immunreaktion des Körpers behandelt. Dabei werden den Betreffenden Personen kleinste Mengen eines Allergen-Extraktes injiziert. Zunächst steigt die Dosis wöchentlich, bis die Höchstmenge erreicht ist, danach erfolgen die Injektionen nur noch alle vier bis acht Wochen. Dies soll dem Immunsystem die überempfindliche Abwehrreaktion ‚abgewöhnen’. Man bezeichnet diese Methode auch als ‚Hyposensibilisierung’, ‚Desensibilisierung’ oder ‚Allergie-Impfung’. Leider sind die Forschungen in diesem Feld noch nicht komplett abgeschlossen und so bleibt der sicherste Weg für Tierhaarallergiker die Trennung vom Haustier.