Milben sind im Haushalt zwangsläufig überall. Für Allergiker können sie aber zur Belastung werden – ein paar Möglichkeiten, um die lästigen Mitbewohner in Zaun zu halten:

HEPA-Filter im Staubsauger

Der High-Efficiency-Paritculate-Airfilter kann rund 99,9% aller in der Luft enthaltenen Partikel, die größer sind als 0,1 Mikrometer, zurückhalten. Er wird besonders im klinischen Bereich und in der Chemie eingesetzt. Der HEPA-Filter, den man im freien Handel kaufen kann („allergiegeeignet“) hat allerdings nichts mit dem „richtigen“ HEPA-Filter zu tun. Es handelt sich um einen gewöhnlichen Staubsaugerfilter, der mit einem Kohlefilter kombiniert ist, um eine größere Effizienz zu erzielen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Filter schlechter wären – sie sind, gegenüber gewöhnlichen Staubsaugerfiltern, in jedem Fall empfehlenswert.

Niem-Spray

Der indische Niem-Baum verfügt über Wirkstoffe, die bis heute nicht erschöpfend erforscht sind. Fest steht, dass das Niem-Öl antibakteriell und antiviral wirkt. Es ist in Apotheken und Drogerien frei erhältlich. Wer unter einer Hausstauballergie leidet, sollte seine Bettwäsche zwei- bis dreimal im Jahr einsprühen.

Bettwäsche mit PS-System

Bezüge mit dem „PS“-System sind abwaschbar und können ohne weiteres desinfiziert werden. Außerdem bieten sie Milben kein besonders einladende Oberfläche. Für Allergiker also unbedingt empfehlenswert. Preislich unterscheidet sich diese Bettwäsche ohnehin nicht sehr von der herkömmlichen.

Zimtölspray

Zimtöl ist ein hochwirksames Insektizid, das schon in geringen Mengen Insekten noch im Larvenstadium abtöten kann. Deshalb sollte es natürlich nur mit großer Vorsicht eingesetzt werden; im Notfall kann es aber gute Dienste leisten.

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