Die Winterallergie ist für viele Betroffene eine regelrechte Qual. Während Patienten mit Heuschnupfen in der kalten Jahreszeit aufatmen können, fängt für Winterallergiker das Niesen und Jucken der Augen erst an.

Wer im Sommer von Atembeschwerden, juckenden Augen und einer ständig verstopften Nase betroffen ist, der freut sich auf den Winter. Doch für viele fängt das Leiden in der kalten Jahreszeit erst an. Die Winterallergie ist eine Hausstauballergie, die durch nicht ausreichend gelüftete und überheizte Räume entsteht.

Die warme Raumluft im Winter wirbelt Staub und Sporen durch die Luft, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Außerdem ist die Heizungsluft und die feuchte Winterluft ein guter Nährboden für Schimmelpilze und Milben. Aber auch die beliebten Duftkerzen, Kuscheldecken oder Tannennadel enthalten Allergene, die die Winterallergie auslösen können.

Betroffene Personen quälen sich vor allem mit Atembeschwerden, juckenden Augen, verstopfter Nase oder mit heftigen und unangenehmen Hautreaktionen. Wer die Symptome der Winterallergie lindern möchte, der sollte folgende Tipps und Tricks beachten:

Die Räume sollten regelmäßig gelüftet werden, damit die Luftfeuchtigkeit unter 40 Prozent gehalten wird und sich Schimmelpilze nicht ausbreiten können.

Die Räume sollten nicht überheizt werden. Gerade im Schlafzimmer müssen eine konstante Temperatur zwischen 14 und 20 Grad vorherrschen.

Vermeiden Sie Staubfänger wie langflorige Teppiche, schwere Vorhänge und offene Regale.

Damit jedes Staubkörnchen entfernt werden kann, sollten die Sitz- und Liegemöglichkeiten auf Füßenstehen, um alles gute reinigen zu können und die Möbelstücke von unten belüftet werden.

Die Decken und Kissen sollten aus allergenfreiem Material bestehen und die Polstermöbel vorzugsweise mit Leder bezogen sein.

Um die gereizte Haut zu pflegen, ist es ratsam fettreiche und parfümfreie Creme regelmäßig aufzutragen.