Eine neue Zigarette soll für mehr Sicherheit beim Rauchen führen. Zwar reduziert der selbstverlöschende Glimmstängel nicht die Risiken für die Gesundheit der Konsumenten, doch soll immerhin weniger Brandgefahr von ihm ausgehen.

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Im Grunde sollte das Thema „Rauchen“ hier eigentlich tabu sein. Denn Zigarettenqualm, der schon für Gesunde ein Risiko darstellt, ist insbesondere für Patienten mit Allergien und Asthma eine Gefahr. Doch ist die gesundheitliche Belastung nicht das einzige Problem, das von der Zigarette ausgeht – der „Glimmstängel“ ist zugleich auch die primäre Ursache für Wohnungsbrände und kostet pro Jahr etwa 1000 Menschen in Europa das Leben.

Weniger Brandgefahr durch neue Zigarette?

Während das Risiko für den Körper unvermindert hoch bleibt, soll in Zukunft zumindest die Gefahr von Wohnungsbränden reduziert werden – „Zigaretten mit vermindertem Zündpotenzial“ sollen es möglich machen. Die selbstverlöschenden Glimmstängel, die seit dem 17.11.2011 im Handel sind, entsprechen den neuen EU-Sicherheitsstandards.

Die selbstverlöschende Zigarette

Die neue Zigarette kommt mit demselben Tabak wie vorher daher (und verursacht dementsprechend auch immer noch dieselben gesundheitlichen Probleme). Lediglich das Zigarettenpapier wurde verändert: Fortan ist es an zwei Stellen verstärkt. Die bandförmige Verstärkung ist dichter als der Rest der Glimmstängel-Ummantelung und bewirkt, dass die Glut erlischt, wenn sie die Markierung erreicht und niemand an der Zigarette zieht. Die EU-Kommission hofft, dass sich durch die Neuerung jährlich 500 Todesfälle verhindern lassen. – Weitere Informationen zu dem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.

Am (Brand-)Sichersten ist es aber natürlich, der Zigarette gänzlich abzuschwören und damit konsequent der eigenen Gesundheit (sowie den Lungen der Mitmenschen) etwas Gutes zu tun.

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