Ich hatte es schon im Vorfeld befürchtet: Kaum wäre das Wetter ein bisschen schöner, würde mir diese oder jene allergische Reaktion zu schaffen machen – und mich dazu bringen, mein Antihistaminikum aus dem Arzneischrank hervorzukramen.

Und tatsächlich war es so: Mit den ersten wärmeren Tagen – die für meinen Geschmack viel zu feucht und unangenehm ausfielen – setzte bei mir nicht nur, wie üblich, ein noch (!) relativ milder Heuschnupfen mitsamt Konjunktivitis ein, sondern auch eine Fülle von Hautproblemen.

Geradezu besorgniserregend war der Zustand meiner Haut: Allzu schnell warf sie entzündliche Pusteln, juckte und spannte. Aber nicht etwa auf die trockene Art, nicht so, wie es des Öfteren im Winter passiert war. Nein, es waren nicht die ausgetrockneten Hautpartien, die mir Probleme bereiteten, sondern vielmehr die etwas ‚fettig-feuchteren’ Stellen, wie die Haut in meinem Gesicht oder an meinem Hals. Unangenehm war außerdem das Gefühl, dass es im Umfeld der entzündlichen Pusteln zu ‚kribbeln’ schien.

Da ich in der Vergangenheit schon einmal unter einem Fall von Nesselsucht gelitten hatte, betrachtete ich die Hautreaktionen mit großer Skepsis. Nicht noch einmal wollte ich es soweit kommen lassen und tagelang unter einem schlimm juckenden, schmerzhaften Ganzkörperausschlag – in meinem damaligen Fall sogar unter den Fußsohlen – leiden.

Ich beschloss also, mein Antihistaminikum vom Vorjahr aus dem Arzneischrank zu holen und es gegen die ‚kribbeligen Pusteln’ einzusetzen.

Glücklicherweise kam mein Entschluss früh genug. Nach etwa zwei Tagen nahmen meine Beschwerden ab, die Pusteln wurden weniger, das Kribbeln wich.

Leider war das aber erst der Anfang in Sachen ‚Kampf gegen die Allergie’. Ein Blick auf den Pollenflugkalender suggeriert mir, dass noch ganz andere ‚Schlachten zu schlagen’ sein werden…